Thiaoouba Prophezeiung. link pdf: http://galactic.no/rune/spesBoker/thiaoouba_german_deutch.pdf html, english: http://galactic.no/rune/thaoeng.html audio/hørbusch mp3: http://galactic.no/rune/lydboker/thiaoouba/ Einleitung Ich habe dieses Buch geschrieben, als ein Resultat für die Aufträge die ich empfing und die ich befolgt habe. Weiter ist es eine Aufzählung von Erlebnissen, die mirpersönlich wiederfahren sind -dieses bestätigeich. Ich kann mir vorstellen, daß zu einem gewissen Grad diese außerordentliche Geschichte eher als ein Zukunftsroman, einigen von den Lesern erscheinen wird – eine sozusagen völlig erfundene Geschichte -leider habe ich nicht die Phantasie die solch eine Herstellung erfordern würde. Dieses Buchist kein Zukunftsroman. Der Leser des guten Glaubens, wird in der Lage sein die Wahrheit in diesem Bericht zu erkennen, die ich von meinen neu gefundenen Freunden zu den Menschen auf dem Planeten der Erde zu übermitteln habe. Dieser Bericht, trotz der zahlreichen Hinweise auf Rassen und Religionen, reflektiert weder rassische noch religiöse Einstellungen im Namen des Autors. MichelDesmarquet, Januar, 1989 Sie haben Augen, aber sie sehen nicht- Ohren und sie hören nicht… Die Bible 1 Thao Ich erwachte sehr plötzlich, unbewusst wie lange ich geschlafen hatte. Ich war hellwach frisch und munter, aber halt, wie spät konnte es sein? Lina lag schlafend neben mir Ihre Hand zur Faust geschlossen, aber Lina schläft dochimmer….. Ich hatte keinerlei Absichten zurück ins Bett zu gehen und außerdem war es bestimmt schon fünf Uhr morgens. Ich stand auf und ging in die Küche und schaute nach der Uhrzeit. Erst halb eins am Morgen! Es war sehr ungewöhnlich für mich um diese Zeit zu erwachen. Ich zog meinen Schlafanzug aus und zog mir meine Hose und mein Hemd an, warum das weiß ich nicht. Genau so wenig kann ich erklären warum ich zum Schreibtisch ging ein Blatt Papier und einen Kugelschreiber heraus nahm und mich selber dabei zu beobachten wie ich diese Worte schrieb, als ob meine Hand eine eigene Meinung hätte. Mein Liebling, ich werde für ungefähr zehn Tage fort sein. Überhaupt kein Grund zur Sorge. Ich ließ diesen Zettel beim Telefon liegen und dann ging ich durch die Tür aufdie Veranda hinaus. Ich gab acht das ich nicht den Tisch berührte, wo immer noch das Schachspiel von letzter Nacht stand, mit dem weißen König in Schach Matt. Leise öffneteich die Türe und gingin den Garten hinaus. Die Nacht schien überflutet zu sein mit einer merkwürdigen Helligkeit welche nichts zu tun hatte mit dem Sternenlicht. Instinktiv versuchte ich mich zu erinnern ob wir gerade Vollmond hatten, vielleicht war es auch gerade die Zeit das der Mond aufging. Hier im Nordosten von Australien, da wo ich wohneist es nachtsimmer sehr klar. Ich ging über die außen Treppe hinunter in Richtung zu den Pandanuss Palmen. Normalerweise hört man um diese Zeit in der Nacht immer ein richtiges Konzert zwischen Fröschen und Grillen die mit ihrem Zirpen die Nacht füllen. Doch jetzt war eine schwere Stille überallund ich wunderte mich warum. Ich ging nur wenige Schritte, als sich plötzlich die Farbe des Philodendrons änderte. Auch die Wände des Hauses und die Pandanuss Palmen waren alle in einem bläulichen Licht gebadet. Der Rasen bewegte sich wellenförmig unter meinen Füßen, ebenso der Grund unter den Pandanuss Palmen. Die Philodendrons entstellten sich und die Wand vom Haus sah eher aus wie ein Blatt das sichim Wind bewegt. 2 Thao Ich war fest überzeugt das es mir nicht wohl war, ich beschloss ins Haus zurück zu gehen alsich bemerkte dasichim gleichen Augenblick behutsam vom Boden abgehoben wurde, erst langsam über die Philodendrons und dann immer schneller, bis das Haus unter mir immer kleiner und kleiner wurde. Wasist mit mir geschehen sagteichin totaler Verwirrung? Allesistin Ordnung, Michel. Jetzt war ich mir sicher das alles ein Traum war. Vor mir sah ich einen Menschen von erstaunlicher Größe. Sie war angezogenin einem einteiligen Anzug, mit einem transparenten Helm über Ihrem Kopf und schaute michfreundlichlächelnd an. Du bist nicht am träumen sagte Sie und beantwortete meine unausgesprochene Frage damit. Ja, sagte ich aber so ist es immer wenn man träumt und am Schluss findet man sich auf dem Fußboden wieder, mit einer Beule am Kopf, weil man aus dem Bett gefallen ist. Sielächelte nur. Ichfuhrfort, du sprichst zu mirinfranzösisch, meine Muttersprache, obgleich wirin Australien sind? Ich kann auch Englisch sprechen, weißt du! Ich kann es auch. Es muß einfach ein Traum sein, irgend so ein blöder Traum. Wenn es nicht so ist, was machst du dann aufmeinem Grundstück? Wir sind aber nicht aufdeinem Grundstück, sondern überihm. AH!Esist ein Alptraum. Siehst duich habe recht gehabt. Ich werde michjetzt kneifen, und das tatich auch. AUA Ouch! Sielächelte wieder und sagte bist dujetzt zufrieden Michel? Aber wenn es kein Traumist warum sitzeich hier aufdiesem Felsen? Und was sind das für Leute da drüben, angezogen wie vor hundert Jahren? In einem milchigen Licht konnte ich jetzt so langsam erkennen, daß diese Leute miteinander redeten und andere bewegten sich hin und her. Und du, wer bist du? Warum bist du nicht normalgroß? Ich bin ganz normal groß, Michel. Auf meinem Planeten sind alle so groß. Aber alles nacheinander mein guter Freund. Ich hoffe du hast nichts dagegen wenn ich das zu dir sage? Wenn wir auch jetzt noch keine guten Freunde sind bin ich mir sicher wir werden es bald sein. Sie stand da vor mir, ihre Intelligenz reflektierte in ihrem lächelnden Gesicht und eine echte Freundlichkeit strahlte von Ihrem ganzen Wesen aus. Ich glaubte es wäre nicht möglich jemanden anders zu finden, mit dem ich mich so Ungezwungen und sorglos fühlen könnte. Natürlich, du kannst zu mir sagen, was du willst. Und wieist dein Name? Mein Nameist Thao. Jetzt möchteich aber erst, daß du einfür alle malweißt, daß das kein Traumist. In der Tat esist etwas ganz anderes. Für bestimmte Gründe welche dir später erklärt werden, bist du ausgewählt worden, eine Reise zu machen welche sehr wenige Erdenbürger gemacht haben, besonders in letzter Zeit. Wir beide du und ich sind in diesem Moment in einem Universum welches parallel zu dem von der Erde läuft. Um dir und auch uns Zutritt zu gewähren, machten wir Gebrauch von einer Luftschleuse.(airlock) 3 Thao In diesem Augenblick hat die Zeit aufgehört für dich zu existieren, du könntest hier für zwanzig oder fünfzig von Erdjahren verbringen und wenn du dann zurück gehst, ist es, als wärst du niemalsfort gewesen. Dein Körper würde sich überhaupt nicht verändern. Aber was machen diese Leute hier? Die existieren so gut esirgendwie geht und du wirst späterlernen das die Einwohnerzahl hier sehr niedrig ist. Tot kann nur eintreten bei Selbstmord oder bei einem Unfall. Die Zeit ist hier aufgehoben. Da sind Männer und Frauen wie auch einige Tiere welche schon über 30 000 bis 50 000 Erdjahre oder sogar schon länger hier sind. Aber warum sind die alle da und wie sind die hier her gekommen? Wo sind sie geboren? Aufder Erde… alle davon sind zufällig hier. Alle zufälli Was meig? nst du damit? Esist sehr einfach. Du hast bestimmt vom Bermudas Dreieck gehört? Ich nickte mit dem Kopf. Es ist so, an diesem Ort und an anderen nicht so bekannt wird das parallele Universum sozusagen verwirrt mit dem von der Erde, so das dann eine natürliche Verzerrung oder Verziehung statt findet. Menschen, Tiere oder Objekte die in der nähe von dieser Verzerrung sind werden buchstäblich aufgesaugt. Das ist der Grund warum alsBeispiel manchmal eine ganze Flotte von Schiffen innerhalb von Sekunden verschwindet. Manchmal geschied es auch das eine Person oder Personen nach einigen Stunden, Tagen oder auch Jahren wieder in Ihr eigenes Universum zurück kommen. Vielöftersjedoch, gar nicht mehr. Wenn ein Mann von dort zurück kommt und er erzählt von seinem Erlebnis, dann ist es meistens der Fall, daß ihm die meisten Menschen gar nicht glauben und wenn er darauf beharrt wird er als verrückt erklärt. Sehr oft erzählt so ein Mensch gar nichts davon, da er sowieso weiß wie darauf reagiert wird. Manchmal ist es auch ein Fall von Amnesie und wenn einiges von seinem Gedächtnis wieder zurück kommt, dann ist es nicht was im parallelen Universum geschehen ist und damit scheint es auch keinLicht an dieses Thema. Da war mal, setzte Thao fort, ein typisches Beispiel von einer Passage in das ParalleleUniversum in Nord Amerika wo ein junger Mann buchstäblich verschwand als er vom Brunnen Wasser holen wollte, der Brunnen stand einige hundert Meter vom Haus entfernt. Ungefähr eine Stunde später fing die Familie und seine Freunde an nach ihm zu suchen. Eben war frischer Schnee gefallen ungefähr 20cm hoch und dadurch sollte es eigentlich eine einfache Suche sein. Sie brauchten auch nur den Spuren des jungen Mannes zufolgen. Aber genauin der Mitte des Feldes hörten die Fußspuren auf. Da waren keine Bäume und keine Felsen auf die er vielleicht hätte springen können – nichts unnormales oder ungewöhnliches – die Fußspuren hörten einfach auf. Einige Leute glaubten das er von einem Raumschiff mitgenommen wurde, aber das konnte auch nicht sein wie du später sehen wirst. Dieser arme Mann wurde einfach ins parallele Universum hinein gesaugt. Ich kann mich gut daran erinnern äußerte ich, mir ist dieser speziellen Fall bekannt aber wie weißt du davon? 4 Thao Das wirst du später herausfinden, sagte Sie rätselhaft zu mir. Wir wurden plötzlich unterbrochen als eine Gruppe von Leuten vor uns erschien, so grotesk, daß ich wieder glaubte das ist alles ein Traum. Ungefähr ein dutzend Männer, begleitet was aussah wie eine Frau kamen hinter einer Felsen Gruppe heraus, ungefähr hundert Meter von uns. Der Anblick dieser Gruppe wurdeimmer Phantastischer, diese menschliche Wesen sahen aus als würden sie aus einem vorgeschichtlichem Buch entstammen. Mit der Gangart von Gorillas schwangen Sieungeheure Keulen die ein normaler Mensch von heute nicht mal vom Boden hätte aufheben können. Diese gräßlichen Kreaturen kamen direkt auf uns zu und heulten wie wilde Tiere. Ich machte mich fertig um zu fliehen aber meine Begleiterin sagte da ist nichts zu fürchten und ich sollte nur still stehen bleiben. Sie griff an Ihre Gürtelschnalle und drehte sich zu den Angreifern herum. Ich konnte einige Geräusche hören es war wie ein klicken, wenn die ersten fünfstärksten aussehende Männer geräuschlos zu Boden sanken. Der Rest von der Gruppe stoppte schlagartig in Ihren Spuren und fingen an zu jammern. Sie fielen vor uns nieder. Ich schaute in Richtung Thao. Sie stand da wie eine Statue ihr Gesicht war unbeweglich. Ihre Augen waren starr aufdiese Leute gerichtet als wollte sie diese hypnotisieren. Später erfuhrich, daß sie der Frau der Gruppe einige Telepatische Anordnungen gab. Die Frau stand nun hastig aufund es schien als ob sie den anderen Befehle erteilte,in einer Kehllauten Stimme. Der Rest von der Gruppe trug die leblosen Körper auf Ihren Rücken zu der Felsen Gruppe zurück, dieich vorher schon malerwähnt hatte. Was machen diejetzt,fragteich? Sie begrabenihre Totenindem sie diese mit Steinen zudecken. Hast du sie getötet? Ich musste es tun. Was meinst du damit? Waren wir wirklichin Gefahr? Ja, natürlich waren wirin Gefahr. Diese Menschen leben hier schon für zehn oder fünfzehntausend Jahre -wer weiß wie lange schon? Wir haben jetzt nicht Zeit das klarzustellen und außerdem ist es nicht wichtig. Doch es veranschaulicht gut, wasich dir vor einigen Momenten erklärte. Diese Menschen kamen in dieses Universum zu einem bestimmten Zeitpunkt und seitdem haben siein dieser Zeit’ gelebt. Dasistja schrecklich!’ Ich stimme dir zu. Jedoch ist es ein Teil von natürlichem und folglich von Universalem Gesetz. Außerdem waren sie gefährlich, weil sie sich mehr als wilde Tiere und nicht wie Menschen benehmen, zwiegesprächiger Dialog zwischen ihnen und uns war nicht möglich, genauso wenig ist das nicht möglich zwischen den meisten anderen die indiesem parallelen Universum leben. Erstmals sind sie nicht in der Lage sich zu verständigen und zweitens, verstehen sie weniger als jedermann was ihnen geschehen ist. Wir waren in richtiger Gefahr und wenn ich es so sagen kann, habe ich Ihnen einen Gefallen getan,indemich sie befreit habe. Befreit? Bitte schau nicht so entsetzt drein, Michel. Du weißt doch ganz genau was ich damit meine. 5 Thao Sie sind befreit von ihren physikalischen Körpern und können jetzt ihren Zyklus, wiejedes andere Lebewesen entsprechend dem normalen Prozessfortsetzen. Also, wenn ich richtig verstehe, ist dieses parallele Universum ein Fluch -eine Art Hölle oder Fegefeuer? Ich habe gar nicht gewusst das du religiös bist. Ich mache nur einen Vergleich um dir zu zeigen das ich versuche es zu verstehen antwortete ich, wundernd, wie sie wissen konnte ob ich religiös war oder nicht. Ich weiß doch Michel, ich neckte dich nur. Du hattest Recht, wenn du es als eine art Fegefeuer erklärst aber selbstverständlich ist dieses zufällig geschehen. Tatsächlich ist dieses eines der Zufälle der Natur. Ein Albino ist ein Zufall und ein vier-blätteriges Kleeblattist auch ein Zufall. Ebenso ist dein Blinddarm ein Zufall. Euere Doktoren wundern sich immer noch, welchen nutzen er vielleicht in eurem Körper haben könnte. Die Antwort dazu ist: überhaupt gar keinen nutzen. In der Natur hat normalerweise alles einen bestimmten Grund für das Bestehen -daß ist warum ich den Blinddarm unter den natürlichen Zufällen verzeichne. Die Menschen die in diesem Universum leben leiden weder körperlich noch moralisch. Zum Beispiel, wenn ich dich schlagen würde, würdest du keinen Schmerz spüren aber wenn die Schläge stark genug wären, obgleich ohne jeden Schmerz, könnten sie dich leicht töten. Das ist vielleicht schwierig zu begreifen aber es ist so. Die wo hier leben wissen von nichts was ich dir gerade erklärt habe und es ist gut so, weil sie sonst inVersuchung kämen Selbstmord zu begehen, was sogar hier keine Lösungist. Und was essen sie? Sie essen nicht noch trinken sie, weil sie nicht die Notwendigkeit dafür spüren. Weißt du hier hat die Zeit aufgehört -sogar die Toten verwesen nicht. Aber das ist jaschrecklich!Das würde heißen es wäre wohldas Bestefür diese Menschen, wenn man sie alle töten würde. Du kommst zu einem sehr wichtigen Punkt hier. Effektiv gesehen würde es eine von zweiLösungen sein. Und wasist die andere Lösung? Um sie dahin zurückzuschicken wo sie eigentlich her stammen -aber das würde wieder andere große Probleme aufwerfen. Weil wir in der Lage sind, die Verzerrung (Warp) zu gebrauchen, könnten wir dadurch viele von ihnen zu Ihrem Universum zurückbringen und befreien aber ich bin sicher du bist dir gewahr von den enormen Problemen die es damit gibt für die Großzahl dieser Menschen. Hier sind Menschen, wie ich bereits gesagt habe, die hier schon für tausende von Jahren exsistierten. Was würde geschehen, wenn sie sich zurück fanden in einem Universum das sie vor so langer Zeit verlassen haben? Sie könnten vielleicht den Verstand verlieren. So es gibt eigentlich nichts was man da tun könnte. Sielächelteleicht über meine Bestätigung. Du bist zweifellos der Mann den wir benötigen, Michel, gebe aber acht das du nicht zu den falschen Schlussfolgerungen kommst -du musst nämlich erst noch vielmehr sehen. 6 Thao Sie legte ihre Hand auf meine Schulter und musste sich etwas vorwärts neigen, um so zu tun. Obgleich ich es zu dieser Zeit nicht wusste, Thao maß 290 Zentimeter, daß ist außergewöhnlich großfür ein menschliches Wesen. Ich sehe es mit meinen eigenen Augen, daß wir die rechte Wahl trafen als wir dich auswählten – du hast einen schlauen Verstand, aber ich kann jetzt nicht alles erklären. Und das aus zwei Gründen. Nämlich? Erstens, ist es noch zu früh für solch eine Erklärung. Ich meine damit du musst erst weitere Anweisungen bekommen an bestimmten Themen bevor wir weiterfortfahren können. Ich verstehe und zweitens? Der zweite Grund ist, daß sie aufuns warten. Wir müssenjetzt gehen. Mit einer leichten Berührung drehte sie mich herum. Ich folgte ihrem Blick und starrte mit großen Augen und war total überrascht. Ungefähr 100 Meter von uns war eine enorme Kugel, von der eine bläuliche Aura ausströmte. Ich erfuhr später, daß diese einen Durchmesser von 70 Meter hatte. Das Licht war ungleichmäßig hell mehr schimmernd und ähnelte einem Hitzedunst, genau so als wenn man von einem Abstand aus aufeine Sandwüste schaut die durch die Sommersonne erhitzt wird. Diese enorme Kugel flimmerte und war ungefähr 10 Meter vom Boden weg. Keine Fenster oder Öffnungen waren zu sehen, auch kein Aufstieg, es sah so glatt wie die Schale eines Eies aus. Thao gab mir ein Zeichen ihr zu folgen und wir gingen inRichtung zu dieser Kugel. Ich erinnere mich an diesen Moment sehr gut. In der kurzen Zeit die wir brauchten zu der Kugel zu gehen war ich so aufgeregt das ich total meine Gedanken verlor. Ein konstanter Strom von Bildern blitzte durch meinen Verstand und ähnelte einem Film im schnell vorwärts Modus. Ich sah mich selber, wie ich meiner Familie dieses Abenteuer unterbreitete und sah auch wieder die Zeitungsartikel, dieich diesbezüglich von UFO’s gelesen hatte. Ich erinnere mich das ein Gefühl der Traurigkeit über mich kam als ich an meine Familie dachte, die ich so sehr liebte. Ich sah mich selbst, als wenn in einer Falle und es wurde mir klar, daß ich sie vielleicht nie wieder sehen würde… Du hast absolut nichts zu befürchten Michel, sagte Thao. Vertraue mir. Du wirst sehr bald wieder vereinigt sein mit deiner Familie und dasin guter Gesundheit. Ich glaube ich war so überrascht das meine Mund weit offen stand, was in Thao einwohlklingendes Lachen auslöste, was wohl selten gehört wird unter uns Erdenbürger. Das war das zweite mal das sie meine Gedanken gelesen hatte, daß erste mal konnte vielleicht ein Zufall gewesen sein dachte ich, aber dieses mal gab es keinen Zweifeldarüber. Als wir in der Nähe von der Kugel ankamen, stellte mich Thao ihr gegenüber mit ungefähr einem Meter abstand von ihr selbst. Michel, berühre mich jetzt unter keinen Umständen, was auch immer geschieht. Unter keinen Umständen -verstehst du? Ich war durchaus überrascht von diesem formalen Befehl, aber ich nickte mit dem Kopf. 7 Thao Sie legte ihre Hand auf eine Art Medaillon das ich schon vorher mal bemerkte, es war ungefähr in der Höhe ihrer linken Brust und mit der anderen Hand hielt sie was einem großen Kugelschreiber gleich sah den sie vonihrem Gürtelentfernt hatte. Sie zeigte mit dem Kuli über unsere Köpfe in die Richtung zu der Kugel. Ich glaubte ich sah das ein grüner Lichtstrahl oder Blitz davon heraus schoss aber ich kann mir nicht ganz sicher sein. Sie zeigte dann mit dem Kuli auf mich, immer noch mit ihrer anderen Hand aufdem Medaillon und einfach so, schwebten wir zusammen gleichzeitig hoch in Richtung zu der Außenwand des Raumschiffes.. Gerade als ich sicher war das wir im Begriff waren mit ihr zusammenzustoßen, öffnete sich ein Teildes Rumpfes, es war wie als ob sich ein enormer Kolben im Kern eines Zylinders zurückzog, die Öffnung war oval und ungefähr drei Meter hoch. Im innern des Schiffes aufeiner Art Landung konnten wir uns wieder aufunsere eigenen Beine stellen. Sie nahm dann Ihre Hand von dem Medaillon weg und mit einer Geschicklichkeit die vorschlug das sie es schon öfter getan hatte, befestigte Sie dann ihren Kugelschreiber wieder anihrem Gürtel. Wir können unsjetzt wieder berühren, sagte sie dann. Sie führte mich an der Schulter in Richtung zu einem kleinen blauen Licht, daß so intensiv war, daß ich meine Augen halb schließen musste. Ich hatte noch nie so eine Farbe wie diese auf unserer Erde gesehen. Als wir fast unterhalb dieses Lichtes ankamen, konnten wir auf einmal durch diese Wand durch-gehen.. ! Das ist die einzige Art das zu beschreiben. Von der Art, in der mein Mentor mich führte, hätte ich geschworen das ich eine stattliche Beule auf meiner Stirn bekommen würde, doch wir gingen wie Geister durch die Wände! Thao lachte herzlich als sie den entsetzten Ausdruck auf meinem Gesicht sah. Das tat mir gut. Ich erinnere mich an dieses Lachen -es war wie eine erfrischende Brise zu einer Zeit als ich nicht ganz sicher war was alles um mich herum geschah. Ich hatte häufig mit Freunden über “Fliegenden Untertassen“ gesprochen und war schließlich überzeugt davon das es die tatsächlich gab -und wenn man es dann auf einmal in der Wirklichkeit sieht oder den Tatsachen gegenübergestellt wird, dann kommen einem so viele Fragen in den Kopf das man denkt das Gehirn springt auseinander. Aber Natürlich warich zutiefst erfreut über alles was mit mir geschah. Von Thaos verhalten gegenüber meiner Person wusste ich, daß ich nicht den geringsten Grund hatte mich zufürchten. Jedoch war sie nicht alleinein diesem Schiffund ich wunderte mich wie das Verhalten der anderen sein würde. Trotz meiner Faszination mit diesem Abenteuer bezweifelte ich noch immer ob ich je meine Familie wieder sehen würde. Sie schienen alle schon so weit weg zu sein, wo ich doch noch vor ein paar Minuten in meinem eigenen Garten war. Wir bewegten uns jetzt gleitend aufBodenebene entlang einem Tunnel ähnlichen Korridor der zu einem kleinen Raum führte deren Wände von solch einem intensiven Gelb gefüllt waren, daß ich meine Augen schließen musste. Die Wände bildeten eine Wölbung – genau so als ob wir uns unter einer umgestürzten Schüsselaufhielten. Thao setzte mir einen art Helm auf den Kopf der von einem transparenten Materialgemacht war und ich fand als ich ein Auge öffnete, daß es mir jetzt möglich war das Li Wcht zu ertragen. iefühlst du dichjetzt? Fragte sie. Vielbesser danke, aber wie kannst du nur dieses grelle Licht ertragen,fragteich? 8 Thao Esist kein Licht. Esist nur die gegenwärtige Farbe an den Wändenin diesem Zimmer. Wieso gegenwärtig? Hast du mich hier her gebracht um das Zimmer neu zu streichen? Scherzteich. Da ist keine Farbe. Es sind nur Vibrationen, Michel. Du glaubst immer noch das du indeinem erdlichen Universum bist, aber da bist du nicht mehr. Du bist jetzt in einem von unseren für Super -Langstrecken gebauten Raumfahrzeugen, fähig zu einer Geschwindigkeit was mehrmals das der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Wir werden bald aufbrechen so bitte lege dich auf diese Koje. In der Mitte des Raumes waren zweiKästen -eher wie Särge ohne Deckel. Ich streckte mich aus in einem und Thao in dem anderen. Ich hörte sie sprechen, in einer mir nicht vertrauten Sprache aber es klang sehr harmonisch. Ich wollte mich ein wenig hochheben wurde aber durch eine unbekannte und unsichtbare Kraft zurückgehalten. Die gelbe Farbe verschwand nach und nach von den Wänden, um durch ein Blau ersetzt zu werden, das zweifellos nicht wenigerintensives war. Der Anstrich war… gewechselt worden..... Ein drittel vom Raum wurde plötzlich dunkel und ich bemerkte minuziöse Lichter die wie Sternefunkelten. Thao’s Stimme war klarin der Dunkelheit zu hören. Das sind Sterne, Michel. Wir haben das parallele Universum der Erde verlassen und werdenjetzt ebenso deinen Planeten weiter und weiter hinter uns lassen, um dich mitzunehmen für einen Besuch auf unserem Planeten. Wir wissen, diese Reise wird dich sehr Interessieren besonders auch unser Abflug, welcher sehr langsam stattfinden wird zu deinem Nutzen, wirkönnen dieses aufdem Bildschirm verfolgen der gerade vor dirist. Wo ist die Erdejetzt? Wir können siejetzt noch nicht sehen da wirfast direkt überihr sind, ungefährin 10 000 Metern Höhe. Plötzlich hörten wir eine Stimme, es schien die gleiche Sprache zu sein die Thao schon vorher verwendet hatte. Thao antwortete kurz und dann sprach die Stimme in französisch zu mir – in einem ausgezeichneten französisch (obgleich der Ton mehr Melodik war, als wie es typisch ist) begrüßte sie mich an Bord. Es war fast wie das Willkommen an Bord von einer unserer Fluggesellschaften und ich erinnere mich daran wie es mich amüsierte trotz der einzigartigen Situation in der ich mich befand. Im gleichen Augenblick spürte ich eine kleine Luft Brise und es wurde kühl fast wie wenn eine Klimaanlage angeht. Auf einmal ging alles sehr schnell. Auf dem Bildschirm erschien etwas was nur die Sonne hätte sein können. Anfangs schien es als berührte sie den Rand der Erde oder genauer eigentlich Südamerika, wie ich später erfuhr. Wieder mal wunderte ich mich ob ich vielleicht nur träumte. Sekunde bei Sekunde wurde Amerika kleiner. Australien konnte nicht gesichtet werden, eben weil die Strahlen der Sonne es noch nicht erreicht hatten. Auf einmal konnten jetzt die Konturen des Planeten bemerkt werden und wir schienen um die Erdkugel herum zu fliegen zu einer Position über dem Nordpol. Dort änderten wirdie Flugrichtung und zogen weg von der Erde mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. 9 Thao Unsere arme Erde wurde ein Basketball und dann eine Billardkugel bis sie schließlich -oder fast -vom Schirm verschwand. Stattdessen wurde mein Augenlicht mit dem düsteren Blau des Weltraumes gefüllt. Ich drehte meinen Kopf in Thao’s Richtung, hoffend für eine weitere Erklärung. Hat dir das gefallen? Es war wunderbar, aber so schnell – wie ist es möglich, mit solch einer großen Geschwindigkeit zufliegen? Das war gar nichts mein lieber Freund. Wir sind sehr langsam abgeflogen. Aber jetzt fliegen wir mit voller Geschwindigkeit. Wie schnell, unterbrach ich. Mehrmals die der Lichtgeschwindigkeit. Der Lichtgeschwindigkeit? Aber wie viel male schneller? Das ist unglaublich! Aber was ist dann mit der Lichtgrenze? Ich kann gut verstehen das es für dich unglaublich erscheint. Nicht einmal euere Experten würden das glauben -es ist jedoch die Wahrheit. Du sagst mehrmals die Lichtgeschwindigkeit, aber wie viel mal? Michel, während dieser Reise werden wir dir viele Sachen enthüllen, aber es sind auch Details zu denen du nicht Zugang hast. Die exakte Geschwindigkeit unseres Raumfahrzeugs ist ein solches Detail. Es tut mir leid, denn ich weiß, daß du jetzt enttäuscht bist und das deine große Neugier nicht zufrieden gestellt wurde. Aber es werden so viele andere neue und interessante Sachen für dich zu sehen und zu lernen sein, daß du dich wirklich nicht kümmern solltest, wenn Informationen von dir zurückgehalten werden. Ihre Verhaltungsweise zeigte an das die Angelegenheitabgeschlossen war und ich beharrte nicht weiter auf meine Frage, daß zu tun, wäre unhöflich gewesen. Schau, sagte sie zu mir. Auf dem Schirm war ein farbiger Punkt erschienen und wurde schnell größer. Was ist es? Der Saturn. Der Leser muss mir verzeihen, wenn die Beschreibungen die ich gebe nicht so ausführlich sind, wie es der Leser oder Leserin vielleicht wünschte, aber es muß verstanden werden das ich noch nicht alle meine Sinne zurückgewonnen hatte. Ich hatte soviel gesehen, in so kurzer Zeit, ich war einfach irgendwie etwas verwirrt. Während wir uns näherten wuchs der berühmte Saturn schnell auf dem Bildschirm. Seine Farben waren wunderschön - unvergleichbar zu allem was ich je auf Erden gesehen hatte. Es waren gelbe, rote, grüne, blaue und orangene Farbtöne. Innerhalb jeder Farbe wuchs ein endloser Bereich der Nuancen, die getrennt vermischt wurden, erst stärker dann schwächer, was dann die berühmten Ringe gab, beschränkt innerhalb denselben… Es war ein erstaunliches Schauspiel das mehr und mehr unseren Schirm füllte. Ich bemerke das ich nicht mehr länger durch das Kraftfeld zurückgehalten wurde. Ich wollte meinen Helm entfernen damit ich die Farben besser sehen konnte aber Thao zeigte an, daß ich es nicht tun sollte. Wo sind die Satelliten,fragteich? 10 Thao Du kannst zwei fast nebeneinander sehen, mehr zur rechten des Bildschirmes. Wie weit entfernt sind wirjetzt? Es müssten ungefähr 6 000 000 Kilometer oder noch mehr sein. Sie wissen es Selbstverständlich genau am Flugdeck, aber um dir eine genauere Schätzung zu geben, müsste ich wissen ob unsere Kamera auf vollem Zoom ist oder nicht. Saturn verschwand plötzlich von der linken Seite des Bildschirmes das sich dann wieder mitder Farbe des Weltalls füllte. Ich glaube, daß es in diesem Moment war wo ich eine Begeisterung fühlte die ich vorher noch nie kannte. Auf einmal wurde mir klar, daß ich dabei war ein außerordentliches und einmaliges Abenteuer zu erleben -und warum? Ich hatte um nichts gebeten und hatte nie zu Erwägen gewagt (wer konnte sich so etwas überhaupt vorstellen) so ein Abenteuer erleben zu dürfen. Thao stand auf und sagte du kannst jetzt dasselbe tun, Michel. Ich befolgte ihren Rat und wirfanden uns wieder nebeneinander in der Mitte der Kabine. Es war erst dann das ich bemerkte das Thao nicht mehr ihren Helm trug. Kannst du mir etwas erklären, sagte ich, warum du gerade noch einen Helm getragen hast, während ich in deiner Begleitung keinen auf hatte und jetzt habe ich wieder einen auf und du keinen mehr. Es ist er sehr einfach. Wir kommen von einem Planeten der bakteriologisch unterschiedlich ist von dem der Erde, für uns ist es ein Kulturer Gegensatz. So um mit dirin Verbindung zu treten warich gezwungen diese grundlegende Vorsichtsmaßnahme zu treffen. Du warst eine Gefahrfür mich, aberjetzt nicht mehr. Ich verstehe nicht ganz? Als du diese Kabine betreten hast war die Farbe für dich zu intensiv und ich gab dirden Helm, den du jetzt trägst und der ganz speziell für dich konzipiert ist. In der Tat, wir haben deine Reaktion vorausgesehen. Während der kurzen Zeit war die Kabine gelb und dann Blau, so achtzig Prozent des gefährlichen Bakteriums in dir war zerstört worden. Dann hast du vielleicht eine Kühle Luftbrise gespürt die ähnlich ist als wenn eine Klimaanlage angeht, daß war wiederum eine andere Form der Desinfektion … sagen wir Bestrahlung dazu, obgleich es nicht das korrekte Wort ist - es kann in keine deiner Sprachen auf Erden übersetzt werden. Auf diese Art bin ich hundert Prozent desinfiziert worden, aber du hast immer noch genügend Bakterien indir um uns beträchtlich zu schädigen. Ich werde dir diese zwei Pillen geben und indrei Stunden wirst du so weit sein dich für rein zu erklären, als wärst du einer von uns. Während sie sprach nahm sie einen kleinen Kasten von ihrer Koje, entfernt die Pillen und reichte sie mir zusammen mit einem Test tube Glas das eine Flüssigkeitenthielt was ich annahm, Wasser zu sein. Ich hob die Unterseite meines Helmes hoch und schluckte sie beide. Zunächst war alles normal, aber dann geschah alles sehr schnell und es war sehr merkwürdig. Thao nahm mich in ihre Arme und legte mich aufdie Koje und entfernte meinen Helm. Ich sah das alles von einer Entfernung von zwei oder drei Meter von meinem Körper entfernt! Ich kann mir denken, daß bestimmte Sachenin diesem Buchfür einen unvorbereiteten Leser, unvorstellbar sind. 11 Thao Doch ich sah meinen Körper von einem Abstand aus und ich war in der Lage mich jetzt nur mit meinen Gedanken alleine,in diesem Zimmer oder Raum zu bewegen. Michel, sprach Thao, ich weiß das du mich sehen und hören kannst, aber ich bin nicht in der Lage dich zu sehen, so folglich kann ich dich nicht anschauen wenn ich mit dir spreche. Dein Astrales Wesen hat jetzt deinen Körper verlassen. Du bist diesbezüglich in keiner Gefahr – also bitte mache dir keine Sorgen. Ich weiß, es ist das erste maldas du so was erlebst, aber es gibt Menschen die dadurchin Panik geraten. Ich habe dir eine spezielle Droge gegeben um deinen Körper von allen Bakterien zu reinigen, die für uns gefährlich sind. Ich habe dir auch eine andere Droge gegeben, die es verursachte das dein Astrales Wesen deinen Körper verlassen hat -dieses dauert drei Stunden, die Zeit die es braucht um dich zu reinigen. Auf diese Art kannst du unser Raumfahrzeug besichtigen und wir sind ohne Gefahr von dir angesteckt zu werden und wir vergeuden auch keine Zeit damit. So merkwürdig wie es auch scheint, aber ich fand diesen Zustand ziemlich natürlich - und so folgte ich ihr. Es war faszinierend. Sie ging auf eine Art Türe zu welche sich gleitend öffnete und es uns ermöglichte von Raum zu Raum zu gehen. Ich folgte in einem Abstand und jedes mal, wennich sie erreichte war die Türe bereits geschlossen, aberich ging einfach durch sie hindurch. Schließlich erreichten wir einen kreisförmigen Raum, ungefähr 20 Meter imDurchmesser, in dem mindestens ein Dutzend von Astronauten waren -nur Frauen und alle ungefähr so groß wie Thao. Thao näherte sich einer Gruppe von vier, welche in enorm bequem ausschauenden Lehnsesseln saßen, angeordnet in einem Kreis. Als sie in einem freien Sitzplatz Platz nahm, drehten sich die vier Köpfe fragend in Ihre Richtung. Es schien fast, als ob sieFreude daran hatte die anderen warten zulassen, aber schließlich sprach sie dann. Ich war wieder richtig bezaubert als ich diese Sprache hörte – die Assonanz war ziemlich neu für mich, aber die Intonationen waren so harmonisch das man meinte sie würden singen. Sie schienen sehr interessiert zu sein an was Thao Ihnen berichtete. Ich nahm an, daß sie von mir sprachen, ich war recht mit der annahme dasich der Hauptzweck ihrer Mission war. Als Thao aufhörte zu reden gab es einen Strom von Fragen an Sie und zwei andere Astronauten schlossen sich der Gruppe an. Die Diskussion schwoll an und entwickelte einen Ton von erhöhter Aufregung. Nicht ein Wort verstehend von was gesprochen wurde, beobachtete ich das Eintreten von drei Personen. Sie standen vor einer Art Leinwand die 3-dimensionale Bilder zeigte, mit mehr oder weniger lebhaften Farben, ich näherte mich um zu entdecken, daß dieses zweifellos der Kontrollraum des Raumfahrzeuges sein mußte. Unsichtbar zu sein machte das ganze noch interessanter, da jede Person ihre Aufgaben durchführte ohne gestört zu werden oder durch meine Anwesenheit abgelenkt zu sein. Auf einem Schirm, der größer war als der Rest, konnte ich Punkte erkennen -einige größer als andere und einige heller, welche sich ständig und ohne Unterbrechung inihre vorgeschriebenen Richtungen bewegten, mehrere nach links des Schirmes und andere nach rechts. 12 Thao Ihre Geschwindigkeit erhöhte sich während sie auf dem Schirm größer wurden und dann schließlich wieder ganz vom Bildschirm verschwanden. Ihre Farben waren häufig leuchtend und außerordentlich schön, sie reichten von den subtilen Tönen bis zu einem blind machenden Gelb, wie das Licht von unserer Sonne. Ich stellte bald fest, daß das die Planeten und die Sonnen waren, unter denen wir navigierten und ich war absolut fasziniert wie sie geräuschlos über den Bildschirm dahinzogen. Ich kann nicht sagen, wie lang ich das beobachtete, als plötzlich einmerkwürdiger Ton die Kabine füllte, ein Ton der gleichzeitig weich war aber zur gleichen Zeit auch beharrend und der von vielen blitzenden Lichtern begleitet wurde. Dieses hatte einen sofortigen Effekt, den die Astronauten, die mit Thao gesprochen hatten, näherten sich jetzt dem Steuerungspult und jede nahm einen Sitz ein, der ihr persönlich zugewiesen zu sein schien. Alle Augen waren aufmerksam auf den Bildschirmen fixiert. Genau in der Mitte dieser großen Monitoren, konnte ich eine enorme Masse erkennen die schwierig zu beschreiben ist. Sagen wir nur mal, es war rund in der Form und die Farbe war blau-grau. Es blieb genau in der Mitte jedes Bildschirmes unbeweglich stehen. Im Raum war alles still. Die allgemeine Aufmerksamkeit wurde auf drei Astronauten gerichtet, die rechteckige geformte Teile einer Ausrüstung bedienten,irgendwie ähnlich dem unseres Computers. Plötzlich erschien ein Bildschirm wo vorher glaube ich die Wand der Kabine war, und der umfasste eine riesige Region, ich war wie benommen als ich ein Bild von “New York“ sah – aber nein! Das ist Sydney, sagte ich zu mir selber, doch die Brücke ist ganz anders… oder war es überhaupt eine Brücke? Meine Überraschung war so groß ich mußte Thao fragen, an wessen Seite ich stand. Ich hatte jedoch vergessen, daß ich nicht mehr in meinem physischen Körper war und niemand konnte mich hören. Ich war zwar fähig Thao zu hören und andere die miteinander kommentierten was siesahen, aber es half mir nicht sehr viel da ich ihre Sprache nicht verstand. Ich war überzeugt das Thao mich nicht angelogen hatte und war deshalb davon überzeugt das wir die Erde wirklich hinter uns gelassen hatten. Mein Mentor hatte mir erklärt das wir mit einer Geschwindigkeit die mehrmals der Lichtgeschwindigkeit entspricht fliegen… und ich hatte Saturn vorbei fliegen sehen und später was aussah wiePlaneten und Sonnen -sind wir doch zurückkommen, und warum? Thao sprach laut und auf französisch was verursachte das sich alle Köpfe zu ihr hinwendeten. Michel, wir sind über dem Planeten Aremo X3 stationiert, der fast zweimal so groß ist wie die Erde und wie du auf dem Schirm sehen kannst, ziemlich ähnlich wie deine Welt. Ich kann dir jetzt nicht unsere gegenwärtige Mission in Einzelheiten erklären, weil ich gebraucht werde um an dieser Operation teilzunehmen, aber ich werde es später tun. Um dich auf das rechte Gleis zu setzen, sage ich dir jetzt, das unsere Mission es mitRadioaktiverstrahlung zu tun hat, so wie du es aufder Erde auch kennst? 13 Thao Alle schienen in Gedanken verloren zu sein und jeder wusste genau was zu tun und wann es zu tun war. Wir waren jetzt stationär. Der große Monitor projizierte ein Bildvon der Mitte einer Stadt. Der Leser sollte verstehen, daß dieser große Monitor tatsächlich nichts anders war als ein Unermesslicher großer Fernsehschirm, ein Bildprojizierend was so echt und wirklich aussah, als wenn wir aus dem Fenster eines hohen Gebäudes geschaut hätten. Meine Aufmerksamkeit war zu einem anderen kleineren Schirm hin gezogen worden, der von zwei meiner Hostessen überwacht wurde. Auf diesem Monitor konnte ich unser Raumfahrzeug sehen, wie ich es schon mal in unserem parallelen Universum gesehen hatte. Während ich alles beobachtete war ich überrascht als ich sah das unterhalb in der Mitte unseres Raumschiffes, eine kleine Kugel ausgestoßen wurde, wie ein Ei aus einer Henne. Sobald es außerhalb war beschleunigte es schnell inRichtung des Planeten nach unten. Während es außer Sicht verschwand tauchte eine andere Kugel auf die gleiche Weise auf und dann eine Dritte. Ich bemerkte, daß jede Kugel auf unterschiedlichen Schirmen von verschiedenen Personen der Astronauten überwacht wurde. Der Abflug der Kugeln konnte jetzt auf dem großen Monitor leicht verfolgt werden. Die große Entfernung sollte sie eigentlich in sehr kurzen Zeit, unsichtbar gemacht haben, aber sie blieben im Blickfeld und ich leitete davon ab, daß die Kameras einen außerordentlich leistungsfähigen Zoom haben mussten. In der Tat, der Effekt des Zooms war so stark, daß die erste Kugelrechts vom Schirm verschwand und die zweite von links auch. Wir konnten jetzt nur die mittlere sehen und folgten ihrer Landung auf den Planeten sehr klar. Sie stoppte in der Mitte eines riesigen Quadrates, welches mit Wohnhäuser umgeben war. Dort schwebte sie als wenn siefrei in der Luft hängen würde einige Meter vom Boden weg. Die anderen Kugelnwurden genauso ausführlich überwacht. Eine war über einem Fluss, der durch die Stadt floß und die andere schwebte über einem Hügel in nähe der Stadt. Unerwartet, projizierte der Monitor ein neues Bild. Ich konnte jetzt die Türen eines Wohnhauses deutlich sehen oder besser gesagt die Eingänge, wo die Türen gewesen sein sollten, waren weite Öffnungen. Ich erinnere mich jetzt sehr klar daran das ich bis zu diesem Moment nicht bemerkt hatte wie sonderbar diese Stadt war … Nichts hatte … sich .... bewegt. 2 Atomare Zerstörung Ein einziges Wort genügt um zu berichten was von dem Bildschirm reflektiert wurde. Und das war “ Trostlosigkeit“. Die Straße die wir beobachteten war Stück bei Stück übersät mit Hügeln, einer hinter dem anderen wie angeordnet. Einige standen getrennt, während andere direkt mitten in den Eingängen vor den Gebäuden standen. Unbemerklich zoomte die Kamera diese Szene näher an und mir wurde bald klar das diese Hügel Fahrzeuge sein mussten, Fahrzeuge die die Form einesflachen Bootes hatten, oder ähnlich. Um mich herum waren alle Astronauten an ihren Schreibtischen beschäftigt. Aus jeder Kugel tauchte ein langes Rohr auf, daß langsam in die Richtung des Bodens abstieg. Als das Ende des Rohres den Boden berührte, stieg eine kleine Wolke von Staub aufund ich stelltefest, daß die Fahrzeuge ebenfalls von einer starken Staubdecke bedeckt waren was sieformlos und unerkennbar machte. Selbstverständlich hatte die Kugeldie über dem Fluß schwebte, das RohrendeimWasser. Meine Augen waren jetzt wie auf den Bildschirm geklebt, denn die Szene war ziemlich faszinierend -man hatte den genauen Eindruck als wäre man selber auf der Straße. Meine Aufmerksamkeit wurde besonders auf einen verdunkelten Platz im Eingang eines sehr großen Gebäudes gelenkt. Ich hätte schwören können das sich dort etwas bewegte … Ich glaubte auch, daß ich eine bestimmte Art von Nervosität unter den Astronauten feststellte. Unerwartet und mit ein paar zuckenden Bewegungen tauchte dieses “Ding“ im Licht auf. Ich war totalentsetzt wasichjetzt sah. Was meine Hostessen betrifft muß ich sagen, daß abgesehen von einigen Äußerungen die schneller gesprochen wurden und einige Ausrufe die bestimmte Gefühle anzeigten konnte man an ihren Wesen nicht sehen das sie zu überrascht waren. Wie auch immer was wir so offenbar auf dem Monitor sahen, war eine schreckliche Kakerlake, ungefähr zweiMeterlang und 80 Zentimeter groß. Der Leser hat zweifellos diese grässlichen kleinen Insekten die wir auch auf der Erde haben, schon mal gesehen. Sie leben besonders in heißem Klima, in den Schränken und anfeuchten Plätzen. 15 Atomare Zerstörung Sie geben mir bestimmt recht, wennich sage das sie Abscheulich sind und die größten die wir haben würden nicht mehr als fünf Zentimeter in der Länge sein. Da kann man sich schlecht einen vorstellen, mit den Maßen dieich gerade beschrieben habe. Es war wirklich Scheußlich. Das Rohr von der Kugel fing an sich zurückzuziehen, es war immer noch einen Meter vom Boden weg, als plötzlich diese Kakerlake vorwärts eilend das sich bewegende Rohr angriff. Unsicher stoppte er wieder als auf einmal von unterhalb des Gebäudes, der reinste Schwarm von diesen Kreaturen auftauchte und sich gegenseitigüberschwemmten. Gerade in diesem Augenblick, schoß ein Strahl aus intensiven blauen Licht vom Raumschiff direkt über diesen Schwarm und verkleinerte ihn zu karbonisiertem Staub. Eine dunkele Rauchwolke verdeckte den Eingang zum Gebäude. Mit meiner Neugier erweckt schaute ich auf die anderen Bildschirme, aber sie zeigten keine weiteren Probleme mehr an. Die Kugel am Fluß war wieder auf ihrem zurück Flug zu uns und die Kugel am Hügel zog auch ihr Rohr zurück, flog etwas höher und senkte es wieder zusammen mit einem zweiten Zylinder über der Kugel. Ich nahm an das die Astronauten Proben des Bodens, des Wassers und der Luft sammelten. Weilich mich im Astralkörper befand konnte ich Thao keine weiteren Fragen stellen. Sieschien sowieso ziemlich beschäftigt zu sein beim konferieren mit zwei der Hostessen. Die Kugeln fingen an sich uns zu nähern und waren bald bereit durch unser Raumfahrzeug wieder aufgenommen zu werden. Als die Operation beendet war, nahmen Thao und die zwei erwähnten Astronauten gegenüber von ihren jeweiligen Tischen Platz. Sofort änderten sich die Bilder wieder die wir aufden Bildschirmen empfingen. Mir wurde bewusst, daß wir uns wieder auf den Weg machten als alle wieder Ihren Platz einnahmen. Ich beobachtete, daß alle Astronauten eine ähnliche Position inihren Sitzen hatten, was mich neugierig machte. Ich erfuhr später, daß ein Kraftfeld sie genau in dieser Position zurückhielt, genauso wie aufder Erde ein Sicherheitsgurt einen Stuntmanfesthalten würde. Die Sonnen belichteten den Planeten durch einen rötlichen Nebel. Wir hatten den Platz verlassen und ich nahm an, daß wir die Konturen des Planeten in der gleichen Höhe verfolgten. Tatsächlich konnten wir sehen wie ein Wüsten Gebiet vorüberzog, zergliedert durch ausgetrocknete Flussbette die sich manchmal im rechten Winkelkreuzten. Er kam mir in den Sinn, daß diese Kanäle sein könnten oder zu mindest von Menschenhand gebaut. Der Monitor zeigte Bilder von einer Stadt die anscheinend intakt zu sein schien, was dann wieder verschwand und das Bild wurde eine Mattscheibe. Das Raumschiff hatte offensichtlich an Geschwindigkeit zugenommen als wir über den Planeten flogen, die Bilder auf den kleineren Schirmen zeigten uns einen See oder ein inländisches Meer was sehr schnell vorbei zog. Plötzlich wurden einige Ausrufe gehört und wir verlangsamten sofort. Die Bildschirme wurden wieder eingeschaltet die dann eine Nahaufnahme von einem See darstellten. Wir kamen zum Halt. Wir konnten offenbar einen Teil der Küste sehen und jenseits einiger großen Felsen bei der See sahen wir Würfel-ähnliche Strukturen, welche ich mir als Behausungen vorstellte. Sobald wir angehalten hatten, fingen die Operationen der Kugeln wieder an, genau das was sie schon vorher getan hatten. 16 Atomare Zerstörung Wir empfingen ausgezeichnete Aufnahmen, die von einer dieser Kugeln aufgenommen wurde. Diese schwebte über dem Strand, ich schätzte das sie ungefähr in einer Höhe von 40 bis 60 Meter war. Sein ausgestrecktes Rohr reichte bis zum Ufer hin. Sehr klar übertrug es jetzt eine Szene von einer Gruppe von Menschen … In der Tat auf den ersten Blick waren sie identisch zu den Menschen die auf Erden gefunden werden. Wir konnten jetzt eine Nahaufnahme von ihnen sehen. Mitten im Bilderschien das Gesicht einer Frau von unbestimmtem Alter. Sie hatte braune Haut, mitlangen schwarzen Haaren das bis zu ihren Brüsten reichte. Wir konnten auf einem anderen Schirm sehen, daß sie ziemlich nackt war. Nur ihr Gesicht schien verformt zu sein -sie war ein Mongoloid. Als ich sie erst sah war es mir nicht bewusst das sie verformt war. Ich nahm einfach an, daß wir es mit Menschen zu tun hatten die nur etwas unterschiedlich von uns Selbst waren -wie Zukunftsromanverfasser es beschreiben würden – total verstellt, mit großen Ohren oder so ähnlich. Jetzt sahen wir wieder andere Bilder und in dieser Gruppe schienen die Männer und die Frauen, der polynesischen Rasse zu ähneln. Es lag jedoch auf der Hand das mehr als die Hälfte dieser Leute entweder verformt waren oder den Eindruck machten von einer Art Leprakrankheit befallen zu sein. Sie schauten alle in Richtung der Kugel und Gestikulierten und schienen sehr aufgeregt zu sein. Noch viele mehr tauchten aus diesen Kubikformig aussehenden Gebäuden auf was offenbar ihre Behausungen sind, welche ich nun ein wenig mehr erklären werde. Diese Strukturen ähnelten den Blockhäusern des zweiten Weltkrieges, zu diesen waren sehr starke Kamine angebaut (ich nahm an das die für die Ventilationder Gebäude errichtet wurden) welche nur ungefähr einen Meter über dem Boden ragten. Diese Häuser waren alle in der gleichen Orientierung errichtet und die Leute, die von ihnen auftauchten, kamen alle durch die Öffnungen heraus, die auf der Schattenseite lag.... Ohne Warnung wurde ich plötzlich zurück gezogen weg von der Richtung der Bildschirme. Ich ging durch einige Raumzellen bis ich wieder in der Kabine war wo mein Körper ausgestreckt auf der Koje lag, genau da wo ich ihn gelassen hatte. Augenblicklich wurde alles sofort vollständig schwarz um mich. Wie gut ich mich doch an diese unangenehme Empfindung erinnere, die dann folgte! Meine Glieder waren wie Blei und als ich versuchte sie zu bewegen, war es, als ob ich gelähmt war. Ich konnte nicht verstehen was es war das mich hinderte mich zu bewegen. Ich muß bekennen das ich ein wenig in Panik versetzt war und wünschte mir von ganzem Herzen das ich meinen Körper wieder verlassen könnte, aber das konnte ich genauso wenig tun. Ich weiß nicht wie viel Zeit verging, bevor die Kabine stufenweise mit einem beruhigenden blaugrünen Licht gefüllt wurde. Endlich kam dann Thao herein und ich bemerkte das Sie einen anderen Anzug trug. Es tut mir leid das ich dich so lange warten ließ Michel, aber gerade als dich deinphysikalischer Körper zurückrief, war es unmöglich für mich zu kommen und dir zu helfen. 17 Atomare Zerstörung Bitte keine Entschuldigung, ich verstehe das durchaus, unterbrach ich, aber ich glaube das ich selbst ein Problem habe -ich kann mich nicht mehr bewegen. Ich bin mir sicher, irgend etwas in meinem innern ist nicht mehr richtig angeschlossen. Sie lächelte und legte ihre Hand gerade neben meine und ohne Zweifel betätigte dabei einen Schalter, der mich sofort wiederfreigab. Nochmals tausend malEntschuldigung, Michel. Ich hätte dir zeigen sollen wo der Schalter für die Steuerzelle ist, die den Sicherheitsgurt betätigt. Alle Sitze, Betten oder Kojen sind mitihnen ausgerüstet und sie werden automatisch aktiviert, wenn sie besetzt sind und sobald die kleinste Möglichkeit einer Gefahr besteht. Wenn das Schiffin einem gefährlichen Bereich ankommt, veranlassen die dreiSicherheits Computer das schließen der Kraftfelder, um ihren richtigen Namen zu verwenden. Wenn die Gefahr vorbeiist, öffnen sie sich wieder automatisch. Gleichzeitig, wenn wirin einer gefährlichen Zone sind und wir möchten unsfreibewegen, oder einfach um unsere Position zu ändern brauchen wir nur mit der Hand oder gerade mit dem Finger über dieser Zelle zu streichen um das Kraftfeld sofort zu neutralisieren. Wenn wir dann zu unseren Sitzen zurückgehen werden wir wieder automatisch zurückgehalten. Ich möchte dich jetzt bitten, dich umzuziehen ich zeige dir auch wo. In diesem Raum wirst du einen geöffneten Schrankkoffer sehen, in den du deine Kleidung legen kannst, übrigens alles was du anhast außer deiner Brille. Du wirst dort auch einen Anzug finden den du anziehen sollst und danach treffen wir uns wieder hier. Thao bog sich zu mir hinunter und nahm meine Hand und half mir mitdem aufstehen. Ich war nämlich wirklich sehr steif. Ich ging in den kleinen Raum den sie mir gezeigt hatte, zog mich vollständig aus und zog dann diesen Anzug an der mirtadellos passte. Das Überraschte mich etwas, da ich trotz meiner Größe von 178 Zentimeter, ein Zwerg war im Vergleich zu meinen Hostessen. Eine kurze Zeit später zurück in der Kabine übergab Thao mir etwas in der Form eines Armbandes, daß aber wirklich eine enorme Brille war. Ein wenig aussehend wie die Schutzbrille für einMotorrad und es war sehr dunkel abgetönt. Ihrer Aufforderung nachkommend setzte ich sie auf, aber um das zu tun musste ich meine eigene erst entfernen da sie sonst von diesem größeren Paar vielleicht beschädigt worden wäre. Sie passte genau in die Form meiner Augenmulden. Eine letzte Vorkehrung sagte sie. Ihre Hand in Richtung der Trennwand anhebend, gab sie auf eine gewisse Weise ein Signal frei, daß wieder ein intensives Licht erscheinen lies und ich fühlte die Intensität trotz der starken Brille. Ich bemerkte auch wieder den Strom einer kühlen Luft. Die Lichter gingen aus und der Luftzug konnte jetzt nicht mehr gespürt werden. Thao bewegte sich nicht und schien aufetwas zu warten. Auf einmal konnten wir eine Stimme hören und darauf hin entfernte sie meine große dunkle Brille. Ich ersetzte sie mit meiner eigenen und sie bat mich ihr zu folgen. Wir nahmen den gleichen Weg den ich ihr im Astralkörper folgte und wirfanden uns wiederim Kontrollraum. 18 Atomare Zerstörung Einer der älteren Astronauten ( ich sage älter, aber anstatt sollte ich mehr ernsthaftsagen, da sie ja fast alle ungefähr gleichaltrig aussahen ), signalisierte kurz zu Thao, die mich daraufhin zu einem Sitz vor einem Instrumenten Tisch nahm und sagte ich sollte dort bleiben. Sie ging schnell wieder zu ihren Kollegen zurück und mir wurde klar, daß sie alle sehr vielzu tun hatten. Was mich angeht, ich fing an zu probieren ob ich das Kraftfeld auf heben konnte. Sobald ich Platz nahm wurde ich sozusagen in meinen Sitz reingezogen -ein Gefühldas ich gar nicht mochte. Eine kleine Bewegung von meiner Hand, befreite mich sofort für so lang wie ich meine Hand vor der Zelle hatte. Der Schirm zeigte ein Bild von ungefähr 500 Menschen die am Ufer nahe des Blockhauses standen. Dank der Nahaufnahmen die mit unseren Kameras möglich waren, hatten wir eine ausgezeichnete Ansicht dieser Menschen die alle ziemlich nackt waren, vom ältesten bis zum jüngsten. Wieder konnte ich sehen, daß viele von ihnen entweder verformt waren oder hässliche Wunden zeigten. Alle gestikulierten sie in die Richtung der Kugel, die Sand -und Bodenproben nahm aber niemand näherte sich. Die stärksten ausschauenden Männer hielten in ihren Händen was wie Macheten oder Säbelaussah. Sie schienen etwas zu beobachten. Ich fühlte einen Druck auf meiner Schulter und drehte mich überrascht um. Es war Thao. Sie lächelte mich an und ich erinnere mich das ich da zum ersten male Ihre Schönheit und den Adel ihres Gesichtes zu schätzen wusste. Ich habe bereits ihr Haar erwähnt das lang und Seidig war und golden-blond farbig, dieses fiel auf ihre Schultern und hüllte ein Gesicht eindas tadellos oval war. Sie hatte eine große etwas hervorstehende Stirn. Ihre blau- malvenfarbigen Augen und die langen gekräuselten Wimpern hätten bestimmt den Neid vieler Frauen von unserem Planeten erweckt. Ihre Augenbrauen schwangen aufwärts, ähnlich den Flügeln einer Seemöwe und addierte ein einzigartiger Charme. Unter ihren Augen die manchmal funkelten und neckten, war ihre Nase, die gut- proportioniert und an der Unterseite etwas flach war, welches wieder einen sinnlichen Mund betonte. Wenn sie lächelte, zeigte sie solch perfekte Zähne -so vollkommen das man fast glauben konnte das sie falsch waren. ( Das wieder, hätte mich sehr überrascht.) Das Kinn war gut geformt aber etwas eckig, was eine bewusste männlich Entschlossenheit vorschlagen würde, aber das nahm nichts von ihrer Charme weg. Ein kleiner Schatten von Haaren über ihrer oberen Lippe könnte dieses vollkommene Gesicht verdorben haben, wären sie nicht blond gewesen. Ich kann sehen du weißt bereits wie du dich von dem Kraftfeld befreien kannst, Michel. Ich war gerade im Begriff zu antworten, als ein fast allgemeiner Ausruf alleunsere Augen zum Bildschirm wenden ließ. Die Menschen am Strand rannten inMassen zurück in Richtung der Behausungen und verschwanden stürzend nach innen, während draußen einige der Männer eine Linie bildeten bewaffnet mit Säbeloder Hacken, gegenübergestellt dem unglaublichsten “Ding“ das ich mir jemals hätte vorstellen können. 19 Atomare Zerstörung Eine Gruppe von roten Ameisen, jede die Größe einer Kuh, rannten hinter den Felsen heraus die auf dem Strand lagen. Sie waren schneller als Pferde im Galopp. Diebewaffneten Männer blickten flüchtig zurück als ob sie die Geschwindigkeit verglichen mit der die Menschen in Sicherheit flüchteten, mit dem des Angriffes der kommenden Ameisen. Bereits waren diese nahe -sehr nahe… Die Männer stellten sich tapfer gegenüber und nur mit einem Sekunden langen zögern, griff das erste Tier an. Wir konnten die Oberkiefer gut unterscheiden – jeder so groß wie der Arm eines Mannes. Erst täuschte das Geschöpf einen Angriff vor und das ermöglichte dem Mann mit seinem Säbel zuzuschlagen, aber er zerschnitt nur die Luft. Sofort umkreiste der Unterkiefer seine Taille und trennten ihn sauber in zweiTeile. Noch ein Paar Ameisen halfen dem ersten ihn zu zerreißen, während der Rest ihren Angriff weiterhin auf die fliehenden Kämpfer fortsetzte und schnell an Abstand Gewann, -zu schnell... Von der Kugel schoß ein elektrisch-blauer Lichtstrahl von unausstehbarer Intensität heraus, gerade als die Ameisen die Männer eingeholt hatten. Die Kreaturen wurden alle getötet eins nach dem anderen mit einer erstaunlicher Präzision und Wirksamkeit. Kleine Rauchwolken stiegen vom verbrannten Fleisch der Tiere auf die über dem Boden verstreut waren. Ihre enormen Beine immer noch zuckend in einem letzten Muskelkrampf. Der Lichtstrahl setzte seine Verwüstung unter den Ameisen fort, Augenblicklich und systematisch vernichtete er die riesigen Insekten. Sie müssen instinktiv gewusst haben das sie diese fast Übernatürliche Kraft nicht bekämpfen konnten und hatten den Rückzug angetreten. Alles geschah so furchtbar schnell, Thao war noch an meiner Seite auf ihrem Gesicht reflektierte der Ekel und die Traurigkeit mehr als der Zorn. Ein anderer flüchtiger Blick auf den Bildschirm enthüllte eine neue Szene von der Kugel die die flüchtigen Ameisen in ihren eiligen Rückzug jagte aber nicht nur mit der Kamera sondern auch mit ihrem tödlichen Lichtstrahl. Der Rest des Ameisen Volkes den ich so um sechs bis siebenhundert schätzte, wurden alle dezimiert. Nicht eine einzige überlebte. Die Kugel flog zu ihrer früheren Position über den Strand zurück und benutzte ein Spezialwerkzeug mit dem es durch die Kadaver kämmte. Ich sah einen der Astronauten an ihrem Schreibtisch sitzen und in ihren Computer sprechen. Dieses veranlasste mich Thao zu fragen ob sie diese Arbeit überwachte, die durchgeführt wurde. Im Augenblick ja, da diese Arbeit ursprünglich nicht vorgesehen war. Wir nehmen Proben von diesen Kreaturen und insbesonders Stücke von der Lunge, um sie zu analysieren. Wir denken das bestimmte Arten der radioaktiven Strahlung diese Mutation ausgelöst hat und diese Form von Kreatur produziert hat. In Wirklichkeit haben Ameisen keine Lungen, aber die einzige logische Erklärung für ihre plötzlichen riesigen Ausmaßeist… 20 Atomare Zerstörung Thao unterbrach ihre Erklärung kurz. Die Kamera zeigte ein Bild von den Männer die wieder aus ihren Häusern zurück kamen und wie wild zu der Kugel gestikulierten. Siehielten ihre Arme weit offen und warfen sich auf den Boden nieder. Das Sie immer wieder wiederholten. Können sie unser Raumschiffsehen? Fragteich. Nein. Wir sind in einer Höhe von 40 000 Metern und momentan sind dreiWolkenschichten zwischen dem Planeten und uns. Aber sie können unseren Satelliten sehen und ich denke, daß es der ist dem sie diese Gesten von Dankbarkeit zuweisen. Möglicherweise sehen sie diesen Satellit als einen Gott an der sie von ihrem Untergang bewahrt hat? Dasist schon möglich. Kannst du mir bitte erklären, um was es hier geht? Wer sind diese Menschen? Es würde zu lange dauern um das zu erklären Michel, besonders jetzt wo so viel angeht in diesem Schiff... aber ich kann dir deine Neugier stillen, indem ich es kurz erkläre. Diese Menschen sind, in einer Weise die Nachkommen bestimmter Vorfahren von Menschen, die heute noch auf deinem Planeten leben. Es ist eine Tatsache das vor ungefähr 250 000 Erdjahren eine Gruppe von ihren Vorfahren einen Kontinent auf der Erde bevölkerten. Sie besaßen hier eine Zivilisation die sehr weit fortgeschritten war, aber sie bauten zwischen sich selber enorme politische Mauern auf und schließlich vor 150 Jahren zerstörten sie sich selbst mit dem Atom. Meinst du einen Atom-Krieg? Ja, welcher durch eine Kettenreaktion ausgeloest wurde. Wir kommen von Zeit zu Zeitum Proben zu nehmen und um die stärke der Radioaktiven Strahlung zu studieren die in verschiedenen Regionen noch besteht. Und manchmal wie gerade vor einigen Momenten, helfen wirihnen auch. Aber sie müssen ja denken das ihr Götter seid, nachdem was ihr gerade getan habt!’ Thao lächelte und nickte mit ihrem Kopf. Na ja, das ist zweifellos wahr, Michel. Sie sehen uns als Götter an, genau wie auf eurem Planeten bestimmte Leute von deinen Vorfahren uns auch als Götter gesehen haben. Heute noch, sprechen sie von uns… Ich muss wohl meine Überraschung gezeigt haben da mir Thao einen Blick ihrer Belustigung zuwarf. Ich erwähnte schon früher, daß meine Erklärung ein wenigvoreilig ist. Wir werden noch viel Zeit haben um auf dieses Gespräch zurück zukommen. Außerdem ist es der Grund warum du hier bist. Mit dem entschuldigte sie sich und nahm ihren Platz vor einem Monitor-Schreibtisch wieder ein. Die Bilder veränderten sich schnell auf dem Bildschirm. Die Kugel war auf dem Rückweg nach oben und wir hatten jetzt eine vollständige Aussicht über den ganzen Abschnitt dieses Kontinentes, auf dem ich an bestimmten Orten grüne und braune Flecken bemerkte. Die Kugel fand wieder ihren Landeplatz innerhalb des Schiffes und daraufhin reisten wir ab. Wir flogen über den Planeten mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit und ich erlaubte dem Kraftfeld mich in meinem Lehnsessel festzuhalten. Auf dem Schirm sahen wir das Wasser von einem unermesslichen Ozean. Wir konnten jetzt aber eine Inselvom Wasser unterscheiden, die schnellGrößer wurde. 21 Atomare Zerstörung Es schien eine sehr niedrige Inselzu sein, obgleich das schätzen von Entfernungenfür mich ein richtiges Probleme war. Das gleiche Verfahren bereits beschrieben, wurde wiederholt. Wir stoppten über der Küste und dieses mal verließen vier Kugeln das Raumfahrzeug in Richtung dieser Insel. Auf dem Bildschirm konnte ich einen Strand sehen den die Kamera absuchte. Am Rande des Wassers lag etwas, was aussah wiestarke Platten, um sie herum waren einige nackte Männer versammelt - gleichaussehend wie vorher. Es schien sie hätten die Kugel nicht gesehen und ich nahm an das sie in einer viel höheren Position war als vorher, trotz der überaus scharfen Bilder die wir empfingen. Auf dem Schirm konnten wir beobachten wie die Männer jetzt eine der Platten in die Wellen trugen. Sie schwamm als ob es von Kork gebaut war. Die Männer zogen sich an der Platte hoch ergriffen die großen Ruder und lenkten geschickt das Boot in die hohe See hinaus. Als sie einen guten Abstand vom Ufer hatten warfen sie Fischleinen ins Wasser und zu meiner Überraschung, fast sofort zogen sie Fische hoch die von einer beachtlichen Größe waren. Es war ziemlich faszinierend zu beobachten wie diese Menschen überlebten, aber für uns fähig zu sein ihnen zu helfen, war als ob wirGötter wären. Ich hatte mich vom Kraftfeld befreit und wollte die anderen Bildschirme studieren die unterschiedliche Bilder empfingen. Gerade als ich im Begriff war von meinem Sitz aufzustehen empfing ich einen Auftrag, ohne einen Ton zu hören: Bleibe wo du bist, Michel. Ich war sprachlos. Er war, als ob die Stimmeinnerhalb meines Kopfes war. Ich drehte meinen Kopf in die Richtung von Thao und sie lächelte mir zu. Ich entschied mich dazu etwas zu versuchen und dachte so stark wie ich konnte, Telepathie ist großartig nicht wahr Thao? Selbstverständlich, antwortete sie auf die gleiche Weise. Es ist wunderbar. Kannst du mir bitte sagen was im Moment die Temperatur ist dort unten? Sie überprüfte die Daten an ihrem Instrumententisch, achtundzwanzig deindir bekanntes Grad Celsius. Am Tag ist die durchschnittliche Temperatur achtunddreißig Grad. Ich dachte für mich, wenn ich taub und stumm wäre, könnte ich mich mit Thao genauso leicht verständigen als mit dem gesprochenen Wort. Genau, mein Freund. Ich schaute Thao überrascht an. Das waren persönliche Gedanken und trotzdem hatte sie meine Gedanken gelesen.Ich war ein wenig entsetzt beidem. Sie gab mir ein breites Lächeln. Mach dir keine Sorgen, Michel. Ich machte nur Spaß und ich bitte dich mir zu verzeihen. Normalerweise lese ich nur deine Gedanken, wenn du mir eine Frage stellst. Ich wollte dir nur demonstrieren, was in diesem Gebiet möglichist,ich werde es nicht wieder tun. 22 Atomare Zerstörung Ich erwiderte ihr Lächeln und konzentrierte mich wieder auf den Bildschirm. Dort konnte ich eine Kugel sehen direkt am Strand, sehr nahe einer Gruppe von Männern die sie scheinbar nicht gesehen hatten. Diese Kugel entfernte Sandproben von einer Stelle ungefähr 10 Meter von der Gruppe. Telepathisch fragte ich Thao warum diese Leute nicht imstande waren die Maschine zu sehen. Es ist Nacht, antwortete sie. Nacht? Aber wie kommt es das wir alles so klar sehen können? Spezielle Kameras, Michel– so ähnlich wie beieuch Infrarotist. Jetzt verstand ich besser warum die Bilder die empfangen wurden, weniger leuchtend waren, als die von vorher. Dennoch waren die Nahaufnahmen ausgezeichnet. Gerade nachfolgend sahen wir ein weiblich aussehendes Gesicht auf einem der Monitors. Es sah einfach schrecklich aus. Das arme Geschöpf hatte eine enorm klaffende Wunde da wo ihr linkes Auge hätte sein sollen. Ihr Mund war auf der rechten Seite ihres Gesichtes und erschien als eine kleine Öffnung mitten in ihrem Kiefer, um die herum waren Lippen die zusammengeschweißt schienen. Auf der Oberseite ihres Kopfes hing ein armseliger Büschelvon Haaren. Wir konnten jetzt ihre Brüste sehen und diese wären auch sehr hübsch gewesen, wenn eine davon nicht eine eitrige Wunde auf der Seite gehabt hätte. Mit solch aussehenden Brüsten müsste sie noch ziemlichjung sein,fragteich? Der Computer meint, sieist 19 Jahre alt. Radioaktive Strahlung? Ja natürlich. Andere Leute erschienen und einige von ihnen sahen total normal aus. Da waren auch Männer unterihnen mit einem sehr athletischen Bau, die schieneninihren zwanziger Jahren zu sein. Wie altist der älteste davon? Weißt du das? Zur Zeit haben wir keine Daten von jemand älter als 38 Jahre und ein Jahr aufdiesem Planeten ist 295 Tage und 27 Stunden. Wenn du jetzt auf den Schirm schaust, kannst du eine Nahaufnahme vom genitalen Bereich des stattlich und athletisch aussehenden jungen Mannes sehen. Du hast bestimmt bemerkt das die Genitalien total verkümmert sind. Wir haben bereits von vorhergehenden Expeditionen ausgewertet, daß es sehr wenige Männer gibt, die wirklich zur Weiterverpflanzung fähig sind -und doch gibt es viele Kinder. Es ist der Überlebens Instinkt aller Rassen, sobald wie möglich wieder zu reproduzieren. Die wohl offensichtliche Lösung würde sein, daß die Männer die zur Fortpflanzung fähig sind, sozusagen die Zuchthengste dafür sind. Ich denke das dieser Mann da wohl einer von ihnen sein muß. In der Tat zeigte die Kamera einen Mann von ungefähr 30 Jahren, welcher offensichtlich das besaß was notwendig war um Nachwuchs zu produzieren. Wir sahen auch vieleKinder kommen und gehen die zwischen den kleinen Lagerfeuern herumliefen, an denen Essen gekocht wurde. Die Männer und die Frauen, die am Lagerfeuer saßen nahmen gekochte Stücke und teilten sie mit den Kindern. Es schienen Holz Feuer zu sein, aber ich konnte nicht sicher sein. Sie schürten es mit etwas, was eher wie Steine aussah. 23 Atomare Zerstörung Hinter den Feuern waren Platten ähnlich wie die Boote die wirfrüher sahen, diese waren zusammen gestellt und stellten eine art Schutzwand dar, was ziemlich Gemütlich aussah. In der Sichtweite der Kamera konnte man keine Bäume sehen, aber vielleicht gab es doch welche da ich vorher grüne Felder gesehen hatte, als wirüber den Kontinent flogen. Zwischen zwei Hütten erschienen einige kleine schwarze Schweine, verfolgt von drei wütenden gelben Hunden, nur um hinter einer anderen Hütte schnell wieder zu verschwinden. Ich war sprachlos und konnte mir nicht helfen, mich zu wundern, ob ich wirklich auf einen anderen Planeten hinunterschaute. Diese Menschen sahen mir gleich oder eher wie Polynesier und hier waren auch Hunde und Schweine. Er war alles mehr und mehr Überraschend… Die Kugel war jetzt auf ihrem zurückweg und ohne Zweifel auch die anderen Kugelndie durch Schirme überwacht wurden, welche ich aber nicht von meiner Position aus sehen konnte. Die Operation Rückkehr zum Schiff wurde eingeleitet und alle Kugelnwurden wieder aufgenommen ohne jeden Zwischenfall, genau wie vorher. Ich nahm an, daß wir im Begriff waren wieder zu gehen, so machte ich mich in meinen Sitz bequem und ließ michfolglich vom Kraftfeld wieder zurückhalten. Einige Momente später erschienen die Sonnen des Planeten, zwei in der Anzahl und dann verschwand alles schnell wieder, gerade sowie es war als wir die Erde verließen. Nach einiger Zeit was ziemlich kurz erschien, wurde das Kraftfeld neutralisiert und mir wurde klar das ich wieder frei war und meinen Sitz verlassen konnte. Dieses war ein gutes Gefühl. Ich sah das Thao in meine Richtung kam begleitet von zwei der ältesten der Astronauten, wenn ich so sagen kann. Ich blieb neben meinem Sitz vor den drei Astronauten stehen. Um zu Thao hochzuschauen musste ich meinen Kopfanheben, aber als sie mich in französisch dem Ältesten von ihnen vorstellte, fühlte ich mich sogar noch kleiner. Diese zwei waren leicht einen Kopf größer als Thao. Ich war wieder vollständig erstaunt als Biastra obgleich etwas langsam in einem gutem französisch zu mir sprach. Sie setzte ihre rechte Hand auf meine Schulter und sagte, esfreut mich dich an Bord zu haben, Michel. Ich hoffe, daß es dir gut geht und das es fortwährend so bleiben mag. Kann ich dirLatoli vorstellen, zweiter Kommandant von unserem Raumfahrzeug, ich selbst bin das was du einen Oberbefehlshaber der Alatora 1 nennen würdest. Sich nach Latoli wendend sprach sie einige Worte in ihrer eigenen Sprache und Latolilegte ebenfalls ihre Hand auf meine Schulter. Mit einem warmen Lächeln wiederholte sie langsam meinen Namen mehrmals, wie jemand es tun würde der Schwierigkeiten hat eine neue Sprache auszusprechen. Ihre Hand blieb auf meiner Schulter liegen und ein Gefühl des Wohlseins eine definitiveflüssige Empfindung, durchfloß meinen Körper. 1. Alatora, ist der Name,fürihr Superlangstreckenraumfahrzeug. 24 Atomare Zerstörung Ich war offensichtlich so überrascht davon das alle dreianfingen zulachen. Meine Gedankenlesend, versicherte mir Thao das allesin Ordnung war. Michel, Latolibesitzt ein spezielles Talent, obgleich es nicht selten ist unter unseren Menschen. Was du eben erlebt hast ist eine Flüssigkeit die von ihr ausströmte, sie ist magnetisch und ist sehr nützlichfür dich. Esist wunderbar sagteich begeistered, mein Kompliment an Latoli. Ich wendete mich dann an die zwei Astronauten und sprach: Für euer Willkommen bedanke ich mich, aber ich muß gestehen ich bin absolut verblüfft dabei, was alles mit mir geschieht. Es ist wirklich das unglaublichste Abenteuer für einen Erdenbürger wie mich. Obgleich ich immer an die Möglichkeit geglaubt habe, daß auch andere Planeten vielleicht bewohnt sind von Menschen ähnlichen Wesen, habe ich trotzdem noch eine schwere Zeit mich selber zu überzeugen das dieses nicht nur einfantastischer Traumist. Ich hatte häufig Diskussionen über Telepathie, Außerirdische Wesen und was wirfliegende Untertassen nennen, mit Freunden bei uns auf Erden. Aber das waren nur Worte und großartige Phrasen, diein der Unwissenheit gesprochen wurden. Jetzt habe ich den Beweis dafür wasich schon so lange vermutete, was das Bestehen des parallelen Universums die Dualität unserer Wesen und andere unerklärte Begebenheiten angeht. Das alles zu erfahren in diesen letzten Stunden nimmt mir einf Latolach den Atem weg. i, hatte meinen Monolog bewundert und sprach in Worten die ich nicht verstand, aber Thao übersetzte es sofortfür mich. Latoli, versteht deinen Geisteszustand sehr gut, Michel. Genauso wieich, erwiderte auch Biastra. Wie konnte sie verstanden haben, was ich sagte? Sie hat telepathisch deinen Verstand abgehört während du gesprochen hast. Du kannst dir wohl denken das die Telepathie nicht beschränktist,im Gegensatz zu Sprachen. Mein ersichtliches Erstaunen amüsierte sie und ein unaufhörliches Lächeln spielte aufihren Lippen. Biastra sprach nun zu mir. Michel, ich werde dich nun dem Rest der Mannschaft vorstellen, wenn du mir bitte folgen möchtest. Sie führte mich an der Schulter zum entferntesten Schreibtisch, an dem drei Astronauten die Instrumente überwachten. Ich hatte mich diesen Schreibtischen noch nicht genähert auch nicht im Astralkörper. Ich hatte bis jetzt auch noch nicht bemerkt wie eigentlich die Schrift auf diesen Komputers aussah. Einflüchtiger Blick den ich jetzt auf sie warf stellte mich vollständig auf den Kopf. DieZiffern vor meinen Augen waren alle auf Arabisch geschrieben! Ich weiß, daß der Leser genauso überrascht ist wie ich es war, aber es ist eine Tatsache. Die 1, die 2, die 3, die 4 usw. die auf den Monitoren erschienen waren den Ziffern gleich, die wir aufErden haben. Biastra beachtete mein Erstaunen. Es ist schon wahr Michel, du bekommst eine Überraschung nach anderen. Denke bitte nicht, daß wir Spaß auf deinen Unkosten haben wir verstehen total deine Bewunderung. Alles wird sich für dich aufklären, alles in guter Zeit. Bitte erlaube mirjetzt, dir Naola vorzustellen. 25 Atomare Zerstörung Der erste der Astronauten stand auf und drehte sich in meine Richtung. Sie legte ihre Hand auf meine Schulter, wie es Biastra und Latoli getan hatte. Es kam mir in den Sinn, daß diese Geste unserem Händedruck entsprechen musste. Naola sprach zu mirin ihrer eigenen Sprache und dann wiederholte sie meinen Namen drei mal, als ob sieden für immer in ihr Gedächtnis einprägen wollte. Sie war ungefähr die gleiche Größe als Thao. Diese gleiche Zeremonie wiederholte sich jedes mal, wenn ich vorgestelltwurde und so machteich offizielldie Bekanntschaft von allen Mitgliedern der Mannschaft. Da war eine auffallende Ähnlichkeit zwischenihnen. Ihr Haar zum Beispiel änderte sich nur in Länge und im Farbton, die von einem dunklen Kupfer-Ton bis zu einem leicht golden-blond reichten. Einige hatten längere oder mehr breitere Nasen als andere, aber alle hatten Augenfarben die mehr hell, anstatt dunkel waren und alle hatten sehr gepflegte und gut-geformte Ohren. Latoli, Biastra und Thao luden mich ein in einem der bequemen Sitze Platz zu nehmen. Als wir alle bequem saßen, bewegte Biastra ihre Hand in einer bestimmten Weise nahe der Armlehne ihres Sitzes und ich sah, in der Luft schwebend -vier runde Servierbretter auf uns zukommen. Jedes trug einen Behälter mit einer gelblichen Flüssigkeit und eine Schüssel von etwas was weißlich aussah, mit der Konsistenz ähnlich wie Zuckerwatte aber in granulierter Form. Flache Zangen dienten als Gabeln. Die Tablette kamen aufden Armenlehnen unserer Sitze zum Stillstand. Ich war sehr fasziniert davon. Thao schlug vor ihr zu folgen in was sie tat und etwas von dieser Erfrischung zu nehmen. Sie nahm einen kleinen Schluck von ihrem Glas und ich tat es ebenfalls und fand es durchaus als ein angenehm schmeckendes Getränk, ähnlich einer Wasser-Honig Mischung. Meine Begleiter benutzten die Zangen um die Mischung in den Schüsseln zu essen. Ihrem Beispielfolgend schmeckteich zum ersten Malwas wir aufErden Manna nannten. Ähnlich wieBrot, es ist jedoch extrem leicht und ohne irgendein bestimmtes Aroma. Ich hatte nur die Hälfte der Mengein meiner Schüsselgegessen, alsich mich bereits sattfühlte, was mich überraschte, die Konsistenz dieser Nahrungin Betracht ziehend.Ich beendete mein Getränk und obgleichich nicht sagen konnte dasichinfeiner Art gespeist hatte war es mir sehr Wohlund ich war weder hungrig noch durstig. Hättest dulieber einfranzösisches Mahlbevorzugt, Michel? Sagte Thao, mit einem Lächeln aufihren Lippen. Ichlächelte nur, aber Biastralachtelaut auf. Gerade dann, lenkte ein Signal unsere Aufmerksamkeit auf den Monitor. In der Mitte und in Nahaufnahme erschien der Kopf einer Frau ähnlich der meiner Hostessen. Siesprach sehr schnell. Meine Begleiter drehten sich etwas in ihren Sitzen um besser zu verstehen was gesagt wurde. Naola, die an ihrem Armaturentisch war, begann einen Dialog mit der Person auf dem Schirm, gerade so wie es unsere Fernseherinterviewer auf Erden tun. Unbemerkbar änderte sich die Nahaufnahme zum Weitwinkel, um dutzend von Frauen zu zeigen, jede vor einem Schreibtisch sitzend. 26 Atomare Zerstörung Thao nahm mich an der Schulter und führte mich hinüber zu Naola und setzte mich in einen Sitz vor einem der Schirme. Sie nahm dann einen Sitz neben mir und sprach zu den Leuten auf dem Monitor. Sie sprach schnell und für einige Zeit in ihrer wohlklingenden Stimme und drehte sich häufig in meine Richtung. Ein Beweis davon das ich das Hauptthema des Gespräches war. Als sie fertig war, erschien die Frau inNahaufnahme wieder und sprachin einigen kurzen Sätzen. Zu meiner großen Überraschung waren ihre Augen direkt auf mich gerichtet und sie lächelte. HalloMichel, wir wünschen dir eine sichere Ankunft aufThiaoouba. Sie wartete auf meine Antwort. Als ich meine Überraschung überwunden hatte, drückte ich meinen warmen Dank aus. Dieses verursachte wiederum zahlreiche Bemerkungen und Ausrufe von ihren Begleitern, die jetzt wieder im Weitwinkel des Schirmes erschienen. Haben die mich verstanden? Fragte ich Thao. Telepathisch jaund sie waren sehr erfreut jemand von einem anderen Planeten zu hören, der seine eigene Sprache spricht. Für die meisten von ihnen ist dieses durchaus eine seltene Erfahrung. Thao entschuldigte sich und adressierte die Person auf dem Schirm wieder, ich nahm an es war ein technisches Gespräch, Biastra tat das gleiche. Nach einer Weile lächelte sie in meine Richtung und sagte ich werde dich bald persönlich sehen, daraufhin wurde das Bild geschnitten. Ich sage geschnitten, weil der Bildschirm nicht einfach matt war eher wurde das Bild durch eine schöne, weiche Farbe ersetzt -eine Mischung von Grün und Indigoblau -das eine Stimmung von Zufriedenheit produzierte. Es ging dann nach einer Minute oder so stufenweise aus. Ich fragte Thao, was das alles bedeutet – hatten wir ein Zusammentreffen mit einem anderen Raumfahrzeug und was war dieses Thiaba oder Thiaoula...? Thiaoouba, daß ist der Name den wir unserem Planeten gegeben haben Michel, genauso wie ihr zu eurem, Erde sagt. Unsere Intergalaktische Station hat Verbindung mit uns aufgenommen, wir werden in 16 Erdstunden und 35 Minuten in Thiaoouba ankommen. Dieses hatte sie mit einem flüchtigen Blick am nächsten Computer abgelesen. Jene Leute dann,sind die Techniker aufdeinem Planeten? Ja, wieich gerade sagte, aufunserer Intergalaktischen Station. Diese Station überwacht unser Raumfahrzeugfortwährend und wenn wirinSchwierigkeiten wären entweder für technische oder menschliche Gründe würde es inder Lage sein in achtzig Prozent aller Fälle uns sicher zurück zum Hafen zu steuern. Dieses überraschte mich nicht besonders, da ich jetzt wusste das ich es mit einer uns überlegenen Rasse zu tun hatte, dessen technologische Möglichkeiten weit über meinErfassen hinaus ging. Mir wurdejetzt auch bewusst das nicht nur dieses Raumfahrzeug, sondern auch die intergalaktische Station nur von Frauen bemannt war. Eine weibliche Mannschaft wie diese würde aufder Erde ziemlich außergewöhnlich sein. 27 Atomare Zerstörung Ich wunderte mich ob Thiaoouba nur von Frauen bevölkert war .....so etwas wieWeltraum -Amazonen. Ich musste über meine eigene Fantasie, schmunzeln. Ich hatte schon immer die Gesellschaft von Frauen, anstatt von Männer bevorzugt und es war durchaus einangenehmer Gedanke! Meine Frage zu Thao war direkt. Bist du von einem Planeten der nur von Frauen bevölkertist? Sie betrachtete mich mit offensichtlicher Überraschung, aber dannleuchteteihr Gesicht mit Belustigung auf. Ich war ein wenig besorgt dabei. Hatteich etwas dummes gesagt? Sie nahm mich an der Schulter und sagte, bitte folge mir. Wir verließen den Steuerraum und betraten sofort einen kleineren Raum, ( genannt das Haalis ) der eine durchaus entspannende Atmosphäre hatte. Thao erklärte mir, daß wir in diesem Raum nicht gestört würden da sich die Besatzung durch ihre Anwesenheit, daß Recht zu einer absoluten Privatsphäre erwarb. Sie bat mich einen der vielen Sitze zu wählen, die in diesem Raum standen. Einige waren wie Betten, einige wie Lehnsessel, andere ähnelten Hängematten, während andere wieder wie hohe Schemel mit justierbaren Rückseiten aussahen. Ich wäre wohl ein sehr schwieriger Mensch, wenn eins davon nicht meinen Anforderungen entsprach. Als ich bequem in einem art Lehnsessel saß, mit Thao gegenüber von mir sah ich das ihr Gesicht wieder ernst wurde. Sie begann zu sprechen. Michel, es sind keine Frauen an Bord dieses Raumschiffes…, wenn sie mir erklärt hätte das ich nicht in einem Raumschiff war, aber eher in der australischen Wüste, hätte ich ihr mehr geglaubt. Den Ausdruck der Ungläubigkeit auf meinem Gesicht sehend, fügte sie hinzu, genauso wenig sind hier Männer an Bord. Mit dem war meindurchei Aber schnander Komplet. luckteich, was seid ihr dann, Roboter? Nein,ich denke du missverstehst mich. In einem Wort Michel, wir sind Hermaphroditen.(1)Du weißt natürlich, was ein Hermaphroditist? Ich nickte durchaus sprachlos und dann fragte ich, ist euer ganzer Planet nur von Hermaphroditen bewohnt? “ Ja.“ Und doch sind euere Gesichter und Manieren viel weiblicher als männlich. In der Tat so erscheint es auch, aber glaube mir, wenn ich dir sage das wir keine Frauen sind, sondern Hermaphroditen. Unsere Rasse war schon immer so. Ich muß gestehen, dieses ist alles sehr verwirrend für mich. Ich werde es schwierig finden, dich auf einmal als er, anstatt als sie zu sehen was ich getan habe seid ich bei euch bin. Du brauchst dir nichts vorzustellen mein Freund. Wir sind einfach, was wir sind, Menschen von einem anderen Planeten und leben in einer Welt unterschiedlich von deiner. Ich kann verstehen, daß du uns als ein Geschlecht oder das andere, definieren möchtest, denn du denkst als ein Erdenbürger und als Franzose. Vielleicht nur dieses mal, kannst du sächliche -Geschlechter als Wort verwenden und uns als “Es“ sehen. Ich lächelte über diesen Vorschlag, aber fühlte mich trotzdem total verwirrt. Nur Augenblickefrüher, hatteich geglaubt unter Amazonen zu sein. (1) Zwitterwesen (Zweigeschlechtig) 28 Atomare Zerstörung Aber wie kann dann die Fortpflanzung eurer Rasse stattfinden, fragte ich? Kann einHermaphrodite reproduzieren? Selbstverständlich können wir das tun, genau so, wie ihr es auf Erden tut, der einzige Unterschied ist der, wir können echt die Geburten kontrollieren, aber das ist eine andere Geschichte. In guter Zeit wirst du es verstehen, aber jetzt sollten wir wieder zu den anderen zurückgehen. Wir kamen zum Kontrollraum zurück und ich bemerkte, daß ich jetzt diese Astronauten mit anderen Augen sah. Wenn ich jetzt das Kinn von einer betrachtete, fand ich das es mehr männlicher aussah als wie früher. Die Nase einer anderen war entschieden männlicher und die Frisuren von einigen waren jetzt auch mehr männlich. Der Gedanke kam in mir auf, daß wir wirklich die Menschen nur so sehen, wie wir denken was sie sind und nicht so wie sie wirklich sind. Damitich mich unter ihnen nicht Verlegen fühlte stellte ich mir eine Richtlinie. Ich hatte früher angenommen das es Frauen sind und hinsichtlich das sie mehr als Frauen als wie Männer aussahen, nahm ich mir vor sie weiterhin als Frauen zu erkennen, malsehen wie das gehen würde. Von wo ich stand konnte ich auf dem zentralen Bildschirm die Bewegung der Sterne verfolgen, während wir weiter in unserer Reise fortschritten. Manchmal sahen sie enorm und blendent aus wenn wir ein wenig zu nah an ihnen vorbeiflogen -einige Millionen Kilometer von ihnen weg. Manchmal auch sahen wir Planeten mit merkwürdigen Farben. Ich erinnere mich, einer war Smaragdgrün, so rein und klar ich war ganz benommen davon. Es sah einem enorm großen Juwel gleich. Thao näherte sich und ich nahm die Gelegenheit um sie zu fragen wegen dem Lichtbandes das an der Unterseite des Bildschirmes erschienen war. Dieses Licht erschien was aussah, wie Millionen von kleinen Explosionen. Diese sind verursacht worden durch unsere Antimateriengeschosse wie du sie auf der Erde benennen würdest und sind tatsächlich Explosionen. Mit der Geschwindigkeit mit der wir fliegen würde das aller winzigste eines Meteoriten dieses Raumfahrzeug total zerschmettern, würde es uns treffen. Wir gebrauchen spezifische Räume um bestimmte Formen von Staub unter einem enormen Druck zu speichern und dieser wird dannin unsere Antimateriegeschosse eingegeben. Unser Schiffkönnte als Kosmotron betrachtet werden, daß Ströme dieser beschleunigten Partikelabfeuert. Die dann den kleinsten mikroskopischen umherziehenden Körper im Weltall in großen Entfernungen voraus abschießen, wieauch an den seiten unseres Raumschiffes. Dieses erlaubt uns, solche Geschwindigkeiten zu erreichen, mit der wir fliegen. Um unser Raumschiff herum erzeugen wir unser eigenes magnetisches Feld… ‚ OH-bitte, nicht so schnell. Thao, wie du weißt, habe ich keine wissenschaftlichen Kenntnisse und wenn du von den Kosmotrons und von beschleunigten Partikeln sprichst, bin ich total verloren. Ich verstehe zwar die Grundregel die zweifellos sehr interessant ist, aber was technische Bezeichnungen angehen bin ich nicht gut. Kannst du mir anstatt erklären, warum die Planeten aufdem Schirm gefärbt sind, so wie sie sind? Manchmal wegen ihrer Atmosphäre und manchmal wegen der Gase die sie umgeben. Siehst du den vielfarbigen Punkt mit einem Schweif, rechts des Schirmes? Dieses Objekt näherte sich mit großer Geschwindigkeit. Sekunde bei Sekunde konnten wir es besser bewundern. 29 Atomare Zerstörung Es schien ständig zu explodieren und die Form zu ändern, seine Farben waren unbeschreibbar reichhaltig. Ich blickte zu Thao, esist ein Komet sagte sie. Er umkreist die Sonnein ungefähr 55 deiner Erdjahren. Wie weit entfernt sind wir vonihm? Sie blickteflüchtig aufden Computer, 4 150 000 Kilometer sagte sie. Thao, sagteich wieso verwendetihr die Arabischen Ziffern? Wenn du von „Kilometern“ sprichst übersetzt du für mich, oder verwendet ihr das gleiche Maß? Nein, wir zählen in Kato und in Taki. Wir verwenden die Ziffern die du als Arabisch erkennst für den einfachen Grund, weil das unser eigenes System ist, eines das wirzur Erde brachten. Was sagst du da? Bitte erkläre das ausführiger. Michel, wir haben einige Stunden, bevor wirin Thiaoouba ankommen. Dasist vermutlich die beste Zeit anzufangen dich in bestimmten Angelegenheiten ernsthaft zu unterrichten. Wenn es dir nichts ausmacht gehen wir zurück zum Haalis, in dem wo wir vorher waren. Ichfolgte Thao, meine Neugier stärker als nie zuvor. 3 Der erste Mann aufErden 30 Als wir es uns im Haalis wieder bequem gemacht hatten, den vorher beschriebenen Entspannungsraumfing Thao an mitihrem merkwürdigen Vortrag. Michel, vor genau 1 350 000 Millionen Jahren wurde auf dem Planeten Bakaratini von der Konstellation Zentaur, von den Führern dieses Planeten eine Entscheidung getroffen. Dem folgten viele Konferenzen und Aufklärungsexpeditionen um bemannte Raumschiffe zu den Planeten Mars und zur Erde zu schicken. Dafür gab es einen sehr einfachen Grund. Ihr Planet kühlte sich innerlich ab und würde innerhalb von 500 Jahren unbewohnbar werden. Sie dachten mit gutem Grund, daß es vorzuziehend war ihre Bewohner zu einem jüngeren Planeten der gleichen Kategorie zu evakuieren… ‚ Wie meinst du das mit der gleichen Kategorie? Das erkläre ich dir später, es jetzt zu tun wäre zu vorzeitig. Um auf diese Bewohner zurück zu kommen muß ich dir erst sagen das diese Wesen menschlich waren -sehr intelligent und zu einem sehr hohen grade Entwickelt. Es war eine schwarze Rasse und sie hatten dicke Lippen, flachgedrückte Nasen und gekräuseltes Haar -sehr den Schwarzen ähnelnd diejetzt aufder Erdeleben. Diese Menschen bewohnten den Planeten Bakaratini über 8 000 000 Millionen Jahre, zusammen mit einer gelb-farbigen Rasse. Um genau zu sein, die ist was du auf Erden die chinesische Rasse nennen würdest und diese bewohnten Bakaratini schon ungefähr 400 Jahre vor den Schwarzen. Diese zwei Rassen erlebten zahlreiche Revolutionen während ihrer Zeit auf dem Planeten. Wir versuchten Entlastung, Unterstützung und Anleitungen zur Verfügung zu stellen, aber trotz unserer Intervention brachen regelmäßig Kriege aus. Diese zusammen mitden Naturkatastrophen die auf dem Planeten auftraten, dienten dazu die Bevölkerung der beiden Rassen zu vermindern. Schließlich, brach dann ein Atomkrieg in solch großem Ausmaß aus, daß der gesamte Planet in Dunkelheit getaucht wurde und die Temperaturen bis auf Minus 40 Grad deiner Celsius fielen. Es war nicht nur die Radioaktive Bestrahlung alleine welche die Bevölkerung vernichtete, auch die Kälte und der Mangel an Nahrung vollendeten den Rest. 31Der erste Mann auf Erden Es ist eine registrierte Tatsache das nur 150 von der schwarzen Rasse und 85 von der gelben Rasse die Katastrophe überlebten, von einer Bevölkerung von sieben Milliarden schwarzen und vier Milliarden gelben Menschen. Ein Register der Überlebenden wurde aufgenommen kurz bevor sie wieder anfingen sich zu vermehren und als sie aufgehört hatten, sich einander zu töten. Was meinst du damit, sich einander töten? Ich erkläre dir jetzt die vollständige Situation dann bist du in der Lage es besser zu verstehen. Erstmals ist es wichtig zu erklären, daß die, welche es überlebt haben nicht dieFührer waren die gut geschützt und in besonders gut ausgerüsteten Bunkern lebten, wie du es vielleicht erwartet hättest. Die Überlebenden waren drei Gruppen der Schwarzen und fünf Gruppen der Gelben Rasse, diese kamen teilweise von privaten Bunkern und andere von großen öffentlichen Schutzbunkern. Selbstverständlich waren zu der Zeit des Krieges mehr als 235 Leute in den Schutzbunkern, in der Tat es wird geglaubt das es über 800 000 in allem waren. Nach Monaten eingeschlossen inder Dunkelheit und in intensiver Kälte, riskierten sie es schließlich nach draußen zu gehen. Die Schwarzen riskierten es zuerst fanden aber auf dem ganzen Kontinent fast keine Bäume, keine Pflanzen und keine Tiere mehr, von welchen sie hätten berichten können. Es war eine Gruppe isoliert von ihrem Bunker in den Bergen die den Kannibalismus zuerst erlebte. Wegen des Mangels an Nahrung wurden die schwächsten die gestorben waren zuerst gegessen und um zu essen mussten sie sich gegenseitig töten und das war die schlimmste Katastrophe auf ihrem Planeten. Eine andere Gruppe nahe dem Ozean überlebteindem sie die einzigenlebenden Dinge aßen die noch auf dem Planeten exsistierten und noch nicht zu verschmutzt waren, nämlich Mollusken, einige Fische und Krebstiere. Sie hatten auch noch unverschmutztes Trinkwasser dank sehrideereichen Installationen die esihnen ermöglichte Wasser von unglaublichen Tiefen zu holen. Natürlich starben trotzdem viele dieser Leute als ein Resultat derlebensgefährlichen Radioaktiven Strahlung aufdiesem Planeten. Und vom Essen der verseuchten Fische, die mit Radioaktivität gefülltwaren. Etwas ähnliches geschah auch im Territorium der gelben Rasse, wie ich gesagt hatte 150 Schwarze und 85 Gelbe überlebten dann endlich hörten die Todesfälle die ein Resultat des Krieges waren auf, und die Fortpflanzung der Rassenfing wieder an. All dieses geschah, trotz aller Warnungen die sie bekommen hatten. Es sollte gesagt werden, daß die schwarze und die gelbe Rasse vor dieserfast totalen Gesamtdezimierung ein sehr hohes Niveau des technologischen Fortschrittes erreicht hatten. Diese Menschen lebten in sehr großem Komfort. Sie arbeiteten in Fabriken, inöffentlichen Regierungsunternehmen und Büros -gerade sowie es jetzt geschieht aufdeinem Planeten. Sie hatten eine starke Ergebenheit zum Geld, was zu einigen Macht bedeutete und zu anderen die klüger waren, bedeutete es Wohlergehen. Sie arbeitetenim Durchschnitt 12 Stundenin der Woche. 32 Der erste Mann auf Erden AufBakaratinieine Woche hat sechs Tage und ein Tag hat 21 Stunden. Sie neigten mehr zum Materialismus, anstatt zur geistigen Seite ihres Bestehens. Gleichzeitig aber erlaubten sie es übertölpelt und in Kreisen herum geführt zu werden, bei einer Struktur von Politiker und Bürokraten, genauso wie es jetzt auf der Erde geschieht. Führer und Staatsoberhäupte welche die Massen mitleeren Worten täuschen und nur motiviert sind durch Habsucht oder Stolz, führen ganze Nationen in den Untergang. Allmählich fingen diese zwei großen Rassen an sich zu beneiden und da es nur einen Schritt von Neid zu Haß ist, wuchs dieser Haß in solchem Ausmaß und so komplett, daß es eine Katastrophe gab. Beide im Besitz von hochentwickelten Waffen erzielten dadurch ihre gegenseitige Zerstörung. Unsere historischen Aufzeichnungen zeigten daß 235 davon, die den Krieg überlebten, sechs vonihnen Kinder waren. Diese Statistiken wurdenfünfJahre danach notiert und ihr Überleben wird dem Kannibalismus und bestimmtem Marineleben zugeschrieben. Sie vermehrten sich dann, aber leider -nicht immer erfolgreich, da es für Babys nicht selten war mit schrecklich unförmigen Köpfen oder hässlichen offenen Wunden geboren zu werden. Diese Menschen mussten alle Formen von Radioaktiver Atomstrahlung ertragen. Einhundert und fünfzig Jahre später waren es 190 000 Schwarze -Männer, Frauen und Kinder und 85 000 Gelbe. Ich spreche zu dir von dieser 150-Jahr-Periode, weil es in dieser Zeit war, wo beide Rassen wieder anfingen alles aufzubauen und wo wir dann in der Lage waren ihnen materiell zu helfen. Was meinst du damit? Gerade, vor einigen Stunden warst du Zeuge wie unser Raumschiff über dem Planeten Aremo X3  gehalten hat und Proben des Bodens des Wassers und der Luft zu nehmen, stimmt es? Ich nickte. Dann setzte Thao fort, hast du gesehen wie wir ziemlich leicht eine Masse von riesigen Ameisen vernichteten, welche die Einwohner eines Dorfes angriffen. Ja,in der Tat das stimmt. In diesem bestimmten Fall halfen wir jenen Leuten, indem wir direkt eingegriffen haben. Du hast auch gesehen das siein einem halb-wilden Zustand lebten? Ja, aber was geschah eigentlich aufdiesem Planeten? Ein Atomkrieg, mein Freund. Immer und ewig die gleiche Geschichte. Michel, du musst nicht vergessen, daß das Universum ein gigantisches Atom ist und  einfach alles ist dadurch beeinflusst. Dein ganzer Körper besteht aus Atomen. Mein Argument ist egal wo es ist in all den Galaxies, jedes mal, wenn ein Planet bewohnt wird kommt es zu einem bestimmten Stadiumin der Geschichte wo dann das Atom entdeckt oder wiederentdeckt wird. Selbstverständlich sind sich die Wissenschaftler die es entdecken sehr bald bewusst, daß das gespaltene Atom eine sehr beeindruckende Waffe sein kann und es kommt der Moment oder andere, wo die Führer es benützen möchten. Geradeso wie ein Kind mit einer Schachtel Streichhölzer gerne einen Ballen Stroh anzünden will, um zu sehen, was geschieht. Aber um wieder zum Planeten Bakaratinizurückzukommen, 150 Jahre nach dem Atomholocaust, wollten wir diesen Leuten helfen. 33 Der erste Mann auf Erden Ihre sofortige Notwendigkeit war Nahrung. Noch existierten sie im wesentlichen von den Produkten des Meeres und gelegentlich griffen sie auf Kannibalismus zurück, um ihr allesfressendes Verlangen zu befriedigen. Sie benötigten Gemüse und eine gute Fleischquelle. Obstbäume, Gemüse, Getreide, Tiere – alles was essbar war, war von ihrem Planeten verschwunden. Es waren gerade noch genügende ungenießbare Pflanzen und Büsche übrig um den Sauerstoffin der Atmosphäre zu erneuern. Gleichzeitig hatte ein Insekt, eurer Fangheuschrecke ähnelnd überlebt und als einResultat der spontanen Veränderung die durch die Atomstrahlung verursacht wurde, hatte sie sich zu gigantischen Ausmaßen entwickelt. Sie wuchs zu ungefähr acht Meter Höhe und war den Menschen extrem gefährlich geworden. Zusätzlich vermehrten sich diese Insekten sehr schnell da sie keinen natürlichen Feind hatten. Wir flogen über den Planeten um den Aufenthaltsort dieser Insekten zu lokalisieren. Dieses war eine verhältnismäßig einfache Aufgabe, dank der Technologie die uns seitunerdenklichen Zeiten zur Verfügung steht. Als wir die Insektenlokalisierten, zerstörten wir sie und in einer sehr kurzen Zeit waren sie alle vernichtet. Als nächstes mussten wir wieder Vieh, Pflanzen und Bäume einführen, entsprechend der Spezies die in den spezifischen Regionen vor der Katastrophe auf diesem Planeten bekannt waren und sich auch da klimatisch angepasst hatten. Auch dieses war verhältnismäßig einfach… Das muß aber Jahre gedauert haben,für solch eine Aufgabe! Ein großes Lächeln überzog Thaos Gesicht. Es dauerte genau zwei Tage -zwei 21- Stunden Tage. Thao brach in ein Gelächter aus als sie sich meiner Ungläubigkeit gegenübergestelltsah. Sie oder er lachte so herzlich, daß ich auch mitlachen musste jedoch im Stillen wundernd ob die Wahrheit nicht ein wenig gedehnt wurde. Wie konnteich es wissen? Wasich zu Hören bekam war so fantastisch! Möglicherweise halluzinierte ich, möglicherweise war mir eine Droge beigemischt worden, möglicherweise würde ich bald in meinem eigenen Bett, wieder aufwachen? Nein Michel, unterbrach Thao meine Gedanken lesend. Ich wünschte du würdest aufhören auf diese Art zu zweifeln. Telepathie selbst, sollte genug sein um dich zu überzeugen. Als sie diesen Satz gesprochen hatte kam mir in den Sinn, daß sogar der best geplante Streich unmöglich so viele Überirdische Elemente zusammenbringen könnte. Thao konnte meinen Verstand wie ein geöffnetes Buch lesen und hat dieses auch immer wieder geprüft. Latoli tat es indem sie einfach ihre Hand auf mich legte und hat solch ein außerordentliches Gefühl des Wohlseins erweckt, ich musste diese Beweise einfach akzeptieren. Ich war wohlund wirklich dabei, ein Extra-außerordentliches Abenteuer zu erleben. Großartig, sagte Thaolaut. Kannichjetztfortfahren? Bitte sehr, regteich sie an. Also halfen wir diesen Menschen materiell, aber wie so häufig, wenn wir eingreifen erlaubten wir es nicht das unsere Anwesenheit bekannt wird und es gibt einige Gründe dafür. 34 Der erste Mann auf Erden Der erste ist Sicherheit. Der zweite Grund ist ein psychologischer, hätten wir diesen Menschen unsere Existenz bekannt gegeben und sie würden erfahren das wir hier sind um ihnen zu helfen, würde automatisch ein passives Verhalten entstehen, indem sie sich helfen ließen und das würde wieder selbst Mitleid hervorrufen. Dieses würde ihren Willen nachteilig beeinflussen um zu überleben. So wie du auf Erden sagst, Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Der dritte und letzte Grund ist der Hauptgrund. Das Universalgesetz ist schon fest verankert und wird genauso streng vollzogen wiedas was die Revolutionen der Planeten um ihre Sonnen steuert. Wenn du einen Fehler machst, zahlst du die Strafe dafür – entweder sofort, in 10 Jahren oder in zehn Jahrhunderten, Fehler müssen immer bezahlt werden. So von Zeit zu Zeit wird es erlaubt, oder wir werden sogar dazu beraten, eine helfende Hand zu reichen, aber es wird unsförmlich verboten die Mahlzeit aufeiner silbernen Platte zu servieren. Folglich, in nur zwei Tagen bevölkerten wir ihren Planeten mit mehreren paaren von Tieren und pflanzten wieder zahlreiche Pflanzen damit die Menschen schließlich diese Tiere wieder züchten und die Pflanzen und die Bäume kultivieren konnten. Sie mussten ganz von vorne anfangen aber wir lenkten ihren Fortschritt, entweder imTraum-oder durch Telepathie. Manchmal taten wir es Mittels einer Stimme, die vom Himmel kam, daß heißt die Stimme kam von unserem Raumschiff, aber für sie kam sie vom Himmel. Sie müssen gedacht haben, ihr seid Götter! Genau und auf diese Art sind Legenden und Religionen entstanden aber in Fällen die so dringend wie dieser war, rechtfertigte das Endresultat das Entstehungsmittel. Schließlich nach einigen Jahrhunderten war der Planet fast wieder so, wie er vor dem Holocaust war. Aber doch waren jetzt in einigen Plätzen Wüsten entstanden. In anderen weniger betroffenen Plätzen war es vielleichter die Flora und die Fauna wieder zu entwickeln. Einhundert und Fünfzigtausend Jahre später war die Zivilisation in einem hohen Grade erfolgreich entwickelt, aber dieses mal nicht nur technologisch, glücklich hatten die Menschenihre Lektion erlernt und hatten sich dadurchin einem hohen psychischen und geistigen Niveau entwickelt. Das geschah in beiden Rassen, die Schwarze und die Gelbe Rasse hatten eine starke Bindung der Freundschaft entwickelt. Folglich regierte Frieden auf dem Planeten, denn die Legenden blieben ziemlich klar in Erinnerung viele davon wurden aufgeschrieben damit zukünftige Generationen genau wissen würden was diese Atom Katastrophe ausgelöst hatte und wasihre Konsequenzen waren. Wie ich schon vorher erwähnt habe, wussten diese Menschen das ihr Planet im Begriff war, innerhalb von 500 Jahren unbewohnbar zu werden. Wissend, daß andere Planeten in der Galaxie bewohnt und bewohnbar waren, starteten sie eine der ernsthaftesten Erkundungs-Expeditionenihrer Zeit. Schließlich drangen sie dannin dein Solarsystem vor und besuchten erst den Mars, es war bekannt das dieser bewohnbar war und zu dieser Zeit tatsächlich bewohnt wurde. 35 Der erste Mann auf Erden Die Menschen auf dem Mars hatten keine Technologie, aber im Kontrast waren siespirituell im hohem Grade entwickelt. Sie waren sehr kleine Menschen und nicht größer als zwischen 120 und 150 Zentimeter, mit mongolischem Aussehen. Sie lebten zusammen in Stämmen und in Hütten aus Stein. Die Fauna auf Mars war sehr arm. Es gab eine zwergartige Ziege sehr große Hasen ähnliche Geschöpfe einige Sorten von Ratten und das größte Tier ähnelte einem Büffel aber hatte einen Kopf wie ein Tapir. Es gab auch einige Vögel und drei Sorten von Schlangen, von denen eine ziemlich giftig war. Die Flora war sehr Arm und die Bäume waren nicht mehr als vier Meter inHöhe. Sie hatten auch essbares Gras das du mit dem Buchweizen vergleichen kannst. Die Bakaratinians leiteten ihre Forschung und stellten bald fest, daß Mars auch langsam abkühlte was anzeigte das es in vier bis fünftausend Jahren nicht mehr Bewohnbar sein würde. Von seiner Flora und Fauna hergesehen war es kaum reich genug die zu unterstützen die bereits dort lebten, geschweige die Emirgrantmasse von Bakaratininoch dazu nehmend. Außerdem gefielihnen dieser Planet nicht. Folglich, flogen die zwei Raumfahrzeuge zur Erde weiter. Die erste Landung fand da statt, wo jetzt Australien gefunden wird. Zu dieser Zeit sollte erklärt werden, daß Australien, Neu-Guinea, Indonesien und Malaysia alles ein Teil dieses Kontinentes war. Eine Meerenge war genau da, wo jetzt Thailand gefunden wird, ungefähr 300 Kilometer breit. In jenen Zeiten besaß Australien ein großes inländisches Meer das durch einige große Flüsse aufgefüllt wurde, dadurch gab es sehr verschiedene und interessante Flora und Fauna, die sich dort entwickelten. Alles das in Beeintrachtung ziehend wählten die Astronauten dieses Land alsihren erstenImmigration Landepunkt. Ich muss exakter Weise dazu erwähnen, daß die schwarze Rasse Australien wählte und die gelbe Rasse ließ sich dort nieder wo jetzt Burma ist -auch hier, war das Land Reich in Flora und Fauna. An der Bucht von Bengalen wurden schnell Siedlungen an der Küste aufgebaut, während die schwarzen Menschen ihre erste Siedlung an den Ufern des inländischen Meeres in Australien aufbauten. Später wurden dann weitere Siedlungen da wo Neu-Guinea momentanliegt hergestellt. Ihre Raumfahrzeuge waren fähig Superlichtgeschwindigkeiten 1 zu fliegen und es dauerte ungefähr 50 deiner Erdjahre um 3 600 000 schwarze Menschen und die gleiche Zahl der gelben Rasse zur Erde zu bringen. Dieses bestätigt das einvollkommenes Verständnis zwischen zwei Rassen und eine ausgezeichnete Verbindung zwischen ihnen bestand. Sie hatten sich vorgenommen auf einem neuen Planeten in Frieden zu überleben. Durch eine allgemeine Vereinbarung blieben nur die älteren und Pflegebedürftigenin Bakaratinizurück. Die Bakaratinians hatten den ganzen Planeten der Erde erforscht, bevor sie ihre Siedlungen aufbauten und sie hatten sich absolut überzeugt das kein menschliches Lebewesen vor ihrer Ankunft da war. Häufig dachten sie, daß sie eine Menschenartige Lebensform lokalisiert hatten. Aber bei sorgfältiger Untersuchung stellten sie fest, daß sie es mit einer Art von großen Affen zu tun hatten. 1. Superlichtgeschwindigkeiten 1 -Geschwindigkeiten, die, die Lichtgeschwindigkeit übersteigt. 2. Ursprünglicher Text‚Super- Lichtgeschwindigkeit(Anmerkung des Herausgebers) 36 Der erste Mann auf Erden Die Schwerkraft auf der Erde war stärker als auf ihrem Planeten und zuerst war das ziemlich unbequem für die beiden Rassen, aber schließlich passten sie sich sehr gut dazu an. Als sie ihre Städte und Fabriken errichteten, hatten sie Glück das sie bestimmte Materialien aus Bakaratini importieren konnten die sehr leicht und gleichzeitig auch sehr stark waren. Ich habe noch nicht erklärt das Australien zu dieser Zeit am Äquator war. Die Erde drehte sich aufeiner anderen Achse – es dauerte 30 Stunden und 12 Minuten um eine Umdrehung durchzuführen und eine Revolution um die Sonne erzielte es in 280 Tagen. Das äquatoriale Klima war nicht so wie du es heute findest. Es war vielfeuchter alsjetzt, denn die Atmosphäre der Erde hat sich geändert. Herden sehr großer Zebras durchstreiften das Land in der Begleitung von enormen essbaren Vögeln, genannt Dodos. Es gab auch sehr große Jaguare und einen anderer Vogel der fast vier Meter groß war und die ihr Dinornis genannt habt. In bestimmten Flüssen gab es Krokodile bis zu 15 Meter in Länge und Schlangen bis zu 25 bis 30 Meter lang. Diese ernährten sich manchmalvon den neuen Einwanderer. Das meiste in der Flora und der Fauna auf Erden war total unterschiedlich zu dem auf Bakaratini – hergesehen von beiden den Ernährungs und den Ökologischen Gesichtspunkten. Zahlreiche Versuchsfarmen wurden gebaut um zu versuchen Sonnenblumen, Mais, Weizen, Sorghumhirse, Tapioka und andere Pflanzen zu akklimatisieren. Diese Pflanzen bestanden entweder aufErden überhaupt nicht, oderin solch ursprünglichem Zustand, daß sie nicht verbraucht werden konnten. Die Ziege und das Känguru wurden beide importiert, denn die Immigranten hatten eine Vorliebe zu diesen und konsumierten sie in großen Zahlen auf ihrem Planeten. Sie waren besonders daran interessiert Kängurus auf der Erde zu züchten, stießen jedoch auf enorme Schwierigkeiten bei dem Versuch sie zu akklimatisieren. Eins der Hauptprobleme war die Nahrung. Auf Bakaratini fraß das benannte Känguru einfeines robustes Gras, was Arilu genannt wurde, was aber aufder Erde totalunbekannt war. Jedes mal, wenn die Bakaratinians versuchten es zu kultivieren, starb es immer wieder ab, angegriffen von Millionen mikroskopischen Pilzen. So geschah es, daß die Kängurus so zu sagen für einige Dekaden Handgefüttert wurden, bis sie sich allmählich an den Gräsern die aufErden wuchsen anpassten. Die schwarze Rasse gab in seinen Bemühungen nicht auf und schließlich gelang es ihnen diese Pflanze zu kultivieren. Aber es dauerte viel zu lange und die Kängurus benötigten es nicht mehr, da sie sich jetzt an den neugefundenen Weiden ernährten. Sehr viel später vermehrten sich einige der Arilu Pflanzen und da es keine Tiere gab die es verzehrten verbreitete es sichin Australien. Sie bestehenimmer noch unter dem botanischen Namen Xanthorrhoea und dem mehr populären Namen, Schwarzer Junge. 1 Auf Erden wächst dieses Gras viel dicker und viel höher, als auf Bakaratini, aber das geschieht häufig, wenn Pflanzen von anderen Planeten eingeführt werden. Diese Pflanzeist eines der seltenen Überrestejener entfernten Zeiten 1. Graß Bäume -ursprünglicher Text war ‚ schwarzer Junge. Diese Bezeichnung wird zur zeit in Australien wegen der rassistischen Konnotation vermieden. (Anmerkung des Herausgebers) 37 Der erste Mann auf Erden Da es nur in Australien gefunden wird zusammen mit dem Känguru, weisst es daraufhin das die Bakaratinians eine sehr lange Zeit auf diesem bestimmten Teil des Planeten verbrachten, bevor sie versuchten andere Teile zu kolonisieren. Ich werde dieses näher erklären aber ich wollte dir zuerst die Beispiele mit den Kängurus und das Xanthorrhoea zitieren, damit du alle Probleme kennst die diese Menschen mit der Anpassung zu überwinden hatten und es besser verstehen kannst. Selbstverständlich ist es nur ein kleines Beispielunter so vielen anderen. Die gelbe Rasse hatte sich wie ich schon sagte im Hinterland der Bucht von Bengalen niedergelassen. Die meisten waren in Burma, wo sie auch Städte und Versuchsfarmen errichtet hatten. Hauptsächlich waren sie interessiert an dem Anbau von Gemüse, wieKohlpflanzen, Kopfsalat, Petersilie, Koriander und einige andere Sorten, die sie aus Bakaratini importiert hatten. Für Fruchtbedarf importierten sie Kirschen, Bananen und Orangenbäume. Diese letzten zwei waren schwierig zum anbauen denn das Klima in dieser Zeit war im Allgemeinen kälter als es jetzt ist. So gaben sie einige der Bäume den Schwarzen dieim Gegensatz enormen Erfolg mitihnen hatten. In der gleichen Weise hatten die gelben Menschen weit größeren Erfolg im Anbau des Weizens. Tatsächlich produzierte der Weizen von Bakaratini enorme Körner, ungefähr die Größe einer Kaffeebohne und die Garben, waren bis zu 40 Zentimeter lang. Vier verschiedene Variationen des Weizens wurden angebaut und die gelbe Rasse vergeudete keine Zeit und stellte ein sehr hohes Produktion Niveau her. Haben sie auch den Reis zu unserem Planeten gebracht? Nein, den nicht. Reisist eine Pflanze der absolut von der Erde stammt, obgleich es von der gelben Rasse weit verbessert wurde zu was es jetzt ist. Um fortzufahren, unermessliche große Silos wurden gebaut und bald fing kommerzieller Austausch zwischen den zwei Rassen an. Die schwarze Rasse exportierte Kängurufleisch, Dodos (die zu der Zeit gezüchtet wurden) und auch Zebrafleisch. Nachdem die Zebras domestiziert waren, produzierten die Schwarzen eine Zucht die tatsächlich dem Geschmack des Kängurufleisches gleich war, aber sogar noch viel nahrhafter. Für den Handelwurden Bakaratinische Raumfahrzeuge benutzt und Landeplätzefür diese Schiffe waren über das ganze Land zerstreut… Thao, du sagst das die ersten Menschen auf Erden schwarz und gelb waren. Wie ist es dann, daßich weiß bin? Michel, nicht so schnell, nicht so schnell. Die ersten Männer auf Erden waren in der Tat die Schwarzen und die Gelben, aber im Moment fahre ich fort dir zu erklären wie sie sich organisierten und wie sielebten. Materiellwaren sie erfolgreich, aber sie gaben auch acht, daß sie nicht die unermesslich großen Sitzungshallen in denen sie ihren Kult hielten, vernachlässigten. Sie hatten einen Kult? OH-ja, sie waren alles Tackioni, was sagen soll, sie glaubten an Reinkarnation(Wiedergeburt der Seele) etwa in der Weise wie es der heutige Lamaismus auf Erden tut. 38 Der erste Mann auf Erden Es gab vielVerkehr zwischen den zweiLändern und sie vereinigten sichin den Bemühungen zusammen bestimmte Regionen von der Erde tiefer zu erforschen. Eine Gruppe von Schwarzen und Gelben landete einen Tag auf der Spitze von Südafrika, jetzt genannt Kap der guten Hoffnung. Afrika hat sich sehr wenig verändert, seit jenen Zeiten – abgesehen von der Sahara, den nordöstlichen Bereich und das rote Meer, was damals noch nicht exsistierte. Aber das ist eine andere Geschichte zu der wir später kommen. Als die Forschungsexpedition stattfand lebten sie bereits drei Jahrhunderte auf der Erde. In Afrika entdeckten sie neue Tiere wie der Elefant, die Giraffe und den Büffelund auch eine neue Frucht die sie vorher noch nie gesehen hatten -die Tomate. Michel, du darfst nicht denken, daß dieses die Tomate war, wie du sie heute kennst. Als sie entdeckt wurde, war sie die Größe einer sehr kleinen Johannisbeere und war sehr säurehaltig. Nachdem es die gelbe Rasse war die eine große Sachkenntnis indiesen Gebieten entwickelte, versuchten sie über die folgenden Jahrhunderte die Tomate zu verbessern. Geradeso wie sie es mit dem Reis taten, bis es die Frucht wurde mit der du jetzt Vertraut bist. Sie waren genau so überrascht Bananen Bäume zu finden die auf den ersten Blick denen ähnelten, die sie importiert hatten. Sie hatten jedoch keinen Grund ihre Bemühungen zu bedauern, denn die afrikanische Banane war mit großen Samenkernen gefüllt und praktisch ungenießbar. Diese afrikanische Expedition war zusammen gestellt von 50 Schwarzen und 50 von der Gelben Rasse. Sie brachten Elefanten, Tomaten und viele Mungos zurück, denn sie entdeckten sehr bald das der Mungo der Todfeind der Schlangen war. Leider brachten sie auch mit ihnen ohne es zu wissen, einen schrecklichen Virus, daß jetzt das gelbe Fieber genannt wird. In einer sehr kurzen Zeit waren Millionen von Menschen gestorben,ihre medizinischen Experten wussten nicht wie sich diese Krankheit verbreitet hatte. Da sie hauptsächlich durch den Moskito verbreitet wird und da vielmehr Moskitos (Stechmücken) in den äquatorialen Gebieten sind wo es keinen Winter gibt um ihre Zahlen zu verringern, waren es die Schwarzen in Australien die am meisten darunter litten. Tatsächlich hatten sie viermal mehr Opfer als die Gelben. Die gelbe Rasse aufBakaratiniwar aufdem Gebiet von Medizin und von Pathologieimmer überlegen gewesen, dennoch dauerte es viele Jahre, bevor sie ein Hilfsmittel für diesen Fluch entdeckten und währenddessen starben Hundert Tausende in schrecklichen Qualen. Schließlich produzierte die gelbe Rasse einen Impfstoff, der auch sofort für die Schwarze Rasse zugänglich gemacht wurde -eine Geste welche die Bindungen der Freundschaft zwischen den zweiRassen verstärkte. Wie sahen diese Schwarzen physikalisch aus? Als sie von Bakaratini auswanderten waren sie ungefähr 230 Zentimeter groß – und ihre Frauen auch. Es war eine schöne Rasse. Die gelben Menschen waren etwas kleiner, durchschnittlich war der Mann 190 Zentimeter und die Frau 180 Zentimeter groß. Aber du hast gesagt, daß die heutigen Schwarzen die Nachkommen jener Leute sind - warumist es dann, daß siejetzt sovielkleiner sind? 39 Der erste Mann auf Erden Die Anziehungskraft, Michel. Es ist stärker auf der Erde als auf Bakaratini, so wurden beide Rassen allmählich kleinerin Größe. Du sagtest auch, daß ihr in der Lage seid Menschen zu helfen die in Schwierigkeiten sind -warum habt ihr sie nicht Unterstützt, hinsichtlich des gelben Fieberausbruchs. War der Grund dafür das ihr auch nicht in der Lage wahrt den Impfstoff zu finden? Wir könnten geholfen haben, aber du wirst unsere Potenziellen Möglichkeiten selbst sehen, wenn du unseren Planeten besuchst -wir griffen nicht ein, weil es nicht imProgramm war dem wir folgen mussten. Ich habe es dir bereits erklärt und ich kann es nicht oft genug wiederholen, wir können in bestimmten Situationen helfen, aber nur so viel. Über einen bestimmten Punkt hinaus verbietet das Gesetz strengstens jede Art von Hilfsmittel. Ich gebe dir ein einfaches Beispiel. Stelle dir ein Kind vor das jeden Tag zur Schulegeht, um zu lernen. Wenn es dann am Abend nach Hause kommt, bittet dieses Kind um Unterstützung mit seiner Hausaufgabe. Wenn seine Eltern intelligent sind helfen sie ihm die betroffenen Konzepte zu verstehen, damit das Kind seine Aufgaben selbst durchführen kann. Sollten jedoch seine Eltern seine Arbeiten für ihn erledigen, würde es nicht viel erlernen, oder? Es würde dann jedes Schuljahr wiederholen müssen und seine Eltern würdenihm keinen Gefallen getan haben. Wie du später sehen wirst, obgleich du es bereits weißt bist du auf deinem Planeten um zu erlernen wie man lebt, leidet und stirbt, aber auch um sich soviel wie möglich spirituell zu entwickeln. Wir kommen zu diesem Punkt später zurück, wenn der Thaori mit dir spricht. Jetzt möchte ich dir erst mehr von diesen Leuten erzählen… Sie überwanden den Fluch des gelben Fiebers und verbreiteten ihre Wurzeln tiefer aufdiesem neuen Planeten. Nicht nur war Australien dicht bevölkert, sondern auch der Bereich der jetzt als Antarktika bekannt ist -selbstverständlich zu jenen Tagen bedeutete es das seine Lage ein mäßiges Klima hatte. Auch war Neu-Guinea sehr dicht besiedelt. Am Ende der gelben Fieber Plage war die Bevölkerung der Schwarzen auf 795 Millionabgesunken. Ich dachteimmer, daß die Antarktika kein wirklicher Kontinentist. Zu dieser Zeit war es mit Australien verbunden und sehr viel wärmer als jetzt, da sich die Erde auf einer anderen Achse drehte. Das antarktische Klima war mehr so wieSüdrussland jetztist. Sind sie nie wieder nach Bakaratinizurück gegangen? Nein. Als sie erstmals auf der Erde Fuß gefasst hatten, stellten sie strenge Richtlinien auf, daß niemand zurückgehen darf. Was wurde ausihrem Planeten? Es kühlte wie vorausgesagt ab und wurde eine Wüste -genau wie der Mars. Wie warihre politische Struktur? Sehr einfach – der Führer eines Dorfes oder des Bezirkes wurde gewählt durch angehobene Hände. Diese Bezirksführer wählten einen Stadtführer sowie acht alte Leute, die wieder unter denen gewählt wurden die am meistenfürihre Klugheit, gesunden Menschenverstand, Integrität und Intelligenz respektiert wurden. 40 Der erste Mann auf Erden Sie wurden aber nie aufGrund ihres Reichtums oderihres Familienstandes ausgewählt und alle waren zwischen 45 und 65 Jahre alt. Die Stadt oder die regionalen Führer, (eine Region enthielt acht Dörfer) hatten die Rolle zu verhandlen mit den acht alten Leuten. Der Rat von acht wählte dann (durch eine Geheimwahl, der die Übereinstimmung von mindestens sieben Stimmen erforderte) einen Delegierten, um sie beiden Sitzungen des Regierungsrates zu vertreten. In Australien zum Beispiel waren acht Staaten, diese bestanden aus acht Städten oder Regionen. Bei den Regierungsratsversammlungen waren dann folglich acht Delegierte, wo jeder eine andere Stadt oder eine Region vertrat. BeiRegierungsratsversammlungen die übersehen wurden von einem Weisen, besprachen sie alldie verschiedenen Alltagsprobleme die jede Regierung zu konfrontieren hat. Wie die Wasserbeförderung, Krankenhäuser, Straßen usw. In Respekt zu den Straßen benutzten die schwarze und gelbe Rasse sehr leichte Fahrzeuge mit Hydrogenium Motoren (Wasserstoffmotor), die über den Boden Gleitteten, dank einem System das aufantimagnetischer und antigravitations Kraft basierte. Aber zurück zu dem politischen System, dort gab es keine Art von Partei alles wurde allein auf einen guten Ruf, Ehrlichkeit und Klugheit aufgebaut. Lange Erfahrung hatte sie unterrichtet, daß um eine Ordnung herzustellen die beständig war, es zweigoldene Regeln erforderte, nämlich Gerechtigkeit und Disziplin. Ich werde mit dir über ihre ökonomischen Sozialorganisationen zu einer anderen Zeitsprechen, jetzt gebe ich dir eine Idee über ihr Gerichtssystem. Ein Dieb, zum Beispielder echt schuldig war, dem wurde die Rückseite der Hand mit einem rotheißem Eisen gebrandmarkt die er oder sie gewöhnlich benutzten. So ein rechtshändiger Dieb wurde auf der rechten Hand gebrandmarkt, ein folgendes Vergehen ergab, daß ihm die linke Hand abgeschnitten wurde. Das ist eine Praxis die vor Kurzem immer noch bei den Arabern praktiziert wurde, -eine Praxis die über die Zeit hin konserviert wurde. Sollte er oder sie fortfahren zu stehlen, wurde auch die rechte Hand abgeschnitten und die Stirn mit einem unauslöschbaren Symbol gekennzeichnet. Ohne Hände war der Dieb dem Mitleid und der Gnade seiner Familie und den Passanten für Nahrung ausgeliefert. Weil die Leute das Symbol eines Diebes erkannten wurde sein Leben sehr schwierig. Der Tod wäre bevorzugt gewesen. Aufdiese Art wurde der Dieb einlebendes Beispielwas mit einem gewohnheitsmäßigen Übeltäter geschah. Unnötig zu sagen, daß ein Diebstahl eine Seltenheit war. Was den Mord anbetrifft war dieser auch selten, wie du sehen wirst. Beschuldigte Mörder wurden zu einem speziellen Raum gebracht und alleine gelassen. Hinter einem Vorhang wurde ein Verstandleser versteckt. Das war ein Mann der nicht nur ein spezielles telepathisches Talent besaß, sondern er förderte dieses Talent auch in einer konstanten Bemühung in einer oder der anderen speziellen Universitäten. Er würde die Gedanken des angenommenen Mörders abfangen. Du wirst erwidern, daß es mitTraining möglich ist sich die Sinne gedankenfrei zu machen -aber nicht in einer Länge für sechs Stunden. Weiterhin wurden zu verschiedenen Zeiten als er oder sie es am wenigsten erwartete, vorgeplante Geräusche gemacht, welche dann die Konzentration des Beschuldigten brechen würde. 41 Der erste Mann auf Erden Als Vorbeugungsmaßnahme wurden sechs verschiedene Verstand-leser benutzt. In einem anderen Gebäude, einen Abstand weg davon, wurde das gleiche Verfahren an den Zeugen für die Anklage oder die Verteidigung angewendet. Nicht ein einziges Wort wurde ausgetauscht und an den zwei folgenden Tagen wiederholte sich das Verfahren, dieses malacht Stundenlang. Am vierten Tag reichten alle Verstandleser ihren Bemerkungen bei einer Versammlung von dreiRichtern ein, welche die Zeugeninterviewten und die Beschuldigtenins Kreuzverhör nahmen. Da waren keine Rechtsanwälte oder Jurys zu beeindrucken. DieRichter hatten alle Einzelheiten des Falles vorihnen und wollten absolut sicher sein, daß der Beschuldigte gültig war. Warum? Die Strafe war Tod, Michel, aber ein schrecklicher Tod, der Mörder wurde lebendig zu den Krokodilen geworfen. Was die Vergewaltigung anbetrifft und was noch schlimmer als Mord galt, war die Bestrafung sogar noch grausamer. Der Übeltäter wurde mitHonig bestrichen und bis zu den Schultern in der Umgebung einer Ameisen Koloniebegraben. Tod würde manchmal10 oder 12 Stunden dauern. Du wirst jetzt verstehen, daß die Kriminalität unter beiden Rassen extrem niedrig war und aus diesem Grunde hatten sie keine Notwendigkeitfür Gefängnisse. Denkst du nicht, daß das übermäßig grausamist? Als Beispielstelldir einmaldie Mutter eines 16 jährigen Mädchens vor, daß vergewaltigt und ermordet wurde, spürt und leidet sie nicht die schlimmste art von Grausamkeit vom Verlustihres Kindes? Sie hat es nicht herausgefordert oder ihren Verlust gesucht, aber sie muß trotzdem leiden. Der Verbrecher andererseits kannte die Konsequenzen seiner Tätigkeiten so ist es gerecht, daß er sehr grausam bestraft wird. Wieichjedoch erklärt habe, war Kriminalitätfast nicht vorhanden. Um aufdie Religion zurückzukommen erwähnteich das beide RasseninReinkarnation glaubten, aber es gab einige Unterschiede in ihrem Glauben was siemanchmal uneinig sein lies. Bestimmte Priester benutzten diese Uneinheit für ihren eigenen Zweck um Massen von Menschen mit diesen unterschiedlichen Religionen unterihre Führung zu bekommen. Diese Verteilung unter den Schwarzen hatte Katastrophale Auswirkungen. Schließlich folgten dann ungefähr 500 000 Schwarze ihren Priestern und wanderten nach Afrika aus – zu einem Gebiet, wo jetzt das rote Meer ist. Zu dieser Zeit exsistierte das rote Meer noch nicht und das Land gehörte zu Afrika. Sie fingen an Dörfer und Städte zu bauen, aber das politische System das ich dir beschrieb, welches fair und injeder Hinsicht Erfolgreich war wurde aufgegeben. Die Priester wählten selbst die Regierungsoberhäupter, so das diese Führer mehr oder weniger Marionetten waren die von den Priestern manipuliert wurden. Von dieser Zeit an mussten diese Menschen mit vielen der Probleme fertig werden die dir auf Erden gegenwärtig so vertraut sind, Korruption, Prostitution, Drogen und jede Art von Ungerechtigkeit. Was die gelbe Rasse betrifft, diese waren sehr gut strukturiert und trotz einiger geringfügigen religiöser Auseinandersetzungen hatten ihre Priester keinerlei Einfluß inden Staatsangelegenheiten. 42 Der erste Mann auf Erden Sielebtenin Frieden und in Wohlstand – ziemlich unterschiedlich zu der abgesonderten Gruppe der schwarzen Rassein Afrika. Wie waren sie bewaffnet, welche Art von Waffen hatten sie? Es war ziemlich einfach und da Einfachheit häufig der Kompliziertheit überlegen ist, funktionierte es wunderbar. Beide Rassen brachten mit ihnen, was wir Laser Waffen nennen könnten. Diese Waffen waren unter der Kontrolle einer speziellen Gruppe, die wieder unter der Leitung der Führerjedes Landes waren. Durch allgemeine Übereinstimmung hatte jede Rasse hundert Beobachter ausgetauscht die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in jedem Land hatten. Diese Beobachter waren Botschafter und Diplomaten für ihre eigenen Länder, die aber auch gleichzeitig sicher stellten, daß es zu keiner überschüssigen Aufrüstung kam. Dieses System arbeitete tadellos und es war Friedenfür 3550 Jahre. Den Schwarzen die nach Afrika auswanderten, war es jedoch nicht erlaubt worden diese Waffen mit zu nehmen da es eine Sezessionistische Gruppe war. Mehr und mehr verbreiteten sie sich und ließen sich in dem Bereich nieder was jetzt die Sahara Wüste ist. In jenen Zeiten war es ein reiches Land mit einem mäßigen Klima und es hatte eine reichhaltige Vegetationfür viele Tiere. Die Priester bauten sich Tempelund umihre Lust nach Macht und Reichtum zu befriedigen besteuerten sie die Leute schwer. Unter den Menschen die nie zuvor Armut gekannt hatten warenjetzt zweierleiKlassen, eine sehr reiche und eine sehr arme. Die Priester selbstverständlich gehörten zur ersten Katagorie, sowie die, dieihnen halfen die Armen auszunutzen. Religion wurde zur Götzenanbetung und die Menschen beteten Steinerne oder hölzerne Götter an und machten ihnen Opferungen. Es dauerte nicht lange bis die Priester daraufbeharrten, daß es ein Menschenopfer sein muß. Als die Sezession anfing, gingen die Priester durch extreme Massnahmen um zu versichern das diese Menschen so viel wie nur möglich in Unwissenheit gehalten wurden. Diese wurde erzielt indem sie das intellektuelle und körperliche Niveau ihrer Entwicklung über Jahre hin reduzierten, dadurch waren die Priester besser in der Lage sie zu dominieren. Die Religion die sich da entwickelte, hatte absolut nichts mehr mit dem Kult zu tun der ursprünglich die Sezession angespornt hatte. Die Kontrolleder Massen war das wichtigste. Universales Gesetz beurteilt es ist die Hauptobligation der Menschen sich spirituell zu entwickeln, unabhängig davon welchen Planeten sie bewohnen. Alleine damit das diese Priester eine gesamte Nation erniedrigten, indem sie diese in Ignoranz hielten und mit Lügen anführten, verletzten sie schwer dieses grundlegende Gesetz. Wir beschlossen zu diesem Zeitpunkt einzugreifen, aber bevor wir das taten boten wirden Priestern eine letzte Chance an. Mit Hilfe von Telepathie sowie auch Traum, verständigten wir den großen Priester und teilten ihm mit: Die Menschenopfer müssen aufhören und diese Menschen müssen zurück auf dem rechten Weg geführt werden. Der Mensch exsistiert körperlich nur allein für den Zweck, sich spirituell zu entwickeln. Was du hier tust geht zuwider des Universalgesetzes. 43 Der erste Mann auf Erden Der große Priester war schrecklich durcheinander und am nächsten Tag versammelte er sich mit seinen Priestern und erzählteihnen von seinem Traum. Einige davon beschuldigten ihn für Verrat andere sagten er wäre senil geworden und einige vermuteten Halluzinationen. Schließlich nach einigen Stunden der Diskussion, 12 der 15 Priester die diesem Rat angehörten blieben entschlossen dabei die Religion so weiter zu führen wie bisher. Sie Behaupteten das es richtige war Kontrolleauszuüben und den Glaubenin Furcht und in rachesüchtige Göttern zufördern, es beizubehalten und zu konservieren, da sie ja auf Erden die Repräsentanten davon waren. Sie glaubten kein einziges Wort davon was der große Priester ihnen in bezug aufseinen Traum‚erzählt hatte. Manchmalist unsere Situation sehr delikat, Michel. Wir hätten mit unserem Raumschifferscheinen können um direkt mit den Priestern zu sprechen, aber siekonnten diese Raumfahrzeuge erkennen da sie selber welche hatten, vor der Sezession. Sie hätten uns angegriffen ohne eine Frage zu stellen da sie sehr misstrauisch waren und Angst hatten ihren Vorrang innerhalb ihrer Nation zu verlieren. Sie hatten eine Armee und besaßen ziemlich mächtige Waffen die benutzt werden sollten um mögliche Revolutionen abzuwehren. Wir hätten sie auchleicht zerstören können um dann direkt mit den Leuten zu reden, um sie wieder auf den rechten Weg zu führen, aber psychologisch würde dieses ein Fehler gewesen sein. Diese Menschen waren es gewöhnt ihren Priestern zu gehorchen und würden es nicht verstanden haben warum wirin die Angelegenheitenihres Landes eingriffen -folglich alles wäre umsonst gewesen. So war es, daß wir eines Nachts über das Land flogen in einer Höhe von 10 000 Metern in einer unserer Sphäroidischen Flugkörpern. Der Tempel und die Heilige Stadt waren ungefähr einen Kilometer von der anderen Stadt entfernt. MittelsTelepathie erweckten wir den großen Priester und zwei seiner Gehilfen die seinem Rat gefolgt hatten, sie mussten zu Fuß zu einem wunderschönen Park gehen der eineinhalb Kilometer von der Heiligen Stadt entfernt war. Dann durch Kollektivhalluzinationbrachten wir die Bewacher dazu die Kerker zu öffnen und die Gefangenen zu entlassen, Bedienstete, Soldaten und überhaupt alle Einwohner der Heiligen Stadt wurden evakuiert, mit der Ausnahme von 12 schlechten Priestern. Angespornt durch merkwürdige Visionen im Himmel, lief jeder zum anderen Ende der Stadt. Im Himmel schwebten geflügelte Zeitgenossen um eine enorme weißglühende Wolke, diein der Nacht…leuchtete. Wie habti Durch Kolhr das getan?’ lektive Illusionen, Michel. So in einer sehr kurzen Zeit wurde es organisiert, daß nur die 12 schlechten Priester in der Heiligen Stadt blieben. Als alles bereit war, zerstörte der Sphäroidische Flugkörper alles einschließlich der Tempel mit Hilfe von der gleichen Waffe die du bereits in Tätigkeit gesehen hast. Felsen wurden zerbrochen und Wände zerbröckelt zu einer Höhe von einem Meter so das ihre Ruinen die Konsequenzen dieser Sünde bestätigten. Den in der Tat, wenn alles total zerstört worden wäre, würden die Menschen es baldvergessen haben, denn Menschen vergessen sehrleicht… 44 Der erste Mann auf Erden Daraufhin und das war für die moralische Erbauung dieser Menschen, eine Stimme die von der weißglühenden Wolke kam warnte, daß der Zorn Gottes schrecklich seinkönnte -noch vielschlimmer als was sie gesehen hatten -und das sie alle dem großen Priesterfolgen müssten, derihnen den neuen Weg zeigen würde. Als alles vorüber war, trat der große Priester vor die Menschen und sprach zu ihnen. Er erklärte diesen armen deprimierten Menschen, daß es falsch war was er getan hatte und das es jetzt wichtig war zusammen zu halten um den neuen Weg zu folgen. Er wurde in seiner Arbeit von den zwei Priestern unterstützt. Selbstverständlich waren die Zeiten häufig hart, aber sie wurden unterstützt durch die Erinnerung und die Furcht von dem Vorfall, der in wenigen Minuten die Heilige Stadt zerstörte und die schlechten Priester getötet hatte. Unnötig zu sagen, daß dieser Vorfall als ein Wunder der Götter betrachtet wurde, denn er war auch verantwortlich für die Befreiung von mehr als 200 Gefangenen die am nächsten Tag geopfert werden sollten. Alle Einzelheiten dieses Ereignisses wurden durch die Schreiber notiert, doch die Wahrheit wurde auch verstellt in den Legenden und in den Geschichten die durch die Jahrhunderte weitergegeben wurden. Trotz all dem die sofortige Konsequenz war, daß sich alles änderte. Die Reichen die vorher eine Hand in der Ausnutzung der Leute gehabt hatten, waren jetzt angesichts was den Priestern und der Heiligen Stadt geschehen war sehr ängstlich, denn sie fürchteten das sie auch so ein ähnliches Schicksal treffen würde. Sie waren beträchtlich Gedemütigt und unterstützten die neuen Führer, um die erforderlichen Änderungen einzuführen. Allmählich wurden die Leute wieder zufriedengestellt, so wie es in den Zeiten vor der Sezession war. Mehr der Seelsorgerischen Richtung zu geneigt -anstatt der industriellen oder Städtischen Art verbreiteten sie sich in Afrika während der Jahrhunderte die folgten, schließlich zählten sie einige Millionen. Trotzdem, Städte wurden nur im Bereich wo jetzt das rote Meer ist gebaut und entlang den Ufern eines großen Flusses, der durch die Mitte von Afrikafloss. Diese Menschen bewältigten es ihre psychischen Fähigkeiten enorm zu entwickeln. Viele konnten kurze Strecken schwebend zurücklegen und Telepathie nahm seine Bedeutung in ihrem Leben wieder auf und wurde alltäglich. Es gab auch häufige Fällevon körperlichen Krankheiten, die durch Handauflegen kuriert wurden. Freundschaften wurden wieder hergestellt mit den schwarzen Menschen in Australien und in Neu-Guinea, diese besuchen sie regelmäßig mit den Wagen des Feuers, wie siediese Raumschiffe benannten die immer noch von ihren australischen Brüdern verwendet wurden. Die gelbe Rasse, die nähere Nachbarn waren fingen an in kleinen Zahlen nach Nordafrika auszuwandern und waren fasziniert von den Geschichten der Ankunft Gottes auf einem Wagen des Feuers. Dieses ist wie sich die Legenden später aufunsere Intervention bezogen. 45 Der erst Mann auf Erden Die gelbe Rasse war die erste die sich mit den schwarzen physikalisch sprechend, vermischten. Es überrascht vielleicht, aber nie zuvor auf Bakaratini vermischten sich die Rassen soviel wie sie es auf Erden taten. Die Ethnologen waren sehr interessiert an den Resultaten dieser Verbindung, die auf Erden einen großartigen neuen Stamm produzierten. In der Tat war diese Kreuzung wie ich sie nenne, mit mehr gelbem Blut als schwarzes gekreuzt. Diese Mischlinge bevorzugten es aber lieber untereinander, als mit nur der Schwarzen oder Gelben Rasse zu leben. Schließlich schlossen sie sich zusammen und siedelten in dem Gebiet, was jetzt als Algerien benannt ist – Tunesien oder Nordafrika. Folglich war eine neue Rasse geboren die arabische Rasse wie du sieheute kennst. Denke aber nicht, daß sie sofort der Rasse ähnelte die sie jetzt sind. Das Klima die Zeit und die Jahrhunderte die vergingen hatten ihren Effekt. Meine Geschichte gibt dir nur eine Idee davon, wie diese gekreuzte Rasse anfing. Und so ging alles gut für die Einwohner des Planeten der Erde, außer einer Sache… die Astronomen und Gelehrten wurden sehr besorgt da sich ein enormer Asteroid der Erde näherte,fast unmerklich aber unverkennbar. Es wurde zuerst von der Sternwarte in Ikirito wahrgenommen das im Zentrum von Australien lag. Nach einigen Monaten konnte man es durch das nackte Auge sehen, vorausgesetzt man wusste die Richtung. Es war ein finsterstes glühendes lebhaftes Rot. In den Wochen diefolgten wurde es mehr und mehr sichtbar. Die Regierungen von Australien, Neu-Guinea und der Antarktika trafen eine überaus wichtige Entscheidung die auch bald von den gelben Führern angenommen wurde. Bevor dem unvermeidlichen Zusammenstoß mit dem Asteroiden stimmten sie alleüberein, daß alle Raumschiffe dieflugfähig waren die Erde verlassen würden. Mit so vielen Experten und Fachleuten an Bord wie möglich -Doktoren, Techniker usw. - Fachleute die nach der Katastrophe am besten qualifiziert waren der Gemeinschaftbehilflich zu sein. Wo gingen sie hin? Zum Mond? Michel, zu dieser Zeit hatte die Erde noch keinen Mond. Ihre Raumahrzeuge waren nur fähig für 12 Wochen unabhängig unterwegs zu sein. Für eine lange Zeit schon waren ihnen die Kenntnisse für einen Langstreckenflug verloren gegangen. Ihr Plan war in der Erdumlaufbahn zu bleiben und so bald wie möglich wieder zu landen und Unterstützung zu geben, da wo es am erforderlichsten war. Achtzig Australische Raumfahrzeuge wurden ausgerüstet und beladen mit einer auserlesenen Mannschaft, was das Resultat war von den Wahlen die Tag und Nacht inSitzungen gehalten wurden. Die gelbe Rassefolgte dem gleichen Verfahren und machte 98 Raumfahrzeuge bereit. Natürlichin Afrika hatte es niemalsRaumschiffe gegeben. Bitte bemerke dieses, daß abgesehen von dem obersten Führer jedes Landes, keiner von den Ministern wie du sie nennst, bekam einen Platzinirgendeinem der Raumschiffe. Das hört sichfür dich vielleicht komisch an, denn wenn die gleiche Situation heute auf Erden auftreten sollte, würden viele Politiker alles tun um ihre eigene Haut zu retten. 46 Der erste Mann auf Erden Alles war bereit. Die Bevölkerung wurden anschliesslich von dem bevorstehenden Zusammenstoß gewarnt. Die Rolle der Raumfahrzeuge wurde geheim gehalten und zwar aus Furcht vor einer Panik da die Leute vielleicht glaubten, daß sie von ihren Führern verraten worden waren. Möglicherweise hätte das sogar einen Angriff auf die Flughäfen hervorgerufen. Aus dem gleichen Grunde hatten die Führer auch die Auswirkungen des Zusammenstoßes heruntergespielt, um eine kollektive Panik aufdem Minimum zu halten. Von der geschätzten Geschwindigkeit des Asteroiden hergesehen war der Zusammenstoß jetzt nicht nur eine drohende, sondern auch eine unvermeidliche Wirklichkeit. Er war jetzt nur noch 48 Stunden entfernt. Die Experten waren alle mitdieser Berechnung einverstanden – besser gesagt,fast alle. Die Raumschiffe sollten alle zusammen -2 Stunden vor der angenommenen Aufprallzeit abfliegen. Ihr später Abflug hatte den Grund, um für die vollen 12 Wochen im Weltall bleiben zu können sollte das nach der Katastrophe notwendig sein. Es war errechnet worden das der Asteroid da wo jetzt Südamerika ist, einschlagen würde. So alles war bereit und das Signal für den Start wurde auf diesen Tag genau auf 12Uhr Mittags zentrale australische Zeitfestgelegt. Ob es einen Fehlerin den Berechnungen gegeben hat weiß man nicht, obgleich das in hohem Grade unwahrscheinlich ist. Vielleicht gab es auch eine plötzliche unvorhergesehene Beschleunigung des Asteroiden, auf alle Fälle erschien er im Himmel bei 11 Uhr morgens und glänzte wie eine orangene Sonne. Das Kommando für den Start wurde sofort erteilt und alle Raumfahrzeugeflogen Richtung Himmellos. Um die Schwerkraft der Erde so schnell wie möglich zu verlassen, ist es notwendig einGravitationsloch1 zu gebrauchen, daß zu dieser Zeit über dem heutigen Europa war. Trotz der Geschwindigkeit, die diese Raumschiffefähig waren zufliegen, erreichten sie das Gravitationsloch1 nicht rechtzeitig bevor der Asteroid auf die Erde einschlug. Als es in die Atmosphäre der Erde eindrang brach es in drei sehr große Stücke. Das kleinste das einige Kilometer im Durchmesser war, schlug dort ein wo jetzt das rote Meerist. Ein anderer, viel größer schlug dort ein wo jetzt das Timor Meer ist, aber der größte der dreilandetein der Region wo eigentlich die Galapagos-Inseln sind. Diese gleichzeitigen Einschläge waren furchtbar. Die Farbe der Sonne wurde zu einem dunklen Rot und sie sank zum Horizont wie ein fallender Ballon. Bald darauf stoppte sie und kletterte dann langsam wieder hoch, aber nur die Hälfte von dem Abstand den sie gefallen war. Die Erde hatte plötzlich die Neigung seiner Achse geändert! Explosionen von unglaublicher Kraft traten auf, denn die zwei größeren Stücke des Asteroiden hatten die Kruste der Erde durchschlagen. Vulkane brachen aus, inAustralien, Neu-Guinea, Japan und Südamerika -in der Tat, eigentlich überall aufdem Planeten. In wenigen Augenblicken wurden Berge geschaffen und Flutwellen von mehr als 300 Meter in Höhe überflutteten über Vierfünftel von Australien. Tasmanien trennte sich vom australischen Kontinent und ein sehr großer Teil von der Antarktikaversank im Wasser und stellte zwei Unermessliche große Unterwasserschluchten zwischen der Antarktika und Australien her. Ein enormer Kontinent stieg vom Wasser auf in der Mitte des südlichen pazifischen Ozeans. Und ein sehr großes Stück von Burma verschwand einfach da wo jetzt die Bucht von Bengalen ist. Eine andere Talmulde des Landes versank und das rote Meer war geformt. 1 -Warp bedeutet hier‚ ein Gravitationsloch‚ -eine Region mit sehr schwacher Anziehungskraft. (Anmerkung des Herausgebers) 47 Der erste Mann auf Erden War da genug Zeitfür die Raumschiffe zu entkommen? Nicht ganz, Michel, denn die Experten machten einen Fehler. Es könnte in ihrer Verteidigung gesagt werden, daß sie nicht vorraussehen konnten was geschehen würde. Sie hatten eine Verschiebung der Erdachse vorausgesagt, aber was sie nicht voraussagen konnten waren die Schwingungen die dadurch entstanden. DieRaumfahrzeuge wurden buchstäblich in der Rückströmung verfangen und mitgezogen die durch den eintritt des Asteroids in die Atmosphäre der Erde entstand. Noch dazu wurden sie durch Millionen von Partikel bombardiert, die vom Asteroid kamen und in seiner Spurfolgten. Nur sieben Raumschiffe, drei davon mit schwarzen Passagieren und vier mit Gelben, kämpften mit all ihrer Kraft die sie aufbringen konnten und entkamen erfolgreich den Grausigkeiten die aufder Erde geschahen. Es muß ein erschreckender Anblick gewesen sein, als sich die Erde vor ihren Augen veränderte. Wie lange dauerte es für diesen Kontinent den du erwähnt hast um vom pazifischen Ozean aufzutauchen? Es war nur eine Angelegenheit von Stunden. Dieser Kontinent wurde durch gasförmige Gürtel angehoben, was ein Resultat dieses Aufruhrs war, welcher bis tiefins Zentrum des Planeten ging. Dieser Aufruhr ging auf der Oberfläche der Erde für Monate lang fort. In den dreiStellen, wo die Asteroiden einschlugen wurden Tausende von Vulkane geschaffen. Giftige Gase verbreiteten sich über den Großssteil des australischen Kontinentes und verursachten den schmerzlosen Tod von Millionen Schwarzen innerhalb von Minuten. Unsere Statistiken zeigen fast eine Gesamtvernichtung der Menschheit und der Tiere in Australien an. Nachdem sich wieder Ruhe eingestellt hatte, wurde eine Zählung gemacht welche anzeigte, daß nur 180 Menschen überlebten. Diese giftigen Gase waren die Ursache dieses schrecklichen Ergebnisses. In Neu- Guinea verstreute sich das Gas weniger und es gab wenige Todesfälle. Ich möchte dir gerne eine Frage stellen, Thao. Bittefrage mich. Du sagst, daß es die schwarzen Menschen von Australien waren die nach Neu-Guinea und Afrika auswanderten. Wieso ist es dann das jetzt die Australischen Ureinwohner (Aboriginals) so unterschiedlich zu den anderen Schwarzen weltweit sind? Eine ausgezeichnete Frage, Michel. Meine Geschichte sollte mehr detailliert sein. Eines von den Resultaten der Katastrophe war, daß Uran durch den Aufruhr an die Oberfläche der Erde zerstreut wurde, welches starke radiaktive Strahlungen auslöste. Dieses geschah nur in Australien und die, die dem Tod entgingen, wurden schlimm verseucht, geradeso wie beieiner Atomexplosion. Sie wurden genetisch beeinflußt, deswegen ist heute die Gene von den Afrikanern unterschiedlicher als von denen in Australien, genannt die Aboriginals. Auch änderte sich das Klima drastisch und ebenso ihre Diät. Mit dem Fortschritt der Zeit wurden diese Nachkommen von den Bakaratinians in die eingeborene Rasse von heute umgewandelt. Als sich der Aufruhr fortsetzte, formten sich ganze Berge, einige sehr schnell und andere innerhalb einiger Tage. Bodenspalten öffneten sich und verschluckten gesamte Städte und schlossen sich dann wieder und entfernten damit alle Spuren einer vorhandenen Zivilisation. 48 Der erste Mann auf Erden Was noch dazu kam zu diesem ganzen Horror war eine Überschwemmung wie der Planet es für Äonen nicht gesehen hatte. In der tat spuckten die Vulkane gleichzeitigso viel Asche in den Himmel und zu solchen unglaublichen Höhen, daß sich der Himmel verdunkelte. Der Dampf von den Ozeanen, die in Plätzen in einem Bereich von über Tausenden Quadrat Kilometer kochten vereinte sich mit der Wolkenasche. Diese dicken Wolken die folglich so entstanden, brachen in einen solch sintflutartigen Regen aus das du es schwerfinden würdest es dir vorzustellen…‚ Was ist dann aus den Raumschiffen geworden, die in der Erdumlaufbahn waren? Nach 12 Wochen waren sie gezwungen zur Erde zurückzukehren. Sie beschlossen über dem Bereich den wir jetzt als Europa kennen zu landen, da sie sonst absolut keine Sichtweite hatten über den Rest des Planeten. Von den sieben Raumschiffen hatte es nur eines geschafft zulanden. Die anderen wurden von den Stürmen zu Boden geschleudert, Wirbelstürme mit 300 bis 400 Stundenkilometer wehten über dem ganzen Planeten. Die Hauptursache dieser Winde waren Temperaturunterschiede – die wieder verursacht wurden durch die plötzlichen vulkanischen Eruptionen. So das einzig übrigbleibende Raumschiff schaffte es dort zu landen, was jetzt Grönland genannt wird. Es waren 95 gelbe Passagiere an Bord, viele davon waren Doktoren und Experten von verschiedenen Arten. Da sie unter extrem ungünstigen Bedingungen landeten wurde das Schiff so stark beschädigt, daß es unmöglich war damit wieder zu starten. Jedoch war es sehr nützlich für einen Unterschlupf. Siehatten auch genug Proviant was genug war für eine lange Zeit und so organisierten sie sich so gut sie konnten. Ungefähr ein Monat später wurden sie alle von einem Erdbeben verschlungen -auch das Raumschiff und es war mit dieser letzten Katastrophe, daß alle Spuren von einer Zivilisation auf der Erde zerstört wurden. Die Kette der Katastrophen die mit dem Einschlag des Asteroiden folgten, zerstreute gesamte Bevölkerungen -Neu-Guinea, Burma, China sowie Afrika, obgleich die Region der Sahara in geringerem Ausmaß litt als wo anderst. Jedoch wurden alle Städte die in dem Gebiet des roten Meeres erbaut wurden durch das neugeformte Meer versenkt. Kurz gefaßt, keine einzige Stadt blieb auf Erden übrig und Millionen von Menschen und Tiere waren einfach vernichtet worden. So darauf folgend dauerte es nicht lange, bis eine weitverbreitete Hungersnot ausbrach. Unnötig zu sagen das die wundervollen Kulturen von Australien und China nichts mehr als Erinnerungen waren die dann später zu Legenden wurden. Und so war es das die Menschen ( plötzlich zerstreut und getrennt voneinander, durch die eben ausgemeißelten Abgründe und die eben gebildeten Meere) zum ersten Mal auf dem Planeten der Erde erfahren mußten, was Kannibalismus ist. 4 Der Goldene Planet Während Thao zum Endeihrer Erzählungen kam, wurde meine Aufmerksamkeitabgelenkt von Lichtern mit unterschiedlichen Farben die nahe an ihrem Sitz aufleuchteten. Als sie zu reden aufhörte machte sie eine Geste. Auf einer der Wände des Raumes erschienen eine Reihe von Buchstaben und Zahlen die Thao aufmerksam überprüfte. Dann erlosch das Licht und das Bild verschwand wieder. Thao, sagte ich, du sprachst vorher von Halluzination oder von Kollektive Illusion. Es fällt mir schwer zu verstehen wieihr Tausende von Menschen so täuschen konntet,ist es nicht scharlatanlistig gerade so wie wenn ein Illusionist (Zauberer) in einem Stadium die Masse täuscht, mit ein paar Dutzend mehr oder weniger‚ ausgewählten Personen? Thao lächelte wieder. Du hastin einer bestimmten Weise recht, denn heutzutageist es auf eurem Planeten extrem selten und das besonders auf der Bühne, einen wahren Illusionist(Zauberer)zufinden. Ich muß dich daran erinnern Michel, daß wirExperteninjeder Weise der psychischen Phänomene sind und für unsist es ziemlich einfach weil…... In diesem Moment wurde das Raumfahrzeug von einem unheimlich gewaltigen Schlag geschüttelt. Thao schaute mich mit erschrockenen Augen an ihr ganzes Gesicht hatte sich vollständig verändert und man konnte bloßen Terror in ihrem Gesicht lesen. Mit einem schrecklichen knackenden Ton brach das ganze Raumschiff in ein paar Stücke, und ich konnte die Schreie von den Astronauten hören als wir alle in den Weltraum geschleudert wurden. Thao hatte meinen Arm ergriffen und wir wurden mit einer schwindelnden Geschwindigkeit durch den Sternleeren Raum geschleudert. Mir wurde auf einmal bewußt, in betracht ziehend die Geschwindigkeit mit der wir reisten, daß wirim Begriffwaren den Weg mit einem Kometen zu kreuzen -genau den, welchen wir vor einige Stunden überholten. Ich spürte Thaos Hand an meinem Arm aber dachte nicht daran meinen Kopf in ihre Richtung zu drehen – da ich von diesem Kometen buchstäblich wie hypnotisiert war. Wir waren im Begriff mit seinem Schwanzende zusammenzustoßen -das war sicher - und ich konnte bereits schon die schreckliche Hitze spüren. Die Haut auf meinem Gesicht war bereit zu bersten -es war das Ende… 49 50 Der goldene Planet Bist du OK. Michel, fragte Thao besorgt von ihrem Sitz aus. Ich dachte ich werde verrückt. Ich saß genau im gleichen Sitz, gegenüber von ihr wo ich ihr zuhörte als Sie mir die Geschichte von den ersten Menschen aufErden erzählte. Sind wirjetzt tot oder verrückt,fragteich? Weder das eine noch das andere, Michel. Man sagt auf eurem Planeten, daß ein Bildtausend Worte wert ist. Du fragtest mich wie wir in der Lage waren Massen von Menschen zu täuschen. Ich antwortete dir sofort, indem ich dir ein Trugbild oder eine Täuschung (Illusion) vortrug. Ich verstehe jetzt das ich ein weniger erschreckendes Erlebnis gewählt haben sollte, aber in diesem Fall ist dieses Thema ein sehr wichtiges. Es ist fantastisch! Ich hätte nie geglaubt das es so wie es war geschehen könnte -und so plötzlich. Es war so echt das ganze Erlebnis. Ich weiß nicht was ich sagen soll… Das einzige um was ich dich bitten möchte ist mich nicht noch mal so zu erschrecken. Außerdem könnteich von so einem Schrecken sterben…‚ Überhaupt nicht so, unsere Körper waren in unseren Sitzen und wir trennten einfach unser… ich nenne sie mal, Astropsychische Körper, von unseren körperlichen und von unseren anderen Körpern…‚ Wasfür andere Körper? Alle die anderen, der physiologische, der psychotypical, der astralund so weiter. Dein Astropsychischer Körper wurde von den anderen durch ein telepathisches System getrennt dasin meinem Gehirn entsteht, welchesin diesem Fallwie einÜbermittlerfunktionierte. Eine direkte Wechselbeziehung wurde zwischen meinem Astropsychischen Körper und deinem hergestellt. Alles was ich mir vorstellte wurde in deinem Astropsychischen Körper genau so projiziert als ob es geschah. Das einzige Problem war das ich nicht genug Zeit hatte dichfür diese Erfahrung vorzubereiten. So mussteich sehr vorsichtig sein. Was meinst du damit? Hör zu, wenn du eine Illusion machst, sollte die Person oder die Personen daraufvorbereitet werden das zu sehen, was du willst das sie sehen. Zum Beispiel, wenn du willst das die Menschen ein Raumschiff im Himmel sehen, ist es wichtig, daß sie erwarten eines zu sehen. Wenn sie aber erwarten, daß sie einen Elefanten sehen, werden sie niemals das Raumschiff sehen. So mit den richtigen Worten und schlau gesteuerten Eingebungen vereinigt sich die Masse um dich herum, in Erwartung einRaumschiff, einen weißen Elefanten oder die Jungfrau von Fatima zu sehen-eintypischer Fallvon diesem Phänomen aufder Erde. Es müsste aber einfacher sein nur mit einer einzelnen Person, als mit 10 00 Personen. Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil mit mehreren Menschen wird eine Kettenreaktion eingeleitet. Du befreist die Astropsychischen Körper der Einzelpersonen und wenn du dieses Verfahren in Bewegung setzt, telepathieren sie unter sich selbst. Es ist einbisschen so wie die berühmten Dominosteine -wenn du den ersten zum umfallen bringst müssen alle anderen auchfolgen, bis zum allerletzten. So war es ein sehr einfaches Spiel mit dir. Seit du die Erde verlassen hast, warst du mehr oder weniger besorgt geblieben. Du weißt eben nie, was das nächste logische Geschehen sein wird. Englisches Wort „ psychotypical“ da keine deutsche Übersetzung entsprechend ist. 51 Der Goldene Planet Ich zog Nutzen aus diesem typischen Fall der Bewussten oder unbewussten Furcht, die immer anwesend ist, wenn man in einer Fliegenden Maschine reist -diese Furcht vor dem Explodieren oder dem Abstürzen. Dann hattest du den Kometen auf dem Schirm gesehen, so warum ihn nicht auch dazu benützten? Anstatt dein Gesicht zu verbrennen, als du dich dem Kometen nähertest hätte ich dich auch glauben lassen können, daß das Schwanzende des Kometen gefroren ist. In kurz, du hättest mich zum Wahnsinn treiben können. Aber nichtin solch kurzer Zeit…‚ Das ganze müßte aber mehr alsfünfMinuten gedauert haben? Nicht mehr als 10 Sekunden -gerade wie in einem Traum oder sollte ich sagen einen Alptraum, der übrigens ungefähr in der gleichen Weise geschied. Zum Beispiel duschläfst ein und fängst an zu träumen… Du bist aufeinem Feld mit einem wunderschönen weißen Hengst. Jetzt versuchst du ihn zu fangen, aber jedes Mal, wenn du näher kommstläuft er weg. Nachfünfoder sechs Versuchen die selbstverständlich einige Zeit dauern, springst du aufden Rücken des Pferdes und fängst an zu galoppieren und zu galoppieren. Schneller und schneller reitest du und du wirst berauscht und beglückt durch die Geschwindigkeit… Der Hengst galoppiert so schnell das er jetzt nicht mehr den Boden berührt. Er ist in der Luft und fliegt, unter dir zieht die Landschaft dahin -Flüsse, Ebenen und Wälder. Esist wirklich wunderschön. Dann erscheint ein Berg am Horizont, dieser erscheint immer höher und höher zu werden während du dich näherst. Du versuchst mit viel Schwierigkeiten stark anzusteigen. Das Pferd fliegt höher und höher -es ist fast über der höchsten Spitze des Berges, wenn sein Huf einen Felsen anschlägt und dich aus dem Gleichgewicht bringt so das du runterfällst -tiefer und tiefer -Du fällst in einen Abgrund, der kein Ende zu haben scheint … und dann merkst du das du aus dem Bett heraus aufden Fußboden gefallen bist. Ohne Zweifelwirst dujetzt sagen, daß dieser Traum nur einige Minuten gedauert hat. Er hat nichtlänger als vier Sekunden gedauert. Der Traum begann so seltsam es auch erscheinen mag, ungefähr so als wenn du einen Film auf Video zurück spulst und ihn dann von einem bestimmten Punkt aus anschaust. Ich weiß, daß zu begreifen ist sehr schwierig, aber in diesem bestimmten Traum würde alles in diesem Augenblick angefangen haben, als du deine Balanceim Bett verloren hast. Ich bekenne, daßich es nicht verstehe. Ich bin davon überhaupt nicht überrascht, Michel. Das alles vollständig zu verstehen erfordert viel mehr Studie auf diesem Gebiet und gegenwärtig auf der Erde ist niemand der dazu fähig ist, dich in diesem Thema zu belehren. Träume sind wirklich nicht so wichtig im Moment Michel aber ohne das du es weißt hast du in diesen letzten Stunden seit du beiuns bist, große Fortschritte gemachtin bestimmten Bereichen und dieses ist was wirklich zählt. Jetzt ist es Zeit dafür dir unsere Motive vorzulegen und dir zu erklären warum wir dich nach Thiaoouba bringen wollen. Wir betrauen dich mit einer Mission. Diese Mission ist über alles zu berichten was du während deiner Zeit mit uns sehen, erleben und hören wirst. Berichte alles das in einem oder in mehreren Büchern die du schreiben wirst, wenn du zur Erde zurück kommst. Wir haben das Verhalten der Menschen auf deinem Planeten schon über Tausende von Jahren beobachtet, wie dujetzt weißt. 52 Der Goldene Planet Ein bestimmter Prozentsatz dieser Menschen kommen jetzt an einem sehr kritischen Punkt in der Geschichte an und wir glauben, daß die Zeit gekommen ist zu versuchen sie zu unterstützen. Wenn sie zuhören, können wir sicher gehen das sie den rechten Weg nehmen. Deshalb bistdu gewähltworden …’ Aber ich bin doch kein Autor! Warum habt ihr nicht einen guten Verfasser gewählt, jemand der sehr bekanntist, oder einen guten Journalisten? Thao lächelte über meinen heftigen Widerspruch. Die einzigen Verfasser die es getan haben konnten, wie es getan werden muß, leben nicht mehr, -ich meine Plato oder Victor Hugo – und sogar die würden die Tatsachen mit zu vieler stilistischer Verschönerung berichtet haben. Wir benötigen den möglichst exaktesten Bericht. Dann benötigst du einen Journalist Reporter…‚ Michel, du weißt doch, daß Journalisten auf deinem Planeten mehr in Richtung zum Sensationalismus geneigt sind und das sie häufig die Wahrheit verdrehen. Wie häufig zum Beispiel siehst du Nachrichtenreporte die in jedem Fernsehkanal oder jeder Zeitung verschieden sind. Wem kannst du glauben, wenn die Todesangabe in einem Erdbeben als 75 angegeben wird und andere mit 62 und wieder andere als 95? Kannst du dir wirklich vorstellen das wir einem Journalisten vertrauen würden? Du hast absolut Recht!Antworteteich. Wir haben dich beobachtet und wir wissen alles über dich, wie wir auch über einige andere aufErden Bescheid wissen -und du wurdest gewählt... Aber warum gerade ich? Ich bin doch sicher nicht der einzige auf der Erde der zur Objektivitätfähigist. Warum nicht du? In guter Zeit wirst du den Hauptgrund hinter unserer Wahl erlernen. Ich wußte nichts mehr zu sagen. Außerdem waren meine Einwände lächerlich, da ich mich ja bereits auf diese Angelegenheit eingelassen hatte und es gab jetzt kein zurück mehr. Schließlich mußte ich auch zugeben, daß ich diese Raumreise mehr und mehr genoß. Zweifellos würden Millionen von Menschen alles gegeben haben was siebesaßen, umin meinem Platz zu sein. Ich werde nicht weiter argumentieren Thao, wenn das deine Entscheidung ist kann ich deiner Forderung nur nachgeben. Ich hoffe nur, daßich der Aufgabe gerecht werde. Hast du darüber nachgedacht, daß bestimmt neunundneunzig Prozent aller Menschen nicht ein Wort von dem glauben, was ich sagen werde? Da es für die meisten Leute zu unglaublichist. Michel, meinst du das sie vor fast 2000 Jahren geglaubt haben das Christus von Gott geschickt wurde sowie er behauptete? Zweifellos nicht, denn sie hätten ihn nicht ans Kreuz genagelt, hätten sie es geglaubt. Dagegen jetzt jedoch gibt es Millionen die glauben, was er sagte…‚ Wer glaubt ihm? Glauben sie ihm wirklich, Thao? Und wer war er überhaupt? Und vor allem, werist Gott? Besteht er überhaupt? Ich habe diese Frage erwartet und es wichtig das du sie gestellt hast. Auf einer alten Steintafel ich glaube es ist Naacal, steht geschrieben, Am Anfang gab es nichts -alles war Dunkelund still. 53 Der Goldene Planet Der GEIST -die Super überlegene Intelligenz entschied die Welten zu schaffen und er befahlden vier überlegenen Kräften… Es ist für den menschlichen Verstand extrem schwierig, selbst wenn hochentwickelt, solch eine Sache zu begreifen. Genau genommen und in gewisser Weiseist es unmöglich. Andererseits nimmt dein Astralgeist es auf, wenn er von seinem Körper freigegeben wird. Aberich gehe zu schnellfür dich –laß unsjetzt ganz zurück zum Anfang gehen. Am Anfang war nichts, ausgenommen von Dunkelheit und ein Geist -DER GEIST-. Der Geist war und ist, unendlich mächtig – weit mächtiger und jenseits des Erfassens und Verstehens eines menschlichen Verstandes hinaus. Der GEIST ist so mächtig, daß er durch die Tätigkeit seines Willens alleine in der Lage war eine Atomexplosion mit Kettenreaktionen von unvorstellbarer Kraft auszulösen. Genau genommen der Geist stellte sich die Welten vor – er stellte sich vor wie man sie herstellt -vom enormsten bis zum aller kleinsten. Er stellte sich die Atome vor. Als er sich diese vorstellte schaffte er in seiner Vorstellung, alles was sich bewegt und bewegen wird, alle die lebten und leben werden, alles was sich nicht bewegt oder scheint sich nicht zu bewegen -jedes einzelne Ding. Aber soweit bestand es nur in seiner Phantasie. Alles war noch in der Dunkelheit. Sobald er eine gesamte Ansicht hatte von dem was er schaffen wollte, konnte er durch seine außergewöhnliche geistige Kraft unmittelbar die vier Gewalten des Universums erschaffen. Mit diesen leitete er die erste und die meist gigantische Atomexplosion aller Zeit ein - welche bestimmte Leute auf Erden den großen Knall oder (Bang)‚ nennen. Der GEIST war in seiner Mitte und er löste diesen Knall aus. Die Dunkelheit war verschwunden und das Universum erstellte sich entsprechend dem Willen des Geistes. Der GEIST war folglich, ist immer noch und wird auch immer im Zentrum des Universums sein, denn erist der Meister und der Schöpfer vonihm …‚ Na ja, ‚ unterbrach ich, daß ist die Geschichte von Gott, wie sie die christliche Religion unterrichtet -oder so ungefähr -und ich glaubte nie an diesen Unsinn…‚ Michel,ich spreche hier von keiner Religion, wie sie aufder Erde besteht und besonders nicht von der christlichen Religion. Verwirre Religionen nicht mit der Erschaffung und die Einfachheit von allen, die folgte. Verwirre nicht Logik mit den unlogischen Verzerrungen von Religionen. Wir haben die Gelegenheit später noch malüber dieses Thema zu sprechen und du wirst zweifellos einige Überraschungen erleben. Im Moment warich dabeidir die Schöpfungsgeschichte zu erklären. Während Milliarden von Jahren (für den Schöpfer selbstverständlich ist es ewig die Gegenwart, aber es ist mehr auf dem Niveau unseres Verständnisses mit Milliarden von Jahren zu zählen), entstanden alle Welten, Sonnen und Atome, wie duin den Schulen unterrichtet wurdest. Die Planeten kreisen um ihre Sonnen und manchmal mit ihren eigenen Satelliten usw. Zu bestimmten Zeiten in bestimmten Solarsystemen einige Planeten erkühlten – dadurch entstand Boden, Felsen verfestigten sich, Ozeane formten sich und Landmassen wurden Kontinente. 54 Der goldene Planet Schließlich wurden diese Planeten bewohnbarfür bestimmteformen von Leben. Alles das war am Anfang nurin der Phantasie des GEISTES. Wir können diese erste Gewalt, die Atomgewalt nennen. In dieser Phase, durch seine zweite Gewalt, erdachte er dielebenden Hauptgeschöpfe und viele der primären Pflanzen von denen später eine Unterart ableitete. Diese zweite Gewalt nennen wir die‚“Ovocosmic -Gewalt“, 1weildiese Geschöpfe und Pflanzen durch einfache kosmische Strahlen erschaffen wurden, welche am Schluss dann kosmische Eier hatten. Ganz zurück wo alles Anfing, stellte sich der GEIST vor Gefühle durch ein spezielles Geschöpfzu erfahren. Er hatte sich den Mensch mittels der dritten Gewalt vorgestellt, daß wir die “OvoastromicGewalt“ 2nennen. Folglich wurde der Mensch erschaffen. Hast du überhaupt schon maldarüber nachgedacht Michel, was esfür eine Intelligenz gebraucht hat, um ein Menschliches Wesen oder sogar ein Tier zuerschaffen? Das Blut das dank des Herzens verteilt wird, daß Millionen male schlägt unabhängig vom Willen… Lungen die das Blut durch ein komplexes System reinigen … dem Nerven System… das Gehirn, daß die Aufträge erteilt mit Hilfe derfünfSinne. Das Rückenmark welches ultra-empfindlich ist und welches dir deine Hand sofort von einem heißen Ofen zurückziehen lässt, daß du dich nicht verbrennst. Es würde das Gehirn nur eine zehntel Sekunde gebraucht haben den Auftrag zu geben, um zu verhindern das deine Hand verbrannt wird.[4 ] Hast du dich überhaupt schon malgewundert, daß es von Milliarden Bewohnern aufdeinem Planeten keine zweiFingerabdrücke gibt die dieselben sind und warumist was wir das Crystalline vom Blut nennen, ebenso einzigartiginjeder Person wie der Fi Dengerabdruck? ine Experten und Techniker auf der Erde und auf anderen Planeten haben versucht und versuchen ständig einen menschlichen Körper zu erschaffen. Hatten sie Erfolg damit? In Respekt zu den Robotern die sie gebildet haben, nicht einmalderimhöchsten Grade vollkommene,ist vielmehr als eine vulgäre Maschine,im Vergleich mit dem menschlichen Mechanismus. Um aufs Crystalline zurück zu kommen dasich gerade erwähnte, esist bestens beschrieben als eine bestimmte Vibration, bestimmt zu dem Blut jeder einzelnen Person. Es hat nichts mit der Blutgruppe zu tun. Verschiedene religiöse Sekten aufErden glauben absolut an die Richtigkeit des Ablehnens von Bluttransfusionen. Ihre Gründe beziehen sich auf Unterrichte und Bücher von ihren religiösen Ausbildungen und dazu ihre eigenen Auslegungen davon, während sie zum richtigen Grund schauen sollten, nämlich welche Auswirkungen die unterschiedlichen Vibrationen gegeneinander haben. Wenn es eine große Transfusionist kann sie einen Einfluß aufden Empfänger zu einem bestimmten Grade haben und für eine bestimmte Zeitspanne, welches verschiedenist entsprechend dem Volumen der Transfusion. Dieser Einflussist selbstverständlich nie gefährlich. Nach einer Zeit die nie einen Monat übersteigt, übernimmt die Vibration des Blutes vom Empfängers und lässt keine Spur zurück von der Vibration des Blutesspenders. 1Ovocosmic Gewalt:und 2Ovoastromic Gewalt: Es gibt keinen passenden Ausdruck in der erdlichen Sprache dafür. 55 Der Goldene Planet Es sollte nicht vergessen werden, daß diese Vibrationen vielmehr (5] ein Merkmaldes physiologischen und desflüssigen Körpers sind, als die des Aber schen Körpers. physiich habe bemerkt, daßich von meinem Thema abgewichen bin, Michel. Esist auch Zeit das wir jetzt wieder zu den anderen zurück gehen. Es ist nicht mehr weit bis wirin Thiaoouba ankommen. Ich traute mir nicht Thao nach der Natur der vierten Gewalt zu fragen, denn sie ging bereits zum Ausgang voran. Ich verließ meinen Sitz und folgteihr zurück zur Steuerkabine. Dort auf dem Steuerpult und in Nahaufnahmeansicht, sprach eine Personlangsam und fast ununterbrochen. Zahlen und Abbildungen vermischt mitSymbolen mit leuchtenden Punkten der unterschiedlichsten hellen Farben, kreuzten fortwährend den Schirm. Thao setzte michin den Sitz denich vorher schon hatte und bat mich meinSicherheitsystem alleine zu lassen. Sie ging dann weg um mit Biastra zu konferieren, sie hatte angeblich die Astronauten unter sich, welche alle anihremjeweiligen Schreibtisch beschäftigt waren. Schließlich kam sie zurück und nahm neben mirPlatz. Wasistlos?’ Fragteich. Wir verringern unsere Geschwindigkeit nach und nach während wir uns unserem Planeten nähern. Wir sind jetzt 848 Million Kilometer entfernt und werden ungefähr infünfundzwanzig Minuten ankommen. Können wir esjetzt schon sehen? Geduld, Michel. Fünfundzwanzig Minuten sind nicht das Ende der Welt!Sie blinzelte mir zu, offenbarin guter Stimmung. Die Nahaufnahmeansicht auf dem Steuerpult wurde durch eine Weitwinkelaufnahme ersetzt was uns eine allgemeine Ansicht vom Befehlraumes des intergalaktischen Stützpunktes gab, wie wir es schon malfrüher gesehen hatten. Jetzt warjede Operatorin an ihrem zugewiesenen Schreibtisch in tiefer Konzentration. Viele der Schreibtisch-Computer wurden mündlich, anstatt manuellbearbeitet und reagierten auf die Stimmen der Operatorinen. Abbildungen begleitet von leuchtenden Punkten der verschiedensten Farben kreuzten schnellüber den Schirm. Niemand imRaumfahrzeug verblieb stehend. Plötzlich war es da, mittenim Bildschirm. Derintergalaktische Stützpunkt war ersetzt worden durch… Thiaoouba! Meine Vermutung mußte korrekt sein -ich konnte es fühlen. Thao, bestätigte es sofort telepathisch und ließ michin keinem Zweifel. Während wir uns näherten und Thiaoouba auf dem Schirm größer wurde, konnte ich meine Augen nicht mehr von dem Anblick entfernen, denn das wasich vor mir sah, war einfach unbeschreibbar schön. Das erste Wort das zum Verstand kam war leuchtend – und ebenso golden -aber der Effekt der durch diese Farbe produziert wurde war überjede mögliche Beschreibung hinaus. Wennich ein Wort erfinden sollte das zutreffen könnte,ist es vielleicht Leuchtender – Goldener –Nebel(Luminovapourgolden)1. Tatsächlich hatte man den Eindruck wie beidem Eintauchen in einleuchtendes goldenes Bad -fast als wäre die ganze Atmosphäre gefüllt mit sehr feinem Goldstaub. 1 Der Englische Ausdruck für Leuchtender – Goldener – Nebel ist ( Luminovapourgolden) 56 Der Goldene Planet Wir stiegen behutsam aufdem Planeten ab und der Schirm am Steuerpult zeigtejetzt nicht mehr seine Form, sondern eher die Form eines Kontinentes warjetzt erkenntlich, welches plötzlich an einem Ozean aufhörte der mit einer Menge Inseln der unterschiedlichsten Farben belegt war. Je näher wir kamen, desto größer waren die Einzelheiten wahrnehmbar – das Zoom Objektiv wurde beider Landung nicht verwendet, der Grund dafür wurde mir später erklärt. Was mich am meisten faszinierte war die Farbe die ich vor mir sah -ich war wie geblendet! Alle Farben waren in jeder Tonart viel klarer als unsere. Ein grelles grün zum Beispiel, glänztefast -es strahlte die Farbe aus. Ein dunkelgrüner Ton hatte den gegenüberliegenden Effekt -es hielt ihre Farbe. Es ist extrem schwierig die Farben aufdiesem Planeten zu beschreiben, denn es kann mit nichts was auf Erden exsistiert verglichen werden. Ein Rot könnte als Rot erkannt werden aber es war nicht das Rot, das wir kennen. Es gibt ein Wort in Thaos Sprache, die die Arten von Farben auf der Erde definiert und auf Planeten die unseren ähnlich sind -unsere Farben sind Kalbilaoka, das ich übersetze als eintönig oder langweilig‚ ihre andererseits sind “Theosolakoviniki“ 2 das heißt, daß die Farben voninnerhalbausgestrahlt werden. Meine Aufmerksamkeit wurde abgelenkt was auf dem Bildschirm wie Eier aussahen - ja, wie Eier! 1 Ich konnte den Boden vollpunktiert mit Eiern sehen, einige waren zur Hälfte mit Vegetation umfasst und andere sahen ziemlich bloße aus. Einige schienen größer als andere und einige wieder lagen seitlich. Andere waren aufrecht und sahen aus wie mit dem spitzen Endein Richtung zum Himmel. Ich war so überrascht durch diesen Anblick, daß ich mich wieder in Richtung zu Thao drehte um sie nach diesen Eiern zu fragen, wenn plötzlich auf dem Schirm eine runde Form erschien umgeben mit Kugeln von unterschiedlichen Größen, etwas weiter weg waren noch mehr Eier‚diese aber waren enorm. Ich erkannte das die Kugeln Raumschiffe waren genauso wie unseres. Das ist richtig‚ sagte Thao von ihrem Sitz aus und die runde Form die du siehst, ist die Zellein der unser Raumfahrzeugin einigen Momenten untergebracht wird, denn wir sind dabeizulanden. Und diese gigantischen Eier, was sind sie? Thao lächelte‚ Gebäude Michel, aber jetzt muss ich dir erst etwas wichtigeres erklären. Unser Planet enthält viele Überraschungenfür dich, darunter sind zweiSachen, dieschädliche Effekte an dir haben könnten. Ich muß folglich sicher sein, daß du einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen triefst. Thiaoouba hat nicht die gleiche Gravitationskraft wie aufdeinem Planeten. Dein Gewicht würde 70 Kilogramm aufErden sein -hierist es nur 47 Kilogramm. Wenn du das Raumfahrzeug verlässt, musst du acht geben das du nicht das Gleichgewichts verlierstin deinen Bewegungen und in deinen Reflexen. Du wirst dazu geneigt sein größere Schritte zu nehmen und möglicherweisefallen und dich verletzen … ‘ 1Ich sollte halbes Ei sagen, da wir später sehen das diese Beschreibung angebrachter ist (Anmerkung des Autors) 2 -Theosolakoviniki, - ein ähnlicher Effekt kann mit reinen einfarbigen Farben, beobachtet werden, wenn das Licht in ein schmäleres Band von Frequenzen vibriert. Der Autor hatte dieses bestätigt, als ihm solche Farben gezeigt wurden.Ist es ein Zufall das “Theos“ im griechischen “Gott “ heißt? Sind diese Farben so rein, wie Gott? (Erklärung des Herausgebers) 57 Der Goldene Planet Aberich verstehe nicht. In eurem Raumfahrzeugfühleich mich gut. Wir haben dasinterne der Anziehungskraft dem der Erde angepaßt, oderfast so. Dann müsstihrja extrem unbequem gewesen sein, denn du müssest ungefähr 60 Kilogramm mehr als dein normales Gewicht wiegen, deiner Größe nach zu schätzen. Es stimmt das unsere Körper schwerer unter dieser Anziehungskraft sind, aber wirhaben dieses durch ein Halbschweben ausgeglichen, so waren wir nicht unbequem und gleichzeitig konnten wir beruhigt sein das du mühelos unter uns herum gehen konntest. Ein kleiner Ruck zeigte an das wir jetzt gelandet sind. Diese außerordentliche Reise war vorbei–und ich war dabeimeinen Fuß auf einen anderen Planeten zu setzen. Der zweite Punkt ist sagte Thao, daß du mindestens für eine Weile eine Maske tragen mußt, weildie Helligkeit und die Farben dich buchstäblich berauschen werden, geradeso als ob du Alkohol getrunken hättest. Die Farben sind Vibrationen die an bestimmten Punkten auf deinem physiologischen Körper reagieren. Auf Erden werden diese Punkte so wenig angeregt und ausgeübt, daß die Konsequenz hier sehr schlimm sein könnte. Das Sicherheits-Kraftfeld meines Sitzes war gerade aufgehoben worden‚ so das ich mich wieder frei bewegen konnte. Die Schirme waren alle leer aber die Astronauten waren noch immer beschäftigt. Thao führte mich in Richtung zu der Tür und zurück in den Raum den ich zuerst betreten hatte und wo ich drei Stunden lang gelegen hatte. Dort nahm sie einen Helm der sehr leicht war welches mein Gesicht von meiner Stirn runter zu meiner Nase bedeckte. Laßt unsjetzt gehen Michelund Willkommen aufThiaoouba. Außerhalb des Raumfahrzeugs gingen wir an einem sehr kurzen Gehweg entlang. Sofort fühlte ich mich viel leichter. Die Empfindung war sehr angenehm, obgleich ein wenig beunruhigend da ich mehrmals meine Balance verlor und Thao mich auffangen mußte. Wir sahen überhaupt niemanden, eine Tatsache, die mich überraschte. Erdliche Perspektiven hatten mich dazu geführt duzende Reporter zu erwarten, mit Kameras und Blitzlichtern..... oder mit so was ähnliches begrüßt zu werden –möglicherweise ein roter Teppich!Warum nicht das Staatsoberhauptin eigener Person? Um Himmelswillen diese Leute wurden doch nichtjeden Tag von einem Außerirdischen Menschen besucht!Aber überhaupt nichts….. Nach einem kurzen Abstand kamen wir zu einer runden Plattform, an der Seite des Gehwegs. Thao nahm aufeinem kreisförmigen Sitzinnerhalb der Plattform platz,[6 ] und deutete an dasich gegenüber vonihr platznehmen sollte. Sie nahm einem Gegenstand in der Größe eines Funksprechgerätes heraus und sofort fühlteich michin den Sitz gehalten von einem unsichtbaren Kraftfeld genauso wieimRaumschiff. Dann ziemlich leicht und mit einem kaum wahrnehmbaren Summen, erhöhte sich die Plattform um einige Meter und gewann dann schnellGeschwindigkeitund flog in Richtung zu den Eiern die vielleicht 800 Meter von uns entfernt waren. Diedünne und etwas parfümierte Luft rauschte über den Bereich meines Gesichtes unter meiner Nase der von der Maske nicht bedeckt war, die Temperatur war um die 26 Grad Celsius. 58 Der Goldene Planet In wenigen Sekunden kamen wir an und flogen durch die Wände von einem der Eier, als ob es eine Wolke wäre. Die Plattform stoppte und kam sanft aufdem Boden des Gebäudes zum Stillstand. Ich schaute michin allen Richtungen um es schien absurd, aber das Ei war totalverschwunden. Wir hattenin der Tat das Eibetreten, aberinsoweit das Auge sehen konnte dehnte sich die Landschaft vor uns aus. Wirkonnten den Landeplatz und die angelegten Raumschiffe sehen, als wenn wirdraußen… wären. Ich verstehe deine Reaktion, Michel, sagte Thao, da sie wußte wasich dachte.Ich erkläre dir dieses Geheimnis später. Nicht weit von uns, waren zwanzig oder dreißig Personen gewissermaßen alle tiefbeschäftigt vor Schreibtischen und Schirmen die mit farbigen Lichtern blitzten, ähnlich wieinnerhalb des Raumfahrzeuges. Eine Art Musik spielte sehrleise und brachte michin einen Zustand der Euphorie. Thao zeigte an dasichihrfolgen sollte und wir gingenin Richtung zu einem der kleineren Eiern, die nahe in der inneren jetzt unsichtbaren Wand von diesem größeren Eistanden. Während wir gingen wurden wir vonjedem den wir trafen mit einer Art Glückseeligkeit begrüßt. Ich muß hier erwähnen, daß Thao und ich ein Merkwürdiges Paar waren als wirzusammen den Raum überschritten. Der große Unterschied bezüglich unserer verschiedenen Größen bedeutete das sie gezwungen war langsamer zu gehen damitich nicht hinterihr her rennen mußte -meine Bewegungen waren mehr wieunbeholfene Sprünge, jedes Mal wenn ich mich beeilte, wurde das Problem noch schlimmer. Ich hatte die Aufgabe Muskeln zu koordinieren die gewöhnt waren einGewicht von 70 Kilogramm zu tragen und jetzt waren es nur 47 Kilogramm – Siekönnen sich das Bild vorstellen, das wir darstellten. Wir gingen zu einem hellen Licht, daß auf der Wand des kleinen Eies angebracht war. Trotz meiner Maske war ich bewusst von seiner Helligkeit. Wir gingen unter dem Licht durch die Wand in einen Raum den ich sofort wieder erkannte, als den, den wir aufdem Schirm im Raumschiff gesehen hatten. Auch die Gesichter waren mir vertraut. Mir wurde klar, daßichimintergalaktischen Zentrum war. Thao entfernte meine Maske. Im Moment benötigst du diese hier nicht Michel. Sie stellte michjetztjedem der Dutzend Leute persönlich vor. Sie sagten alle etwas und legten eine Hand aufmeine Schulter als Geste des Willkommens. Ihre Gesichter zeigten Ausdrücke der aufrichtigen Freude und Güte und ich war tiefdurch die Wärmeihrer Aufnahme berührt. Es war, als ob sie michfür einen vonihnen hielten. Thao erklärte mir was ihre Hauptfrage war: Warum ist er so traurig -ist er krank? Ich bin gar nicht traurig protestierteich. 59 Der Goldene Planet Ich weiß, aber sie sind an die Gesichtsausdrücke der Leute von der Erde nicht gewöhnt. Gesichter hier, wie du siehst reflektieren ein unaufhörliches Glück. Es war wahr, sie schauten alle aus, als wenn siejede Sekunde ausgezeichnete gute Neuigkeiten bekommen würden. Es fiel mir auf das irgendetwas merkwürdig war, was diese Leute anging, und plötzlich bemerkteich was es war: Jeden,den ich gesehen hatte,schien gleichaltrig zu sein! 5 Lernen aufeinem anderen Planeten zu leben Es schien, daß Thao auch hier sehr populär war und sie antwortete zahlreiche Fragen -immer mit ihrem natürlichen ausgedehnten Lächeln. Nicht lange jedoch wurden mehrere von Ihnen aufgefordert ihre Aufgaben wieder aufzunehmen und wir nahmen diese Gelegenheit um wieder zu gehen. Meine Maske wurde mir wieder aufgesetzt und wir verliessen diese Leute sowie die in dem größeren Raum, unter vielen Gesten der Freundschaft und des Wohlwollens. Wir stiegen wieder in unsere Flugmaschine und sofort beschleunigten wir in die Richtung eines Waldes den man von weitem sehen konnte. Wir flogen auf einer Höhe von ungefähr fünf oder sechs Metern und mit einer Geschwindigkeit die ich auf 70oder 80 Stundenkilometer schätzen würde. Die Luft war warm und wohlriechend und ichfühlte michin einer Weise wieder euphorisch, wieich es aufErden noch nie erfahren hatte. Wir kamen zu dem Rand des Waldes und ich erinnere mich, daß ich stark beeindruckt war von den Ausmaßen der größten Bäume dieich dort sah. Es sah aus, als wenn sie ungefähr 200 Meterin den Himmelragten. Der höchste Baum ist 240 von deinen Metern und am Stamm zwischen 20 und 30 Meternim Durchmesser, Michel. Thao, erklärte das ohne dasich siefragen mußte. Einige von diesen sind 8000 von unseren Jahren alt. Unser Jahr besteht aus 333 Tagen und aus 26 karses.. Eine karseist eine Periode von 55 lorse, einelorse enthält 70 kasios, und ein kasioistfast wie eine von deinen Sekunden. (Nun da ist etwas für dich zum Rechnen) möchtest du zuerst zu deiner Wohnung gehen‚oder erst den Wald besichtigen? Bittelaß uns zuerst den Wald besichtigen, Thao. Die Fliegende Plattform verringerte schnell ihre Geschwindigkeit und wir konnten zwischen den Bäumen gleiten um sie genauer zu betrachten, sie waren von unterschiedlicher Größe einige waren fast auf Bodenebene und andere bis zu 10 Metern über dem Boden. 60 61 Lernen aufeinem anderen Planeten zuleben Thao verstand unsere Fliegende Plattform mit erstaunlicher Präzision und Sachkenntnis zu fliegen. In der Art und Weise wie Thao unser Fahrzeug steuerte, kam ich mir vor wie aufeinemfliegenden Teppich, der mich aufeiner magischen Reise durch diesen wunderschönen Waldfußbodenführte. Thao lehnte sichin meine Richtung und entfernte meine Maske. Das Untergewächs warleicht goldend leuchtend, aberichfand es ziemlich erträglich. Esist eine gute Zeit anzufangen um dich an das Licht und die Farben zu gewöhnen Michel. Schau dort! Ihrem Blick folgend konnte ich sehr hoch unter den Ästen drei Schmetterlinge sehen, lebhaft gefärbt und von enormer Größe. Diese Lepidopteras mit einer Flügelbreite von bestimmt einem Meterflatterten hochimLaub des Baumes, aber wir hatten Glück denn sie kamen näher und näher auf uns zu, auf Flügeln die Blau, Grün und Orangfarbig waren. Es ist so klar in meinem Sinn als ob es erst gestern gewesen wäre. Sie berührten uns jetzt flüchtig mit ihren Flügeln, die merkwürdig eingesäumt waren, das wieder verursachte den schönsten und atemberaubendsten Effekt. Einer von ihnen landete auf einem Blatt nur einige Meter von uns und ich konnte seinen Körper bewundern, der mit Silber und Gold beringt war und seine Fühler waren Jade-grün. Seine Rüssel waren golden und die Oberseiten seiner Flügel waren grün mit hellblauen Streifen gemischt mit dunkel orange farbigen Diamanten Formen. Die Unterseiten waren dunkelblau aber leuchtend, als wenn sievon oben mit einem Projektor belichtet worden wären. In der ganzen Zeit wo diese riesige Insekte auf dem Blatt ruhte, schien sie einen weichen pfeifenden Ton auszustrahlen und ich war durchaus überrascht bei dem. Ich hatte zweifellos noch nie auf Erden gehört, daß die Lepidopteron überhaupt einen Ton macht. Selbstverständlich waren wir nicht mehr auf Erden, sondern auf Thiaoouba und dieses war nur der Anfang einerlangen Reihe von Überraschungenfür mich. Auf dem Waldfußboden wuchs eine unglaubliche Vielzahl von Pflanzen, jede mehr sonderbar wie die nächste. Diese bedeckten totalden Waldfußboden auch sahich sehr wenige Büsche unterihnen. Ich stellte mir vor das die riesigen Bäume des Waldes die Büsche hinderten sich zu entwickelten. In der Größe waren diese Pflanzen unterschiedlich, von einem Bodenbedeckten Moos ähnliche ausschauenden Pflanzen bis zu der höhe eines großen Rosbusches. Es gab Blätter die in verschiedenen Formen so groß wie eine Hand war -manchmalherzförmig oder Rund, manchmal sehr lang und dünn aber in einer Farbe die vielmehrin die Richtung des Blauen als zum grünen neigte. Blumen von jeder Form und Farbe, sogar das reinste Schwarz, waren verflechtet mit einander. Von der Höhe von einigen Metern war dieser Effekt absolut prachtvoll. Wir stiegen hoch bis wir oben unter den höchsten Zweigen waren, Anordnungsgemäß zu Thaos Vorschlag setzteich meine Maske wieder auf. Wir tauchten über der Überdachung des Waldes auf und flogen dann langsam über das Laub dieser enormen Bäume hinweg. 62 Lernen aufeinem anderen Planeten zuleben Über dem Wald war das Licht wieder unglaublich intensiv und ich hatte den Eindruck durch eine Landschaft zu Reisens vollmit den reinsten Kristallen. Erstaunliche Vögel die auf den höheren Ästen der Bäume saßen, beobachteten uns ohne Furcht zu zeigen. Ihre Farben mannigfaltig und reich, waren ein wirkliches Fest für meine Augen, trotz des gedämpften Effektes meiner Maske. Hier waren eine Vielzahl von Macaw mit Gelb rosa, roten Farben und blauem Gefieder unter denen eine Art Paradiesvogel war, welcher rumstolzierte unter einem Schwarm was Kolibrisee zu sein schienen. Diese Kolibrisee waren von einer leuchtenden roten Farbe die mit Gold gesprenkeltwar. Die rot rosa und orange gefärbten Endspitzfedern der Paradiesvögel waren bestimmt 250 Zentimeter in der Länge und hatten eine Flügelweite von fast zweiMetern. Als diese Juwelen abflogen, zeigte die Unterseite ihrer Flügel ein sehr weiches nebelhaftes Rosa mit einem Ton von hellblau auf den Flügelspitzen – einfach so unerwartet, besonders da die Oberseiten ihrer Flügel von orange gelber Farbe waren. Ihre Köpfe trugen Federn von eindrucksvoller Größe, jede Feder hatte eine andere Farbe gelb, grün, orange, schwarz, blau, rot, weiß, Creme.... Ich fühle mich frustriert, daß meine Versuche die Farben zu beschreiben die ich aufThiaoouba sah so Unzulänglich sind -ich glaube das ich ein vollständiges neues Lexikon benötige, da meine Sprache dazu nicht ausreicht. Ich hatte den ständigen Eindruck das die Farben von innerhalb den Gegenständen kamen die ich betrachtete und die Farbe war viel mehr als das was ich erkannt hatte. Auf Erden kennen wirmöglicherweise 15 Farbtöne von Rot aber hier muß es über hundert gegeben haben… Es waren nicht nur die Farben die meine Aufmerksamkeit beanspruchten. Auch die Geräusche die ich gehört hatte seit wir anfingen über den Wald zu fliegen spornten mich an eine Erklärung von Thao zu suchen. Es war fast wie eine Hintergrundmusik, sehr hell und weich ähnlich einer Flöte, die fortwährend gleich Laut spielte, aber von einem weiteren Abstand her. Während wir weiter flogen schien sich die Musik zu ändern, nur um dann wieder zur ursprünglichen Melodie zurückzukehren. Ist das eine Musik dieich höre? Es sind die Vibrationen die durch Tausende von Insekten ausgestrahlt werden, welche, wenn kombiniert mit den Vibrationen der Farben die von Solarstrahlen aufbestimmte Pflanzen reflektiert werden, wie die Xinoxi zum Beispiel, dieses musikalisches Resultat produzieren das du jetzt hörst. Wir selbst hören es nur, wenn wir uns besonders daraufkonzentrieren, denn es enthält einen wesentlichen Bestandteilvon unserem Leben und von unserem Klima.Ist es nicht sehr beruhigend? Ja,ich gebe dir vollkommen recht! Nach den Ansichten der Experten, wenn diese Vibrationen aufhören sollten, würden wir beträchtliche Augenprobleme bekommen. Dieses hört sich bestimmt komisch an, da diese Vibrationen vom Ohr anstatt vom Auge wahrnehmbar sind. Jedoch sind Experten, Experten, Michel und auf jeden Fall ist es nicht wichtig für uns, denn siesagen auch, daß die Wahrscheinlichkeit ihres Aufhörens so weit entfernt ist wie die Wahrscheinlichkeit, daß sich morgen unserer Sonne auslöscht. 63 Lernen aufeinem anderen Planeten zuleben Thao drehte unsere fliegende Plattform herum und in wenigen Momenten hatten wirdie Gipfel des Waldes hinter uns gelassen und flogen jetzt über eine Ebene durch die, ein Jade-grüner Flussfloss. Wir stiegen ungefähr zu einer Höhe von drei Metern hoch und folgten in diesem Kurs entlang. Jetzt konnten wir den Bewegungen der merkwürdigen Fische folgen -Fische mehr ähnlich dem Schnabeltier als die Fische die mir bekannt waren. Das Wasser war so rein wie Kristall und von dieser Höhe konnten wir alles unterscheiden, sogar den kleinsten Kieselstein. Nach oben schauend sah ich das wir uns dem Ozean näherten. Kokosnusspalmen ähnlich sehend, wogen in einer eindrucksvollen Höhe wellenartig mit ihren majestätischen Palmwedeln am Rande eines Strandes mit goldenem Sand. Das Blau des Ozeans kontrastierte angenehm zu den kleinen Hügeln von hellroten Felsen die den Strand überzogen und den Abschnitt dieses Strandes übersahen. Ungefähr hundert Leute oder so, aalten sich auf dem Sand oder schwammen völlignacktim transparenten Wasser des Ozeans. Ich fühlte mich ein wenig betäubt, nicht nur wegen den erstaunlichen neuen Sachen die ich ständig entdeckte aber auch ein wenig wegen der unaufhörlichen Empfindung von Leichtigkeit die durch die veränderte Schwerkraft kam. Diese Empfindung erinnerte mich an meine Erde -welch merkwürdiges Wort und wie schwierig war es jetzt sich die Erde vorzustellen! Diese Gehör-und Sichtvibrationen beeinflussten jetzt mein Nervensystem enorm. Normalerweise warich eine sehr nervöse Person aberjetzt warich vollständig entspannt -als ob ichin einem warmen Schaum oder Sprudelbad entspannte, während leise Musik dazu spielte. Nein, sogar noch mehr entspannt -so entspanntich hätte weinen können. Wir flogen jetzt ziemlich schnell ungefähr 12 Meter über den Wellen des Wassers entlang dieser unermesslichen Bucht. Aufdem Horizont konnteich einige Punkte unterscheiden – einige waren größer als andere und mir wurde bewusst das diese Inseln waren, zweifelsohne die selben die ich vor unserer Landung auf Thiaoouba gesehen hatte. Als wir auf die kleinste Insel zu flogen schaute ich nach unten und sah, daß wir von den zahlreichen Fischen verfolgt wurden die sich dadurch unterhielten das sie kreuz und quer über unseren Schatten schwammen der von unserem Flugkörper auf das Wasser projiziert wurde. Sind das Haifische,fragteich? Nein es sind Dajiks -die Brüder eurer Delphine. Du kannst sehen sie sind so spielerisch wie euere Delphine. Schau!Unterbrachich Thao, Schau! Thao schaute wo ich hinzeigte und fing an zu lachen -ich war erstaunt eine Gruppe von Personen zu sehen die sich uns näherten ohne sichtbare Hilfsmittel eines Fl Sugkörpers. ie waren ungefähr zwei Meter über dem Wasser in einer vertikalen Position aber nicht nur in der Luft schwebend, sondern sie flogen ziemlich schnell in unsere Richtung. 64 Thiaoouba Prophecys Bald kreuzten sie unsere Wege und großartige Gesten der Freundschaft wurden ausgetauscht. Im gleichen Augenblick floss eine Welle des Wohlseins durch meinen Körper das einige Sekunden andauerte. Es war die gleiche Empfindung die Latoli bei mir verursacht hatte und ich erkannte es als Zeichen des Grußes von diesen ’ Fl Wiegenden Personen. ' ie, tun sie das? Ist es eine Art Schweben? Nein, Sie haben eine Tara 1 um ihren Gürtel und auch ein Litiolac 2 in ihren Händen. Diese produzieren bestimmte Vibrationen, welche die kalte magnetische Kraft des Planeten neutralisiert und erlaubt die Neutralisation der Gravitationskraft. Sogar einGewicht von Millionen Tonnen vergleicht nur mit dem von Federn. Dann durch andere Vibrationen, die dem von Ultrasound ähnlich sind, können sie sich genau dahinsteuern wohin sie wollen, wie sie es jetzt auch tun. Auf diesem Planeten verwenden alle diese Methode die größere Reisen machen. Warum verwenden wir dann diese Flugmaschine? Ich fragte deshalb weil ich mir im stillen wünschte mit solche einer Ausrüstung zu experimentieren, übrigens war es absolut geräuschlos. Michel, du bist zu ungeduldig. Ich habe dieses Mittel gewählt, weil du nicht fähig bist mit einem Litiolac zufliegen. Ohne Übung könntest du dich verletzen. Später möglicherweise, wenn wir noch Zeit haben bringe ich dir bei wie man es verwendet. Schau, wir sind fast dort. In der Tat kamen wir sehr schnell der Insel näher und konnten einen goldenen Strand sehr klar sehen wo sich einige Leute in der Sonne badeten. Fast sofort flogen wirunter Palmwedeln einem breiten Weg entlang eingefaßt mit zwei Reihen von blühenden und sehr wohlriechenden Büschen. Das ganze Gebiet war lebendig, farbig und gefüllt mit dem Geräusch der Insekten, Schmetterlinge und der Vögel. Die Flugmaschine flog langsam auf Bodenebene weiter und nach einer letzten Kurve kamen wir vor einem ` kleineren Ei' an, versteckt unter kleinen Bäumen und blühenden Reben. Es schien das jedes Gebäude auf diesem Planeten die Form eines Eies hatte, häufig lagen sie auf den Seiten aber gelegentlich auch aufrecht, wie ich schon gesagt habe mit dem spitzen Ende aufwärts. Die Schalen waren elfenbeinfarbig und hatten keine Fenster oder Türen. Dieses bestimmte Ei lag auf seiner Seite, anscheinend halb begraben im Boden. Es war ungefähr 30 Meter lang und 20 Meter im Durchmesser -ziemlich klein imVergleich zu denen dieich bisjetzt gesehen hatte. Thao stoppte die Flugmaschine vor einem hellen Licht, daß in der Mitte von der Wand des Eies angebracht war. Wir verließen die Flugmaschine und betraten die Behausung. Als wir eintraten glaubte ich einen leichten Druck zu spüren, ungefähr so stark als das Gewicht eines Federbettes. Ich erinnerte mich das ich die gleiche Empfindung bekam als wir durch die Wand von der Weltraumzentraleflogen. Weder Türen noch Fenster gab es an diesen Gebäuden was schon außerordentlich war, aber von innen war es noch merkwürdiger wie von außen. Wie ich vorher schon erwähnt habe hatte man den Eindruck das manimmer noch draußen war. 1-Der Tara ist ein Apparat, der wie ein Guertel getragen wird, wenn manfliegen möchte. 2-Das Litiolac arbeitet im Verbindung mit dem Tara um zufliegen, aber der wird in der Hand gehalten. 65 Lernen, aufeinem anderen Planeten zuleben Die verblüffende Schönheit der Farben war überall im Grünen zu sehen, die Zweige der Bäume waren in Kontrast zu dem blau-malvenfarbenen Himmel der über uns war, die Schmetterlinge, die Blumen.... Ich kann mich erinnern das sich ein Vogel direkt mitten auf dem Dach niederließ so das wir die Unterseite seiner Füße sehen konnten. Es war als hätte er sich wundersam mitten in der in der Luft hingesetzt -der Effekt war einfach außerordentlich. Der einzige Kontrast zu der Außenseite kam vom Fußboden, welcher von einer Art Teppich bedeckt war, aufwelchem bequeme aussehende Sitze und große Tische standen. Alle diese Einrichtungsgegenstände waren selbstverständlich in einer großen Skala – entsprechend für diese großen Menschen gemacht. Thao, fragte ich, die Wände sind transparent und doch kann man nicht von außen nachinnen sehen? Und wie konnten wir durch diese Wände durchgehen? Lass mich erst mal deine Maske entfernen, Michel. Ich reguliere erst das interne Licht damit es mehr ertragbarfür dichist. Thao näherte sich einem Gegenstand auf dem Fußboden und berührte ihn. Als ich meine Maske entfernte fand ich, daß das Licht nicht weniger erträglich war als vorher, obgleichjetzt die glänzende Licht Qualität wieder hergestellt war. Hör zu Michel, diese Behausung exsistiert wegen eines magnetischen Feldes was etwas sehr besonderes ist. Wir haben die Kräfte und die Kreationen der Natur zu unseren eigenen Nutzen kopiert. Lass es mich erklären. Jeder Körper -Mensch, Tier oder Mineral -besitzt ein Feld um sich. Der menschliche Körper zum Beispiel wird durch eine Aura und durch ein Ätherisches Kraftfeld 1 von ovaler Form umgeben. Weißt du das? Ich nickte. Der letzte enthält einen Teil Elektrizität und in einem größeren Umfang Vibrationen was wir Ariacostinaki nennen. Diese Vibrationen treten ununterbrochen während deines Lebens für deinen Schutz auf und diese sollten nicht mit den Vibrationen der Aura verwechselt werden. Mit unseren Behausungen haben wir die Natur kopiert, indem wir ein Feld um einen Kern von Mineral Electro-Ätherische Vibrationen schufen. Thao zeigte auf ein Ei, in der Größe eines Strausen Eies, welches mitten in dem Raum zwischen zwei Sitzen lag. Kannst du bitte diese Sitze verrücken, Michel? Ich betrachtete Thao und war überrascht durch ihren Auftrag, in Betracht der Größe der Sitze nach und der Tatsache das sie nie vorher etwas von mir gefragt hatte. Ich versuchte zu tun was sie verlangte, aber mit viel Schwierigkeiten, denn der Sitz war inder Tat sehr schwerjedoch gelang es mirihn ungefähr 50 Zentimeter zu verschieben. Das ist sehr gut sagte sie und jetzt gebe mir bitte das Ei. Ich lächelte, im vergleich würde dieses eine sehr einfache Aufgabe sein. Ich konnte es bestimmt mit einer Hand und ohne irgendeine Bemühung anheben, aber um es nicht Fallen zulassen nahm ich es in beide Hände und… fiel dabei auf meine Knie! Ich hatte nicht erwartet das es so schwer war und hatte meine Balance verloren. Ich stand aufund versuchte es noch einmal, dieses mal mit meiner ganzen Kraft… aber ich konnte es nicht aufheben. 1-Anmerkung des Herausgebers 66 Lernen, aufeinem anderen Planeten zuleben Thao berührte meine Schulter. Schau zu sagte sie. Sie drehte sich in Richtung zum Sitz den ich so schwierig zu bewegen fand, sie setzte eine Hand unter ihn und hob ihn weit über ihrem Kopf an. Immer noch mit einer Hand stellte sie ihn ohne Bemühung wieder auf den Boden. Als nächstes nahm sie das Ei in beide Hände und drückte und zog mit aller ihrer Macht, bis die Adern in ihrem Nacken anschwellten. Aber das Ei verschob sich keinen ZehntelMillimeter. Ist es an den Fußboden geschweißt, schlugich vor. Nein Michel, es ist das Zentrum und es kann nicht bewegt werden. Es ist der Kern von dem ich früher sprach. Wir haben ein Feld um es geschaffen, so stark das der Wind und der Regen nicht in dieses Feld eindringen kann. Was es die Sonnenstrahlen anbetrifft die können wir regulieren, zu welcher Stärke sie eindringen sollen. Auch die Vögel sind nicht schwer genug um durch das Feld zu dringen, wenn sie oben landen und wenn zufällig ein schwererer Vogellandet,fängt er zu sinken an. Dieses produziert solch eine erschreckende Empfindung für den Vogel, daß er sofort weg fliegt ohne das er verletzt wurde. Das ist so genial sagte ich, aber was ist die Bedeutung des Lichtes am Eingang? Könnten wir nicht überalldurch die Wände gehen wo wir wollten? Doch das könnten wir schon, es ist nur dafür da weil man von der Außenseite nicht sehen kann was im inneren ist, so weiß man nicht ob man vielleicht mit einem Möbelstück zusammen stößt. Der beste Platz zum eintreten wird immer durch einexternes Licht angezeigt. Komm,ich zeige dir alles. Ichfolgteihr und entdeckte hinter einer reich verzierten Wand eine wirklich ausgezeichnete Ausstattung. Da war ein kleines Schwimmbad das schien vom grünen Porphry gemacht zu sein und nahebei war eine passender Bassin dazu, über dem eingebogener Porphryschwan mit seinem Schnabelgeöffnet… der Effekt davon war einfach wunderschön. Thao hielt ihre Hand unter den Schnabel des Schwanes und sofort floss das Wasser über ihre Hand und in das Bassin. Sobald sie ihre Hand zurück nahm hörte es auf zu fließen. Sie zeigte an das ich es versuchen sollte. Das Bassin war ungefähr 150 Zentimeter über dem Fußboden, so mußteich meinen Arm ziemlich stark anheben aberich schaffte es und das Wasserfing an zulaufen. Wie schlau das ist sagte ich. Habt ihr Wasser auf dieser Insel das trinkbar ist, oder musste nach Wasser gebohrt werden? Wieder leuchtete Thaos Gesicht mit ihrem Lächeln der Belustigung auf. Es war mirjetzt ziemlich vertraut, jedes mal wenn ich etwas sagte das komisch war, trat es auf. Aber nein Michel, wir produzieren unser Wasser nicht wie ihr es auf Erden tut. Unter diesem schönen Steinvogel ist ein Apparat, der Luft von außen herein zieht und inTrinkwasser umwandelt sowie es erforderlichist. Dasist wunderbar sagteich! Wir benutzen einfach nur ein Naturgesetz. Und wasist wenn du heißes Wasser willst? Das wird mit Elektrovibrationskraft gemacht. Für warmes Wasser setzt du deinen Fuß hier draufund für kochendes Wasser, setzt duihn dort drauf. 67 Lernen, aufeinem anderen Planeten zuleben Die Zellen, die aufder Seite angebracht sind kontrollieren die Funktion dieses Apparates.... aber diese sind nur materielle Einzelheiten und ohne große Bedeutung. Das dort sagte Thao, der Richtung meines Blickesfolgendist der Entspannungsaufenthalts Raum. Dort kannst du es dir bequem machen. Sie zeigte auf eine starke Matte die auf dem Fußboden lag ein wenig weiter unten in Richtung des Eies. Ichlegte mich nieder und hatte sofort das Gefühlals ob ich aufBodenebene schwebte. Obgleich sie zu sprechen fortfuhr konnte ich Thaos Stimme nicht mehr hören. Sie war hinter einem nebelhaften Vorhang verschwunden, so das ich den Eindruck hatte in einem dichten Nebel von Baumwolle eingeschlossen zu sein. Gleichzeitig konnte ich musikalische Vibrationen hören, der Gesamteffekt war erstaunlich entspannend. Ich stand wieder auf und nach einigen Sekunden war Thaos Stimme wieder hörbar und wurde immer lauter als sich der Nebel lüftete und dann vollständig verschwand. Was meinst du dazu, Michel? Es ist wirklich die Höhe aller Komforte antwortete ich begeistert. Aber etwas habe ich noch nicht gesehen und das ist die Küche – und du weißt doch wie wichtig die Küche für einen Franzosen ist. Diese Richtung sagte sie lächelnd und nahm einige Schritte in eine andere Richtung. Kannst du diese durchsichtige Schublade sehen sie hat verschiedene Fächer. Von links nach rechts siehst du Fisch, Muscheln, Eier, Käse, Milch Produkte, Gemüse und Früchte und hier im letzten haben wir was du Manna nennst welches unser Brotist. Entweder neckst du mich oder du machst dich über mich lustig. Alles was ich in der Schublade sehen kannist rot, grün, blau, braun und Mischungen von diesen Farben…? Was du siehst sind Konzentrate der verschiedenen Nahrungsmittel -Fisch, Gemüse usw. von der besten Qualität vorbereitet von ausgezeichneten Köchen mitverschiedenen speziellen Methoden. Wenn du sie versuchst wirst du bemerken, daß diese Nahrung ausgezeichnet und sehr ernährend ist? Thao murmelte dann einige Worte in ihrer eigenen Sprache und in wenigen Momenten hatte ich vor mir auf einem Tablett ein ausgewähltes Essen, daß auch dem Auge zusagend war. Als ich es kostete war mein Gaumen annehmbar überrascht. Es war inder Tat ausgezeichnet, obgleich sehr unterschiedlich zu allem wasich vorherin meinem Leben gegessen hatte. Das Manna hatte ich bereits im Raumschiff gekostet. Ich aß wieder etwas davon und stelltefest, daß es gut schmeckte mit allem zusammen was mir aufgetischt worden war. Du hast mir erklärt das aufder Erde dieses Brot Manna genannt wird. Wieso exsistiert es überhaupt aufder Erde? Es ist ein Produkt das wir immer auf unseren intergalaktischen Raumfahrzeugen dabei haben. Es ist sehr praktisch und läßt sich leicht komprimieren und ist hohem Grade nahrhaft. In der Tat es ist eine komplette Nahrung. Es kommt von Weizen und Hafer und du könntest Monatelang davonleben? 68 Lernen, aufeinem anderen Planeten zuleben Gerade dann, wurde unsere Aufmerksamkeit durch die Annäherung einiger Personen gestört die aufBodenebene unter den Ästen der Bäume angeflogen kamen. Sielandeten am Eingang vor dem ' Ei, ' lösten ihr Taras und legten es auf einen Marmorstein, der ohne Zweifel für diesen Zweck dort war. Einer nach dem anderen kamen sie herein und ich erkannte mit Vergnügen das es Biastra und Latoli und der Rest der Mannschaft vom Raumfahrzeug war. Sie hatten nicht mehr ihre Raumuniformen an, sondern lange Arabische-Art Kleider von schimmernden Farben. ( Später verstand ich warum die Farbe jeder Kleidung so schmeichelnd zu jeder Person passte die sie trug.) Im Moment war es schwierig zu glauben das es wirklich diese gleichen Leute waren, die ich vom Raumschiff her kannte und mit denenich gesprochen hatte, sie waren alle so vollständig umgewandelt. Latoli näherte sich mir, ein leuchtendes Lächeln strahlte über ihr ganzes Gesicht. Ihre Hand auf meine Schulter setzend sagte sie telepathisch, du siehst ein wenigerstaunt aus mein lieber. Sind unsere Behausungen nicht das was du dir vorstellst? Sie ' laß ' meine bestätigende und bewundernde Antwort und freute sich darüber. Siedrehte sich zu den anderen zurück und übermittelte meine Antwort, vieleBemerkungen wurden ausgetauscht und alle sprachen durcheinander. Nachdem sie alle Platz genommen hatten, sahen alle sehr bequeme aus in ihren Sitzen, außer mir. Ichfühlte mich so unpassend wie ein Entchen unter Hühnern,indem das meine Größe mit nichts entsprach dasfürihre Skala gemacht worden war. Thao ging zur ' Küche ' und füllte ein Tablett mit Sachen zu essen. Dann mit einem Wort von ihr wurden alle Hände in die Richtung des Tablettes gehalten, daß dann langsamin die Luft stieg. Es flog durch den Raum und stoppte vor jedem Gast, ohne das es derjenige hätte berühren müssen. Schließlich hielt es vor mir und mit großer Vorsicht aus Furcht das es Fallen könnte (was jeden dabei amüsierte), nahm ich ein Glas Hydromel davon. Das Tablett bewegte sich von selbst und ging wieder da zurück wo es her kam und alleHände senkten sich wieder. Wie wurde das getan fragte ich Thao. Meine Frage wurde telepathisch von jedem verstanden und es gab einen allgemeinen Ausbruch von Gelächter. Du würdest es ' Levitation ' nennen, Michel. Wir können uns zu jederzeit in die Luftanheben, aber dieses hat weiter keinen anderen Sinn alsfür unsere eigene Unterhaltung. Sobald Thao dieses gesagt hatte schwebte sie mit gekreuzten Beinen über ihren Sitz und flog im Raum herum und schließlich kam dann mitten in der Luftzum stehen. Ich starrte sie an aber bemerkte bald das ich der einzige war der durch dieses fasziniert war. In der Tat ich muss wohl idiotisch ausgesehen haben, denn alleAugen waren auf mich gerichtet. Offenbar war Thaos Verhalten gegenüber meiner Freunde ganz normal, denn sie waren vielmehr an meinem erstaunten Gesichtsausdruck interessiert, alsin Thao. Thao schwebte dannlangsam wiederinihren Sitz zurück. Dieses demonstrierte dir eine von den vielen Wissenschaften dieihr aufder Erde verloren habt, außer einigen Personen die nochfähig sind es zu tun. 69 Lernen, aufeinem anderen Planeten zuleben Es gab maleine Zeit, als es von vielen praktiziert wurde zusammen mit vielen anderen Fähigkeiten. Wir verbrachten eine sehr angenehme Zeit an diesem Nachmittag meine neuen Freunde und ich, wir unterhielten uns telepathischin einer sorglosen Weise bis die Sonne tiefam Horizont stand. Michel, erklärte mir Thao, dieser ' Doko, ' wie wir unsere Behausungen auf diesem Planeten nennen, ist jetzt dein Haus während deines kurzen Aufenthalts aufThiaoouba. Wir verlassen dich jetzt für diese Nacht damit du schlafen kannst. Wenn du baden möchtest weißt du ja wie es geht und schlafen kannst du auf dem Entspannungsbett. Aber versuche innerhalb der nächsten halben Stunde alles zu organisieren da es in dieser Behausung keine Beleuchtung gibt. Wir können nämlich in der Nacht genau so gut sehen wie am Tag und haben dadurch keine Notwendigkeitfür Beleuchtungen. Ist dieses Gebäude sicher? Bin ich hier sicher?' Fragte ich Thao bekümmert. Thao lächelte wieder. Auf diesem Planeten, könntest du mitten in der Stadt auf dem Boden schlafen und du würdest sicherer sein als in einem Gebäude mit bewaffnetem Wachposten, Hunden und Alarmanlagen aufder Erde. Hier,leben nur sehr hoch entwickelte Wesen und zweifellos keine von den Verbrechern wie du auf der Erde hast. In unseren Augen müssen diese mit den schlechtesten der wilden Tiere verglichen werden. Mit dieser Anmerkung eine gute Nacht. Thao drehte sich um und schritt durch die ' Wand ' vom Doko, umihre Freunde einzuholen. Sie mussten ein ' Litiolac ' für sie mitgebracht haben, da sie mitder Gruppe wegflog. Ich bereitete mich dann vor meine erste Nacht aufThiaoouba zu verbringen. 6 Die sieben Meister und die Aura Eine riesige Flamme brannte bläulich Orangengelbe und rote Flammen brannten um sie herum. Eine enorm große schwarze Schlange schlich sich durch die Flammen und kam auf mich zu. Riesen erschienen von nirgendwo her und versuchten die Schlange zu fangen. Es brauchte sieben von ihnen um sie zu stoppen bevor sie mich erreichte. Aber sie drehte sich um und schluckte die Flammen auf, aber nur um sie wieder gegen die Riesen aus zuspucken genauso wie ein Drachen. Sie wurden dadurch in rießige große Statuen verwandelt genauso wie sie waren -angebracht am Schwanzende der Schlange. Das Reptil wurde ein Komet und trug die Statuen fort – zu der Oster Insel.1 Daraufhingrüßten diese mich und sie trugen jetzt merkwürdige Hüte. Eine der Statuen, Thao ähnlich sehend nahm mich bei der Schulter und sagte, wache auf Michel, Michel.... wach auf. Thao schüttelte michleicht und lächelte dabei. Meine Güte sagte ich und öffnete meine Augen, ich träumte du warst eine Statue aufder Oster Inselund du hast mich beider Schulter gepackt… ' Ich bin eine Oster InselStatue und ichfaste dich an der Schulter. Ich träumejetzt doch nicht mehr, oder? Nein, aber dein Traum war ziemlich merkwürdig, denn auf der Oster Insel gibt es wirklich eine Statue, die vor einer sehr langen Zeit nach mir modelliert wurde, um mich zu verewigen und diese wurde auch nach meinem Namen genannt. Was erzählst du mir da? Einfach die Wahrheit, Michel, aber wir werden dir das alles noch rechtzeitig erklären. Aberjetzt probiere erst diese Kleidung an dieichfür dich gebracht habe. Thao übergab mir einen reich-farbigen Talar was mich freute und nachdem ich einwarmes und parfümiertes Bad genommen hatte bekleidete ich mich damit. Ein Gefühlder Euphorie das total unerwartet war überwältigte mich. Ich erwähnte es zu Thao, die mit einem Glas Milch und etwas Manna aufmich wartete. 1 -` Oster Insel ' - eine lokalisierte Insel im Pazifik ohne Bäume, einige tausend Kilometer vom Ufer von Chile, auf dem es zahlreiche gigantische Statuen aus Stein gibt. Einige dieser Statuen sind 50 Meter hoch und seit unvordenklicher Zeit haben sie als eines der sieben Wunder der Welt gegolten. Ihr Bestehen hat Archäologen und Historikerfür Jahrhunderte intrigiert. (Anmerkung des Herausgebers in Übereinstimmung mit dem Autor) 70 71 Die sieben Meister und die Aura Die Farben deines Talars wurden entsprechend denen deiner Aura gewählt, darum fühlst du dich so gut. Wenn die Menschen auf der Erde Auras sehen könnten, würden sie auch die Farben wählen dieihnen entsprechen und dadurchihr Gefühldes Wohlseins erhöhen. Sie würden Gebrauch von Farben anstatt von Aspirinmachen. Was meist du genau damit? Ich gebe dir ein Beispiel: Hast du schon mal gehört das jemand sagt, OH-, diese Kleidung steht dir überhaupt nicht oder er oder sie, haben überhaupt keinen Geschmack? Ja, ziemlich häufig sogar. Gut in solchen Fällen haben jene Leute ihre Kleidung einfach nicht geschickt genug gewählt, als wie andere, oder nicht Geschmackhaft genug gemischt. Wie du auffranzösisch sagst, die jurent oder passen nicht zusammen, aber mehr in den Augen von anderen als von ihnen Selbst. Egal wie, solche Leute fühlen sich in sich selbst nicht gut ohne zu wissen warum. Wenn du nun vorschlagen würdest, daß es wegen der Farben ist die sie tragen, würden sie denken mit dir stimmt was nicht. Du könntest erklären das die Vibrationen der Farben in Zwietracht waren mit denen von ihrer Auras, aber sie würden trotzdem auch nicht mehr dazu geneigt sein dir zu glauben. Auf deinem Planeten glauben die Leute nur an das was sie sehen oder berühren können.... und doch kann die Aura gesehen werden … ' Ist die Aura wirklichfarbig? Selbstverständlich. Die Aura vibriert ständig mit Farben die sich verändern. An der Oberseite deines Kopfes ist ein wirklicher Blumenstrauß von Farben, in denen fast alleFarben die du kennst, dargestellt werden. Um den Kopf herum ist auch ein goldener Schein er ist aber nur deutlich zu sehen beiMenschen die im hohen Grade geistig entwickelt sind und welche die sich für jemand geopfert haben um ihnen zu helfen. Der Schein ähnelt einem goldenen Nebel ganz so wie es Maler auf Erden bildlich darstellten, an den Gemälden der Heiligen und an Christus. Die Heiligenscheine waren in ihren Gemälden mit eingeschlossen, da sie injenen Zeiten von einigen der Künstler tatsächlich gesehen werden konnten. Ja,ich habe von dem gehört aber esfreut mich es von dir zu hören. Alle Farben sind in der Aura vorhanden einige glänzen stärker und andere sind trübe, beiLeutenin schlechter Gesundheit zum Beispiel, oder mit Menschen die schlechte Absichten haben… ' Ich möchte so gerne eine Aura sehen. Ich weiß, daß es Leute gibt, die es sehen können… ' Vor einer sehrlangen Zeit konnten es viele Menschen aufErden sehen und lesen, aber jetzt gibt es nur noch wenige. Beruhige dich Michel, du wirst es sehen und nicht nur eine sondern mehrere, Einschließlich deine eigene Aura. Aberjetztfolge mir bitte wirhaben dir sovielzu zeigen und so wenig Zeit dafür. Ich folgte Thao, welche wieder meine Maske aufsetzte und führte den Weg zu der Fliegenden Plattform die wir den Tag vorher verwendet hatten. Wir nahmen unsere Plätze ein und sofort fing Thao an die Maschine zu manövrieren so das wir den Zweigen der Bäume auswichen. 72 Die sieben Meister und die Aura Innerhalb von Minuten waren wir am Strand aufgetaucht. Die Sonne war gerade hinter der Insel aufgegangen und beleuchtete den Ozean und die umgebenden Inseln. Von der Wasserebene -war der Effekt traumhaft. Während wir am Strand entlang flogen konnte ich andere Dokos durch das Laub sehen, liegend unter blühenden Büschen. Am Strand badeten die Einwohner dieser Wohnungenim transparenten Wasser oder schlenderten zusammen am Strand entlang. Anscheinend überrascht, unsere fliegende Plattform zu sehen schauten sie uns hinterher als wir vorbeiflogen. Es wurde mir klar, daß dieses nicht das übliche Transportmittel auf dieser Insel war. Ich sollte auch erwähnen, daß Schwimmer und Sonnenbäder immer vollständig nackt auf Thiaoouba sind, doch sich immer bekleiden, wenn sie vorhaben weiter weg zu gehen. Aufdiesem Planeten gibt es weder Heuchelei, Exhibitionismus nochfalsche Bescheidenheit(dieses wird später erklärt.) Er war nicht lange, bevor wir das Ende der Insel erreichten und Thao beschleunigte die fliegende Maschine über der Wasserebene. Wir flogen in Richtung einer großen Insel, die man am Horizont sehen konnte. Ich konnte mir nicht helfen die Geschicklichkeit zu bewundern, mit der Thao die Fliegende Maschine steuerte, besonders als wir am Ufer der Insel ankamen. Der Küste nähernd, konnte ich enorme dokos erkennen, ihre Spitzen wie üblich in Richtung zum Himmel. Ich zählte eine Gruppe von neun, aber die Insel war auch mit anderen bestreut, kleinere und weniger sichtbar unter der Vegetation. Thao hob die Maschine an und wir flogen bald über, was Thao, Kotra quo doj Doko nannte -die Stadt der neun Dokos. Geschickt steuerte uns Thao nach unten, zwischen den Dokos zu einem schönen Park der in ihrer Mitte lag. Trotz meiner Maske bemerkte ich, daß der goldene Nebel der ganz Thiaoouba einschloß, vieldichter um diese Dokos war als anderswo. Thao bestätigte mir das ich mit meiner Vorstellung nicht verkehrt war, konnte miraber dieses Phänomen nicht erklären da sie aufuns warteten. Sie führte mich unter einem Bogen, voll grüner Pflanzen entlang einem Weg der neben einem kleinen Teich entlanglief. Hier waren wundervolle Wasservögeldie herumtollten und kleine Wasserfälle die murmelten. Ich fand, daß ich fast rennen mußte um mit Thao mitzuhalten doch ich wollte sie nicht fragen, langsam zu machen. Sie sah in einer Weise sehr nachdenklich aus was nicht typisch von ihr war. Zu einem Zeitpunkt gab es fast eine Katastrophe, als ich versuchte zu springen viel zu meiner eigenen Belustigung und hinsichtlich um mit Thao aufzuholen. Wegen des Unterschiedes bezüglich der Anziehungskraft, verschätzte ich meinen Sprung und mußte mich an einem Baum fangen der am Rande des Wassers wuchs, um zu verhindern daßichin den Teichfiel. Schließlich erreichten wir den mittleren Doko und hielten unterhalb des Lichtes am Eingang an. Thao schien sich für einige Sekunden zu konzentrieren, dann nahm sie mich an der Schulter und wir gingen durch die Wand. 73 Die sieben Meister und die Aura Sie entfernte sofort meine Maske und riet mir gleichzeitig meine Augen halb zu schließen. Licht filterte durch meine unteren Augenlider und nach einiger Zeit, konnte ich meine Augen wieder normalöffnen. Ich muß sagen das diese Helligkeit die viel goldener war als in meinem eigenen Doko, zuerst beträchtlich unbequem für mich war. Ich war jetzt sehr neugierig geworden weilThao die normalerweise in ihrem Wesen sehr unbezwungen zu jedem war, sich jetzt aufeinmalunerwartet verändert hatte. Warum nur? Dieser Doko muß 100 Meter im Durchmesser gewesen sein. Wir gingen direkt obgleich langsam zur Mitte zu, in der sieben besetzte Sitze in einem halbrunden Kreisangeordnet waren. Die Inhaber der Sitze saßen wie versteinert und erst dachte ich, das es Statuen waren. Im Ausschauen nach ähnelten sie Thao, obgleich ihr Haar länger und ihre Gesichtsausdrücke ernster waren, was sie älter erscheinen ließ. Ihre Augen schienen von innen belichtet zu sein, was ein wenig störte. Was mir am allermeisten auffiel, daß der goldene Dunst hier noch stärker war als draußen, welcher sich um ihre Köpfe zu konzentrieren schien, wie ein Heiligenschein. Seit meinem Alter von fünfzehn Jahren kann ich mich nicht erinnern, vor irgend jemanden Ehrfurcht zu gehabt zu haben. Egal wie großartig eine Persönlichkeit war, egal wie wichtig er oder sie war, (oder gedacht haben das sie es waren) ich habe mich nie durch höhere Positionen einschüchtern lassen. Noch hatte ich bedenken meine Meinung jedermann auszudrücken. Für mich ist der Präsident einer Nation nur eine Person und es amüsiert mich, daß sich diese Leute als besonders wichtig (SWP) ansehen. Ich erwähne dieses, um klar zu machen das ich nicht durch bloßen Status beeindruckt werde. Das alles aber änderte sichin diesem Doko. Als aufeinmaleiner vonihnen die Hand anhob um Thao und mir anzuzeigen wirsollten vor ihnen Platz nehmen, ich war in der Tat, von Ehrfurcht ergriffen, mit jeder Silbe dieses Wortes. Ich könnte es mir einfach nicht vorgestellt haben das es möglich ist, daß solcheleuchtende Wesen existieren konnten. Es warfast, als wenn sieinnerlich an Feuer waren und strahlten dieses Feuer voninnen aus. Sie saßen mit geraden Rücken auf blockartigen Sitzen mit Stoff-überzogen. Jeder Sitz war von einer anderen Farbe -einige nur etwas unterschiedlich und andereinbeträchtlichem Ausmaße unterschiedlich zu ihren Nachbarn. Ihre Kleidung war auch unterschiedlich in der Farbe, jedem Träger tadellos entsprechend. Alle saßen in der Lotusposition was wir aufder Erde die sitzende Position von Buddha nennen mit den Händen aufden Knien. Wie vorher erwähnt, bildeten sie einen Halbkreis und da es sieben von ihnen waren, folgerteich, daß diein der Mitte die Haupt Person sein mußte, mit dreiGefolgspersonen aufbeiden Seiten. Selbstverständlich warich zu dieser Zeit zu überwunden, um solche Einzelheiten zu bemerken. Das kam mir alles später. 74Die sieben Meister und die Aura Es war die Personin der Mitte die zu mir sprach,in einer wohlklingenden und gleichzeitig sehr autoritären Stimme, ich war sprachlos besonders da er mit einem perfekten Französisch zu mir sprach. Du bist unter uns willkommen, Michel. Möge der Geist dich erleuchten. Die anderen alle hallten wieim Echo, möge der Geist dich erleuchten. Er fing an über seinen Sitz in der Lotusposition leicht hoch zu steigen und schwebte dann in Richtung zu mir. Dieses überraschte mich nicht da mir Thao vorher diese Technik des Schwebens gezeigt hatte. Ich wollte vor dieser ohne Zweifel großen und inhohem Grade geistiger Persönlichkeit, als Anerkennung des endlosen Respekts aufstehen, aber mein Versuch mich zu bewegen war vergebens – es war, als wenn ich in meinem Sitz gelähmt war. Er stoppte gerade über mir und legte beide Hände auf meinen Kopf, die Daumen verbanden sich an meiner Stirn über meiner Nase, gegenüber von der Zirbeldrüse und die Finger verbanden sich an der Oberseite meines Kopfes. Es war Thao die mir diese Details später erzählte, denn im Moment wurde ich durch solch eine Empfindung überwältigt, daßich die Einzelheiten nicht registrierte. Während der Zeit als seine Hände auf meinem Kopf waren, schien es, als würde meinKörper nicht mehr existieren. Eine leichte Wärme und ein angenehmer Duft entstand in mir, was sich wellenartig verbreitete und sich mit weicher Musik vermischte die kaum hörbar war. Plötzlich konnte ich erstaunliche Farben sehen, welche die Gestalten gegenüber von mir umgaben und als die ' Hauptfigur ’ dieser Gestalten langsam zu seinem Sitz zurückkehrte, konnte ich auch eine Menge leuchtender Farben um ihn herum sehen, was ich vorher nicht imstande war, wahrzunehmen. Die Hauptfarbe welche die sieben Figuren einhüllten war eine Masse von blassem Rosa, es sah aus als wenn Sie in einer Wolke wären und ihre Bewegungen verursachte, daß dieses wundervolle glühende Rosa auch uns umgab! Als ich wieder meine Sinne zurückgewonnen hatte drehte ich mich in Richtung Thao, auch sie war mit wundervollen Farben umgeben, obgleich weniger leuchtend als die um die sieben Gestalten. Sie haben es bestimmt bemerkt, daß ich instinktiv ‘, anstatt ' sie ' 'ihn' verwendete, alsich von diesen großen Persönlichkeiten sprach. Um dieses zu erklären kann ich nur sagen, daß die Beschaffenheiten und der Einfluß dieser speziellen Wesen so stark war, daß ich mehr das männliche Wesen erkannte anstatt des weiblichen -ich mache dadurch keinerlei Vorurteile dem weiblichen Geschlecht gegenüber -meine Reaktion war nur instinktiv. Es ist fast so als wenn man versucht sich Methusalem als Frau vorzustellen … egal Frauen oder Männer sie hatten mich umgewandelt. Ich wußte, daß die Farben die sie umgaben ihre Auras waren. Ich warfähig Auras zu Sehen -wer weißfür wielange -und ich war bewundert wasich sah. Die ' Hauptfigur ' hatte ihren Sitz wieder eingenommen und alle Augen waren auf mich fixiert, als ob sie in mich sehen wollten, was sie in der Tat auch taten. Stille herrschte für einige Zeit die endlos erschien. Ich beobachtete die mannigfaltigen Farben ihrer Auras die vibrierten und um sie tanzten, manchmal in weitem Abstand und ich erkannte auch den Blumenstrauß von Farben ' von dem Thao früher gesprochen hatte. 75 Die sieben Meister und die Aura Diese goldenen Heiligenscheine deutlich sehbar, waren fast Safran farbig. Es wurde mir klar das sie meine Aura nicht nur sehen konnten, sondern wahrscheinlich auch lesen. Ich fühlte mich plötzlich wie nackt vor dieser gelehrten Versammlung. Die Frage die michfrequentierte war, warum haben sie mich hier her geholt? Unerwartet brach der ' Führer ' die Stille. Wie Thao es dir bereits erklärt hat, Michel, bist du von uns ausgewählt worden, um unseren Planeten zu besuchen und um bestimmte Nachrichten zu berichten um Aufklärung zu einigen wichtigen Punkten zu geben, wenn du zur Erde zurückkommst. Die Zeitist gekommen, wenn bestimmte Ereignisse geschehen müssen. Nach einigen tausend Jahren der Dunkelheit und der Brutalität auf dem Planeten der Erde, erschien dann eine sogenannte Zivilisation und unvermeidlich wurde Technologie entwickelt -eine Entwicklung, die während derletzten 150 Jahre beschleunigt wurde. Esist 14 500 Jahre her, seit ein vergleichbares Niveau des technologischen Fortschrittes aufder Erde bestand. Diese Technologieist nichts, verglichen mitwahren Kenntnissen und Wissen aber ist dennoch genug vorgerückt um der menschlichen Rasse aufErdenin nächster Zukunft schädlich zu werden. Schädlich, weil es nur materielles Wissen und nicht geistiges Wissen ist. Technologiesollte geistige Entwicklung unterstützen und nicht die Menschheit mehr und mehr einschränken innerhalb einer materialistischen Welt, wie es jetzt auf deinem Planeten geschieht. Zu einem sogar noch größeren Umfang sind die Menschen besessen von einem einzigen Ziel – (affluence) und das ist Reichtum, Überfluß und Wohlstand. Ihr Leben ist mit allem betroffen das diese Verfolgung nach Reichtum mit sich bringt, Neid, Eifersucht, Haß für jene die reicher sind und Verachtung für die wo ärmer sind. Mit anderen Worten eure Technologieist nichtsim Vergleich mit der, die vor 14 500 Jahren auf Erden exsistierte und schleppt euere Zivilisation nur nach unten und drückt sie näher und näher zur moralischer und geistiger Katastrophe. Ich bemerkte dasjedes mal, wenn diese große Persönlichkeit von Materialismus sprach seine Aura und die seiner Gefolgen mit einem drüben und ' schmutzigen ' Rot aufblitzte, als wenn sie kurzzeitig mittenin brennenden Büschen wären. Wir die Menschen von Thiaoouba sind beauftragt zu helfen zuführen und auch manchmal die Einwohner der Planeten zu bestrafen, die unter unserem Schutz sind. Glücklicherweise hatte Tha